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Ts/Fragment 017 04

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 4-21
Quelle: Wikipedia Verbrechen 2010
Seite(n): online, Zeilen: -
Terminologisch wird unter einem Verbrechen gemeinhin ein schwerwiegender Verstoss gegen die Rechtsordnung einer Gesellschaft oder die Grundregeln menschlichen Zusammenlebens verstanden.3 Der Gesetzgeber qualifiziert einen Handlungstyp als kriminell und bedroht dessen Verwirklichung mit Strafe. In der aus dem französischen Recht stammenden Systematik der strafbaren Handlungen stellt das Verbrechen die schwerste Form dar; leichter gewichtet werden Vergehen und Übertretung − so etwa im französischen Code Pénal Impérial (1810; crime, délit, contravention), im deutschen Reichsstrafgesetzbuch von 1871 und im Schweizerischen Strafgesetzbuch von 1937. Mit der Strafrechtsreform von 1974/75 trat in der Bundesrepublik Deutschland an die Stelle dieser Trichotomie die heute massgebliche Dichotomie von Verbrechen und Vergehen, die Übertretungen wurden abgeschafft. In Italien, Spanien und der Niederlande gibt es (wie in der Schweiz) weiterhin die Übertretungen (contravvenzioni, faltas, overtredingen), hingegen werden alle anderen Straftaten nicht unterschieden, sondern einheitlich als „Delikte“ (delitti, delitos, misdrijven) bezeichnet.

3 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrechen; zugegriffen am 8. September 2010.

Unter einem Verbrechen wird gemeinhin ein schwerwiegender Verstoß gegen die Rechtsordnung einer Gesellschaft oder die Grundregeln menschlichen Zusammenlebens verstanden. Allgemein gesprochen handelt es sich um eine von der Gemeinschaft als Unrecht angesehene und von ihrem Gesetzgeber als kriminell qualifizierte und mit Strafe bedrohte Verletzung eines Rechtsgutes durch den von einem oder mehreren Tätern schuldhaft gesetzten, verbrecherischen Akt. [...]

In der aus dem französischen Recht stammenden Systematik der strafbaren Handlungen, wie sie in den meisten kontinentaleuropäischen Strafrechtssystemen in unterschiedlich abgewandelter Form verwendet wird, stellt das Verbrechen (frz. crime) die schwerste Form der Straftat dar und steht in dieser Betrachtungsweise insbesondere dem Vergehen (frz. délit) als minderschwerem Straftatbestand gegenüber.

[...]

Das deutsche Reichsstrafgesetzbuch (RStGB) von 1871 unterschied zwischen drei Stufen der Schwere der Straftat: Verbrechen, Vergehen und Übertretung. Dabei orientierte es sich an dem unter Napoleon entstandenen französischen Code Pénal Impérial (1810), dessen Dreiteilung (crime - délit - contravention) das französische Strafrecht und die eng an das französische angelehnten Systeme (bspw. Belgiens) bis heute bestimmt. [...]

Mit der Strafrechtsreform von 1974/75 trat in der Bundesrepublik Deutschland an die Stelle dieser Trichotomie (Dreiteilung) die heute maßgebliche Dichotomie (Zweiteilung): Seither sind nur noch Verbrechen und Vergehen strafbare Handlungen. Die Übertretungen wurden abgeschafft und zum Teil durch Ordnungswidrigkeiten ersetzt. [...]

In einigen Rechtssystemen gibt es die Unterscheidung zwischen Verbrechen und Vergehen nicht oder nicht mehr. Beispielsweise existieren in den ebenfalls vom französischen Modell ausgehend entwickelten Strafrechten Italiens, Spaniens und der Niederlande für Bagatellstraftaten zwar weiterhin die Übertretungen (contravvenzioni, faltas bzw. overtredingen), alle anderen Straftaten werden dagegen einheitlich als „Delikte“ oder „Vergehen“ (delitti, delitos bzw. misdrijven) bezeichnet. [...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf Art und Umfang der Übernahme.

Der "Vgl."-Vermerk führt in die Irre, da der Verf. den Inhalt - vor wie auch nach dem Fußnotenzeichen - vollständig aus der Quelle (gerafft und teils wörtlich) übernimmt und es insofern nichts zu vergleichen gibt.

Sichter
(fret) Schumann

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