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Literatur und Verbrechen: Kunst und Kriminalität in der europäischen Erzählprosa um 1900

von Dr. Dr. Thomas Sprecher

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ts/Fragment 210 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 18:04:40 Schumann
Buttkewitz 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 210, Zeilen: 1-3
Quelle: Buttkewitz 2002
Seite(n): 198, Zeilen: 6-10
[In der höfischen Kultur der Renaissance war die Verklammerung beider] Strategien Programm. Ein Höfling musste nicht nur ein guter Verstellungskünstler sein, sondern auch die Dissimulation anzuwenden wissen. Vor allem in der höfischen Kultur der Renaissance war die Verklammerung beider Strategien Programm. Ein Höfling mußte nicht nur ein guter Verstellungskünstler sein, sondern auch wiederum die Taktik der Dissimulation anwenden, um nicht als Simulant enttarnt zu werden.
Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) zu bemerken: "Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von [...] Buttkewitz 2002 S. 10-47". Der Vf. greift auf Text außerhalb des ausgewiesenen Bereiches zu, daher die Wertung als Verschleierung.

Sichter
Guckar

[2.] Ts/Fragment 210 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-17 21:18:56 Schumann
BauernOpfer, Buttkewitz 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 210, Zeilen: 3-12
Quelle: Buttkewitz 2002
Seite(n): 23, 10, 27, Zeilen: 23: 8-12; 10: 25-28; 27: 5-7
Man kann dabei zwischen den Stärkegraden der Figuren differenzieren. Wolfgang G. Müller bemerkt, „daß die simulatio, z. B. bei den Verstellungskünstlern auf der Bühne, vielfach spektakulärer hervortritt als die dissimulatio und daß der Fiktionalisierungsgrad der Verstellung in der simulatio in der Regel höher ist als in der dissimulatio“.208

Durch ihre Anwendung in der Computertechnologie entwickelte sich die Simulation im 20. Jahrhundert zu einer eigenständigen und relevanten Kategorie in der Ästhetik. Der kybernetische Simulationsbegriff ist komplex und geht deutlich über die Bedeutung der Vortäuschung und Inszenierung hinaus.209


208 Wolfgang G. Müller: Ironie, Lüge, Simulation, Dissimulation und verwandte rhetorische Termini, in: Zur Terminologie der Literaturwissenschaft, Akten des IX. Germanistischen Symposions der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Würzburg 1986, hrsg. v. Christian Wagenknecht, Stuttgart: Metzler 1988, S. 189–208, 196.
209 Vgl. Roger D. Smith: Simulation, in: Encyclopedia of Computer Science, hrsg. v. Anthony Ralston/Edwin D. Reilly/David Hemmendinger, 4. Aufl. New York: Nature Publishing Group 2000, S. 1578–1587, 1578.

[S. 23, Z. 8-12]

Zusätzlich wird verschiedentlich versucht, zwischen den Stärkegraden der Figuren zu differenzieren. Wolfgang G. Müller konstatiert,

[...] daß die simulatio, z. B. bei den Verstellungskünstlern auf der Bühne, vielfach spektakulärer hervortritt als die dissimulatio und daß der Fiktionalisierungsgrad der Verstellung in der simulatio in der Regel höher ist als in der dissimulatio.39

[S. 10, Z. 25-28]

Erst im Strukturalismus Roland Barthes’ fand die Simulation Eingang in die Literaturtheorie und entwickelte sich durch ihre Anwendung in der Computertechnologie zu einer eigenständigen und relevanten Kategorie in der Ästhetik.

[S. 27, Z. 5-7]

Bei einer näheren Betrachtung des reinen kybernetischen Simulationsbegriffs läßt sich eine Komplexität konstatieren, die weit über die Bedeutung der Vortäuschung und Inszenierung hinausgeht: [...]


39 Müller: Ironie, Lüge, Simulation, Dissimulation und verwandte rhetorische Termini. In: Zur Terminologie der Literaturwissenschaft, S. 196.

Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) zu bemerken: "Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von [...] Buttkewitz 2002 S. 10-47". Daher erfolgt eine Wertung als Bauernopfer.

Sichter
Guckar

[3.] Ts/Fragment 210 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-17 21:19:56 Schumann
BauernOpfer, Buttkewitz 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 210, Zeilen: 26-28
Quelle: Buttkewitz 2002
Seite(n): 10, Zeilen: 28-29
Seit dem französischen Theoretiker Jean Baudrillard bezeichnet Simulation die mit der Ausbreitung technischer Medien einhergehende überhandnehmende Macht verselbständigter Zeichenprozesse. Seit den zugespitzten Thesen des französischen Theoretikers Jean Baudrillard wird die Simulation nicht mehr als unzulänglicher Abbildungsmodus aufgefaßt, sondern bezeichnet [die mit der Ausbreitung technischer Medien einhergehende überhandnehmende Macht verselbständigter Zeichenprozesse.]
Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) zu bemerken: "Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von [...] Buttkewitz 2002 S. 10-47". Daher erfolgt eine Wertung als Bauernopfer.

Sichter
Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140917212040

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