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Ts/295

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Literatur und Verbrechen: Kunst und Kriminalität in der europäischen Erzählprosa um 1900

von Dr. Dr. Thomas Sprecher

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ts/Fragment 295 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-16 17:31:53 Schumann
Buttkewitz 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 295, Zeilen: 1-10
Quelle: Buttkewitz 2002
Seite(n): 72, Zeilen: 9-17
[...]
[In der grossen Mehr]zahl der Fälle aber ist ihr Benehmen in Folge der Unkenntniss der wirklichen Symptome ein solches, dass sie von dem erfahrenen Irrenarzt bald als Betrüger erkannt werden, denn sie stellen die Geisteskrankheit gewöhnlich so dar, wie es der Schauspieler auf der Bühne thut und wie sie sich der Laie vorzustellen pflegt, d. h. sie übertreiben sichtlich die einzelnen Symptome, sie glauben nicht unsinnig genug erscheinen zu können.299

Neben der Übertreibung nennt Heller vor allen Dingen die „Inconsequenz“, die zur Entlarvung der Simulanten führt. Da die Vortäuschung einer Krankheit sehr schwer durchzuhalten sei, fielen die „Patienten“ bei längerer Beobachtung häufig aus der Rolle.


299 Ebd., S. 46.

[...]
In der grossen Mehrzahl der Fälle aber ist ihr Benehmen in Folge der Unkenntniss der wirklichen Symptome ein solches, dass sie von dem erfahrenen Irrenarzt bald als Betrüger erkannt werden, denn sie stellen die Geisteskrankheit gewöhnlich so dar, wie es der Schauspieler auf der Bühne thut und wie sie sich der Laie vorzustellen pflegt, d. h. sie übertreiben sichtlich die einzelnen Symptome, sie glauben nicht unsinnig genug erscheinen zu können.152

Neben der Übertreibung nennt Heller vor allen Dingen die „Inconsequenz“, die zur Entlarvung der Simulanten führt. Da die Vortäuschung einer Krankheit sehr schwer durchzuhalten sei, fallen die ’Patienten‘ bei längerer Beobachtung häufig aus der Rolle.


152 Ebd., S. 46

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme der Vorseite.

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) zu bemerken: "Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von [...] Buttkewitz 2002 S. 10-47". Das Fragment liegt außerhalb von Kap. E und wird daher als Verschleierung gewertet.

Sichter
Guckar

[2.] Ts/Fragment 295 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-24 06:54:34 Stratumlucidum
Fragment, Gesichtet, Rahn 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 295, Zeilen: 30-32, 106
Quelle: Rahn 2004
Seite(n): 65, Zeilen: 14-18, 31-35, 104
In Bezug auf die Frage, ob Manolescu geisteskrank gewesen sei, schloss sich Wulffen dem Staatsanwalt an. Er attestierte Manolescu einen „maniakalische[n] Entartungswahnsinn“.304 Sein [Wahnsinn sei in allen Einzelheiten stimmig gewesen, Manolescu hätte die Nervenheilkunde studiert haben müssen, um auf diesem Niveau simulieren zu können.]

304 Ebd. [= Wulffen, Manolescu und seine Memoiren], S. 89.

Der Berliner Staatsanwalt, der im Prozeß gegen Manolescu tätig war, lieferte einen Beitrag für den Anhang des ersten Memoirenbandes, in welchem er ausführt, daß der Angeklagte im Grunde nur ein Durchschnittshochstapler gewesen sei, der nicht einmal habe richtig lügen können. [...]

[...]

[...] In der Frage, ob der Hochstapler wahnsinnig gewesen sei oder nicht, schließt sich Wulffen den Berliner Experten an. Er attestiert eine manische Erkrankung, einen „maniakalische[n] Entartungswahnsinn“.16 Der Wahnsinn – so Wulffen – sei in allen Einzelheiten stimmig gewesen, Manolescu hätte die Nervenheilkunde studiert haben müssen, um auf diesem Niveau simulieren zu können.


16 Wulffen, Manolescu (wie Anm. 11), S. 89.

Anmerkungen

Die Quelle, deren Wulffen-Rezeption hier erkennbar übernommen wird, bleibt ungenannt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Schumann) Stratumlucidum


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140916173234


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