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Ts/Fragment 213 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 213, Zeilen: 1-15
Quelle: Buttkewitz 2002
Seite(n): 14, Zeilen: 8-19
Dies könne zur Bestürzung über den zunehmenden Mangel an Wirklichkeit führen oder aber zum Verständnis der Simulation als einem letzten Schritt zur Erhebung des Menschen über die Natur und zur Herstellung seiner eigenen Wirklichkeit. Beide Positionen entsprängen jedoch dem Horizont eines ontologischen Denkens, das die Mimesis begründet. Sie litten unter dem Verdacht, dass Nachahmung eine blosse Kopie der Wirklichkeit und darum zweitrangig sei. Mimesis scheine minderwertig zu sein, wenn man sie mit origineller Schöpfung vergleicht. Simulation bedeute für die einen eine Perfektionierung der Mimesis, indem sie Bilder einer Welt kreiere, die sie selbst entwickelt hat. Diese Herstellung einer neuen Welt könne der Simulation aber nur gelingen, indem sie die Differenz zwischen Original und Abbild egalisiere. Für die anderen repräsentiere sie einfach die letzte Überwindung romantischer Ästhetik und den endgültigen Triumph über die Wirklichkeit. Rufe diese Erkenntnis bei den einen tiefe Bestürzung über den zunehmenden Mangel an Wirklichkeit hervor, so sehen die anderen die Entwicklung der Simulation als einen letzten Schritt zur Erhebung des Menschen über die Natur und zur Herstellung seiner eigenen Wirklichkeit an. Beide Positionen entspringen jedoch dem Horizont eines ontologischen Denkens, das die Mimesis begründet. Sie leiden unter dem Verdacht, daß Nachahmung eine bloße Kopie der Wirklichkeit und darum zweitrangig sei. Mimesis scheine minderwertig zu sein, wenn man sie mit origineller Schöpfung vergleicht. Simulation bedeute für die einen eine Perfektionierung der Mimesis, indem sie Bilder einer Welt kreiert, die sie selbst entwickelt hat. Diese Herstellung einer neuen Welt kann der Simulation aber nur gelingen, indem sie die Differenz zwi-schen Original und Abbild egalisiert. Für die anderen repräsentiere sie einfach die letzte Überwindung romantischer Ästhetik und den endgültigen Triumph über die Wirklichkeit.
Anmerkungen

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) zu bemerken: "Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von [...] Buttkewitz 2002 S. 10-47". Daher erfolgt eine Wertung als Bauernopfer.

Sichter
Guckar, Schumann

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