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Ts/Fragment 243 03

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 243, Zeilen: 1-13
Quelle: Buttkewitz 2002
Seite(n): 79, 80, Zeilen: 79: 19-30; 80: 1-7
[In dem Hotel lebt unter anderen verlorenen Existenzen Baron Gaigern, ein ausserordentlich eleganter, schöner und höflicher Mensch, geschätzt von] Gästen und Personal. Sein Äusseres ist so perfekt wie sein Benehmen, und gebildet ist er auch. Die Frauen liegen ihm zu Füssen.
Es roch nach Lavendel und guter Zigarette. Knapp hinter dem Geruch her kam ein Mensch durch die Halle, der so beschaffen war, daß sich viele nach ihm umsahen. Die Klub- und Korbstühle in seinem Fahrwasser belebten sich. Das wächserne Fräulein am Zeitungsstand lächelte. Der Mensch lächelte auch, ohne erkennbaren Grund, nur einfach aus Vergnügen an sich selber, so schien es.38

Der Baron macht sehr viele Bekanntschaften, hilft mit Briefmarken aus, gibt Ratschläge für Fernflüge, nimmt alte Damen in seinem Auto mit, macht den Vierten beim Bridge und kennt sich in den Weinbeständen des Hotels aus. Am rechten Zeigefinger trägt er einen Siegelring aus Lapislazuli mit dem Gaigernschen Familienwappen. Nie stört er durch Schnarchen, Gurgeln und Stiefelwerfen. Aber auch Baron Gaigern hat seine Geheimnisse: [...]


38 Ebd., S. 8.

[S. 79, Z. 19-30]

In dem beschriebenen Hotel lebt der Baron Gaigern, ein außerordentlich eleganter, schöner und höflicher Mensch, der von den anderen Gästen sowie dem Personal des Hotels geachtet und gemocht wird. Ähnlich wie bei Felix Krull erscheint den Leuten nicht nur sein Äußeres perfekt, sondern er verfügt auch über gutes Benehmen sowie eine hervorragende Bildung [...]:

Es roch nach Lavendel und guter Zigarette. Knapp hinter dem Geruch her kam ein Mensch durch die Halle, der so beschaffen war, daß sich viele nach ihm umsahen. Die Klub- und Korbstühle in seinem Fahrwasser belebten sich. Das wächserne Fräulein am Zeitungsstand ächelte [sic!]. Der Mensch lächelte auch, ohne erkennbaren Grund, nur einfach aus Vergnügen an sich selber, so schien es.167

[S. 80, Z. 1-7]

Er macht sehr viele Bekanntschaften im Hotel, hilft mit Briefmarken aus, gibt Ratschläge für Fernflüge, nimmt alte Damen in seinem Auto mit, macht den Vierten beim Bridge und kennt sich in den Weinbeständen des Hotels aus. Am rechten Zeigefinger trägt er einen Siegelring aus Lapislazuli mit dem Gaigernschen Wappen, einem Falken über Wellen. Abends, wenn er sich ins Bett legt, redet er mit seinem Kissen, und zwar auf bayrisch. Grüß Gott, sagt er etwa, guten Abend, du bist gut, du bist mein liebes Bett, brav bist du. Er schläft ganz schnell ein, und niemals stört er Nachbarn durch unziemliches Schnarchen, Gurgeln und Stiefelwerfen. [...] 168

167 Baum: Menschen im Hotel, S. 8.
168 Ebd., S. 78-79.

Anmerkungen

Für die Indizen, die für eine Einstufung als Plagiat sprechen, s. Diskussionsseite zum Fragment.

Der Vf. gibt zu Beginn von Kap. E (S. 143-221) zu bemerken: "Die Ausführungen in diesem Kap. folgen zum Teil den Darlegungen von [...] Buttkewitz 2002 S. 10-47". Das Fragment liegt außerhalb von Kap. E und wird daher als Verschleierung gewertet.

Sichter
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