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Ts/Fragment 200 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 200, Zeilen: 1-8
Quelle: Buttkewitz 2002
Seite(n): 39, 20, 16, Zeilen: 39: 4-7; 20: 9-14; 16: 16-19
[In seiner Monographie] Das Fiktive und das Imaginäre verwendet Wolfgang Iser, ein Vertreter der Rezeptionsästhetik, die Schlüsselbegriffe Inszenierung, Theatralität und Spiel.167 Er gründet den Begriff des Spiels auf die Differenz. Auch er schreibt dem literarischen Text keinen unmittelbaren Bezug zur Wirklichkeit zu, sondern bezeichnet das Reale als „Vielfalt der Diskurse“.168 Mit dem Einsatz des „Imaginären“ versucht Iser in seinem Entwurf einer literarischen Anthropologie eine Verbindung zwischen Realem und Fiktivem herzustellen.

167 Wolfgang Iser: Das Fiktive und das Imaginäre, Perspektiven literarischer Anthropologie, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1991, S. 35.
168 Ebd., S. 20.

[S. 39, Z. 4-7]

Wolfgang Iser fragt in seinen Ausführungen zum Fiktiven und Imaginären nach den Funktionen und Praktiken der fiktionalen Zeichenverwendung bei der Modellierung von Wirklichkeit. Die Schlüsselbegriffe, die Iser zur Beschreibung des literarischen Textes als „inszenierten Diskurs“81 verwendet, lauten: Inszenierung, Theatralität und Spiel.

[S. 20, Z. 9-14]

Wolfgang Iser gründet als Vetreter der Rezeptionsästhetik seinen Begriff des Spiels ebenfalls auf die Differenz. Auch Iser schreibt dem literarischen Text keinen unmittelbaren Bezug zur Wirklichkeit zu, sondern bezeichnet das Reale als „Vielfalt der Diskurse“.32 Das Spiel entsteht bei Iser durch das Ineinanderwirken von Realem und Imaginärem, wobei das Fiktive als Schnittstelle fungiert. Die Fiktion ist nicht der Gegenbegriff zur Realität, sondern läßt sich nur durch Relationen begreifen.

[S. 16, Z. 16-19]

Mit dem Einsatz des „Imaginären“ versucht Wolfgang Iser in seinem Entwurf einer literarischen Anthropologie zum Fiktiven und Imaginären, eine Verbindung zwischen Realem und Fiktivem herzustellen, worauf im weiteren Verlauf dieser theoretischen Explikationen noch ausführlicher einzugehen sein wird.


32 Iser: Das Fiktive und das Imaginäre, S. 20.
81 Iser: Das Fiktive und Imaginäre, S. 35.

Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) zu bemerken: "Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von [...] Buttkewitz 2002 S. 10-47". Daher erfolgt eine Wertung als Bauernopfer.

Sichter
Guckar

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