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Ts/Fragment 180 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 1-10
Quelle: Buttkewitz 2002
Seite(n): 15, 12, Zeilen: 15: 2-6; 12: 1-4
Nach der aristotelischen Poetik beruht die Wirkung der Mimesis auf einer im Menschen verankerten Antriebskraft, nachgeahmte Handlungen mitzuspielen und sich mit ihnen zu identifizieren. Mimesis realisiert sich also erst in der Wirklichkeit. Das Vergnügen an der poetischen Darstellung wird durch die Kombination mit imaginativen sprachlichen Mitteln erzeugt.

Aristoteles liberalisiert zwar den Gedanken der Mimesis, indem er fiktionalen Konzepten ein begrenztes Recht zugesteht. Er bleibt indes beim Nachahmungsgrundsatz. Fiktion gilt für ihn lediglich als eine Transformation der Realität.

[S. 15, Z. 2-6]

Die Wirkung der Mimesis beruht laut Aristoteles auf einer im Menschen verankerten Antriebskraft, nachgeahmte Handlungen mitzuspielen und sich mit ihnen zu identifizieren, d. h. die Mimesis realisiert sich erst im Wirklichkeit. Nur durch die Kombination mit imaginativen Mitteln der Sprache wird das Vergnügen an der poetischen Darstellung erzeugt.

[S. 12, Z. 1-4]

Aristoteles verwendet zwar noch nicht den Begriff der Fiktion, liberalisiert aber den Gedanken der Mimesis, indem er auf das begrenzte Recht fiktionaler Konzepte der Dichter verweist. Weiterhin bleibt jedoch der Nachahmungsgrundsatz bestehen, und die Fiktion gilt lediglich als eine Transformation der Realität.5


5 Aristoteles: Die Poetik. Kap. 9: „Aus dem Gesagten ergibt sich auch, daß es nicht Aufgabe des Dichters ist mitzuteilen, was wirklich geschehen ist, sondern vielmehr, was geschehen könnte, d. h. das nach den Regeln der Wahrscheinlichkeit oder Notwendigkeit Mögliche.“ (S. 29)

Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) zu bemerken: "Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von [...] Buttkewitz 2002 S. 10-47". Daher erfolgt eine Wertung als Bauernopfer.

Sichter
Guckar

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