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Ts/Fragment 334 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 334, Zeilen: 1-11
Quelle: Dingeldey 1932
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14: 16-18; 15: 26-37
[Das Stück wurde später überarbeitet und] nahm den Titel Tasso in Darmstadt an. Offenbar unter dem Einfluss des Vaters, aber auch des wachsenden Interesses an der Kriminologie verstärkte Wulffen seine Verbindungen zur Jurisprudenz wieder.

Die Bühnenzeit hatte ihn zu intensiver Beschäftigung mit der klassischen Literatur geführt. Das Studium der heroischen Verbrechergestalten in den grossen Dramen gab den Ausschlag dafür, den Beruf des Staatsanwalts zu wählen. Am 1. April 1899 wurde Wulffen zum Staatsanwalt in Dresden ernannt. Weiter aber schrieb er Belletristisches: 1899 und 1900 erschienen das Drama Entehrende Arbeit, der Einakter Poeta laureatus, der von den tragischen Folgen eines Plagiats handelt, und die Komödie Die Varusschlacht.

[Seite 14]

Es ist dasselbe Stück, das später nach Überarbeitung unter dem Titel "Tasso in Darmstadt" seinen Weg über viele andere Bühnen genommen hat.

Dem Einflüsse des praktisch denkenden Vaters und dem erwachenden Interesse für die kommende Haupttätigkeit auf kriminalistischem Gebiete wird es zuzuschreiben sein, daß die jugendliche Schwärmerei für die Bühnenlaufbahn bald ein Ende fand.

[Seite 15]

Die Bühnenzeit war an Wulffen nicht spurlos vorübergegangen Sie hatte zu tieferem Eindringen in die klassische Dichtung geführt, und beim Studium der heroischen Verbrechergestalten in den großen Dramen war allmählich die entschiedene Neigung zum Berufe des Staatsanwalts durchgedrungen. Mit dieser endgültigen inneren Einstellung trat in Einklang, daß Wulffen am 1. April 1899 zum Staatsanwalt in Dresden ernannt und schon nach wenigen Jahren in die Generalstaatsanwaltschaft und als Hilfsarbeiter in das sächsische Justizministerium berufen wurde.

Seine schriftstellerische Tätigkeit blieb zunächst noch dem schöngeistigen Schaffen zugewendet. 1899 und 1900 erschienen zwei Dramen und ein Lustspiel. Das erste Drama "Poeta laureatus", ein Einakter, entwickelt mit dichterischer Kraft und in kunstvoll steigender Handlung die tragischen Folgen eines Plagiats. Das Drama "Entehrende Arbeit", das unter dem Decknamen Erich Larsen erschien, entrollt in vier Aufzügen das Schicksal zweier Verlobten, die aus Körper und Geist zermürbender Fabrikarbeit zu erträglicheren Lebensverhältnissen sich emporringen, ohne jedoch die Kraft zu finden, sich darin zu behaupten.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle - die Festschrift von 1932 anlässlich von Wulffens 70. Geburtstag -, der die Schilderung der biografischen Lebensstationen Wulffens erkennbar zugrunde liegt. (Die Festschrift wird auf der gleichen Seite weiter unten - in Fn. 439 - zwar erwähnt, aber nur in Zusammenhang mit den zehn Romanen, die Wulffen verfasste.)

Sichter
(Schumann), PlagProf:-)

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