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Ts/304

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Literatur und Verbrechen: Kunst und Kriminalität in der europäischen Erzählprosa um 1900

von Dr. Dr. Thomas Sprecher

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ts/Fragment 304 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 19:39:59 Schumann
Fragment, Gesichtet, Kern 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 304, Zeilen: 6-12
Quelle: Kern 2004
Seite(n): 96, 98, Zeilen: 96: 14-16; 98: 9-11
Manolescu erwähnt nicht zuerst die Umstände seines Schreibens, die Geschichte seines Erzählens, sondern beginnt die Erzählung seines Lebens in medias res. Er tritt in der doppelten Gestalt des Ich-Erzählers und des Protagonisten der erzählten Welt auf, in der Doppelrolle als handelnder Betrüger und schreibender Bekenner. Der Erzähler stellt uns eine Figur vor, die wir dabei beobachten können, wie sie sich erzählend selbst entwirft. [Seite 98]

Ein Hochstapler erzählt sein Leben. Er beginnt seine Memoiren nicht medias in res, sondern er erzählt zuerst die Umstände seines Schreibens, die Geschichte seines Erzählens.

[Seite 96]

Krull tritt in der doppelten Gestalt des Ich-Erzählers und des Protagonisten der erzählten Welt auf. Der Autor Mann stellt uns eine Figur vor, die wir dabei beobachten können, wie sie sich erzählend selbst entwirft.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Schumann

[2.] Ts/Fragment 304 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 19:40:48 Schumann
Fragment, Gesichtet, Kern 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 304, Zeilen: 16-25
Quelle: Kern 2004
Seite(n): 96, 113, Zeilen: 96: 22-25, 26-28 ; 113: 126-128
Er erschafft seine Existenz zweimal nach eigenem Entwurf: zum einen als Hochstapler, zum andern in der Erzählung dieses Lebens. Er ist Künstler und Kunstwerk wie auch Form und Materie in einer Person. Der Bekenner gibt Auskunft über den Hochstapler, wie die erzählten Erlebnisse des Hochstaplers zugleich den Erzähler und seine Prinzipien preisgeben. Das Erzählen ist durch das Leben geprägt, wie auch den Erlebnissen ihr Erzähltwerden immer schon eingeschrieben ist. So erhellt die Erzähltechnik Gründe für den Erfolg des Hochstaplers, wie die Methoden des Betrügers das Handwerkszeug des Erzählers offenbaren. [Seite 113]

Felix Krull erschafft sein Leben zwei Mal nach eigenem Entwurf: in seinem Leben als Hochstapler und in seiner Erzählung dieses Lebens. Er ist Künstler und Kunstwerk sowie Form und Materie in einer Person.

[Seite 96]

Der Bekenner gibt Auskunft über den Hochstapler, wie die erzählten Erlebnisse des Hochstaplers zugleich den Erzähler und seine Prinzipien preisgeben. Das Erzählen ist durch das Leben geprägt, wie auch den Erlebnissen ihr Erzähltwerden immer schon eingeschrieben ist. [...] So erhellt die Erzähltechnik Gründe für den Erfolg des Hochstaplers, wie die Methoden des Betrügers das Handwerkszeug des Erzählers offenbaren.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Agrippina1

[3.] Ts/Fragment 304 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 19:43:06 Schumann
Buttkewitz 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ts, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 304, Zeilen: 26-31
Quelle: Buttkewitz 2002
Seite(n): 62, 64, Zeilen: 28-30, 24-26
Zwischen Form und Inhalt besteht kein Widerspruch. Die Identität des Betrügers geht mit dem Betrug seiner Erzählung eine Synthese ein. Indem sie sich als Wahrheit geben, behaupten Manolescus Memoiren eine Differenz zum inhaltlichen Betrug, die nicht vorhanden ist. Der Betrug ist die Wahrheit über die Autobiographie und die Autobiographie die Wahrheit über allen Betrug. [S. 62, Z. 28-30]

Dotzler zufolge existiert in den Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull kein Widerspruch zwischen Form und Inhalt, den Hochstapeleien Krulls und seiner vollendeten Schreibkunst, sondern die Identität des Betrügers geht mit dem Betrug seiner Erzäh[lung eine Synthese ein. Der Betrug behaupte eine Differenz, die nicht vorhanden ist, indem er sich als Dichtung gibt.]

[S. 64, Z. 24-26]

Den Lesern bleibe es verschlossen, ob der Betrug die Wahrheit über die Autobiographie oder die Autobiographie die Wahrheit über allen Betrug ist.

Anmerkungen

Die Formulierungen Dozlers, die Buttkewitz in Bezug auf Felix Krull referiert, werden beim Vf. auf die Erzähltechnik Manolescus gewendet. Die pointierte Schlussformulierung wird niemandem zugeschrieben.

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) zu bemerken: "Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von [...] Buttkewitz 2002 S. 10-47". Das Fragment liegt außerhalb von Kap. E und wird daher als Verschleierung gewertet.

Sichter
Guckar


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140914194411

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