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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 333, Zeilen: 15-30
Quelle: Dingeldey 1932
Seite(n): 12, 13, 14, Zeilen: 12: 5-7, 33-35 - 13: 1-3, 10-12, , 39, 41 - 14: 1-3, 7-18
Es ist an der Zeit, näher auf Staatsanwalt Wulffen einzugehen. Wolf Hasso Erich Wulffen (1862-1936) wurde in Dresden als zweites Kind eines Buchdruckereibesitzers und Verlagsbuchhändlers geboren. Als Zwanzigjähriger publizierte er ein Bändchen lyrischer Gedichte.437 Er wollte sein Studium zuerst der Literatur widmen, wählte dann aber auf Anraten des Vaters das Recht und studierte bei Windscheid, Wach, Binding, Sohm und Friedberg in Freiburg i.B. und Leipzig. Daneben besuchte Wulffen häufig das Theater. Er nahm sogar beim späteren Geraer Intendanzrat Oskar Borcherdt dramatischen Unterricht und war Volontär am Leipziger Stadttheater. Nachdem er im August 1888 an der Universität Heidelberg den Grad des Doctor utriusque juris erlangt hatte, wandte er sich vorübergehend ganz der Bühnenlaufbahn zu. Er trat am Stadttheater zu Stralsund auf, vor allem als jugendlicher Liebhaber, und schrieb das Theaterstück Wolfgang Goethe. Genrebild in einem Aufzuge, das zur Aufführung kam, wobei Wulffen gleich selbst den jungen Dr. Goethe gab. Das Stück wurde später überarbeitet und [nahm den Titel Tasso in Darmstadt an.]

437 Erstlinge, Poetische Blätter von W. Erich, Dresden: Personscher Verlag 1882.

[Seite 12]

Wolf Hasso Erich Wulffen wurde am 3. Oktober 1862 in Dresden als zweites Kind des Buchdruckereibesitzers und Verlagsbuchhändlers Edmund Wulffen geboren. [...]

[...]

Wulffen studierte in Freiburg i. B. und Leipzig. Er hörte bei den großen Rechtslehrern Windscheid, Wach, Binding, Sohm und Friedberg. Der ursprüngliche Plan, nach dem Studium der Literatur und der Germanistik als

[Seite 13]

Privatdozent in die akademische Laufbahn einzutreten, wurde fallengelassen auf Anraten des Vaters, der das Fortkommen des Sohnes im Beamtenberuf für gesicherter hielt.

[...]

Im Jahre 1882 übernahm es der alte Piersonsche Verlag in Dresden, den Neunzehnjährigen der Öffentlichkeit vorzustellen. Es geschah in einem Bändchen lyrischer Gedichte, die bescheiden unter einem Decknamen als "Erstlinge. Poetische Blätter von W. Erich" hinausflatterten. [...]

[...]

Der häufige Theaterbesuch, [...] ließen schließlich die Bühnenlaufbahn in so verführerischem Lichte er-

[Seite 14]

scheinen, daß der Student neben dem juristischen Studium regelrechten dramatischen Unterricht nahm. Lehrer war der erste Charakterspieler des Leipziger Stadttheaters, der spätere Geraer Intendanzrat Oskar Borcherdt. [...] 1888 finden wir Wulffen auch als Volontär am Leipziger Stadttheater; hier spielte er mit Adalbert Matkowsky, der als Gast in der Hauptrolle auftrat, die schöne Szene zwischen Fiesko und dem Maler Romano.

Nachdem Wulffen im August 1888 an der Universität Heidelberg den Grad des doctor utriusque juris erworben hatte, wandte er sich vorübergehend ganz der Bühnenlaufbahn zu. Im Winter 1888/89 spielte er am Stadttheater zu Stralsund die Hauptrollen des jugendlichen Liebhabers wie Mortimer, Lionel, Brackenburg. In dieser Zeit und an gleicher Stelle ging auch Wulffens Theaterstück "Wolfgang Goethe. Genrebild in einem Aufzuge" in Szene, wobei der Autor selbst mit großem Beifall den jungen Dr. Goethe kreierte.

Es ist dasselbe Stück, das später nach Überarbeitung unter dem Titel "Tasso in Darmstadt" seinen Weg über viele andere Bühnen genommen hat.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle - die Festschrift von 1932 anlässlich von Wulffens 70. Geburtstag -, der die Schilderung der biografischen Lebensstationen Wulffens erkennbar zugrunde liegt. (Die Festschrift wird auf der Folgeseite - in Fn. 439 - zwar erwähnt, aber nur in Zusammenhang mit den Romanen, die Wulffen verfasste.)

Sichter
(Schumann), PlagProf:-)

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