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Tt/Fragment 071 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 71, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Philipsen 2007
Seite(n): 19, 20, 21, Zeilen: 19: 5-12; 20: 1-14, 17-25; 21: 4-10
[So können die Fragen positiv oder negativ formuliert werden, wobei negative Formulierungen als geeignet empfohlen ] werden, um gewissen Antworttendenzen entgegen zu wirken (Arnold & Lang, 1994). „Um dem Problem des Acquiescence-Response-Set zu begegnen“, wird empfohlen, die zur Bewertung stehenden Aussagen (Items) „je zur Hälfte positiv und negativ“ zu formulieren (Langewitz et al., 1995, S. 353), denn deren „alternierende Auflistung“ (.......) „wird ein gedankenloses stereotypes Antwortverhalten erheblich erschweren“ (Neugebauer & Porst, 2001, S. 24).

Eher selten findet sich in der Literatur eine Auseinandersetzung zur Unterscheidung der Fragestellung nach „rating und reporting“, obgleich mit diesen verschiedenen Arten der Fragestellung und Antwortvorgaben mehr oder weniger gearbeitet wird. Beim „rating“ (beurteilen, bewerten) werden Antwortmöglichkeiten in verschiedenen Abstufungen angeboten, wodurch differenzierte Antworten ermöglicht werden (Wüthrich-Schneider, 1998). Häufig eingesetzt werden Likert-Skalen, die sich in fünf Abstufungen bewährt haben. Auch in der vorliegenden Studie wurde diese Art der Fragestellung eingesetzt. Nachteilig beim „rating“ ist die Beteiligung von emotionalen Reaktionen des Befragten. Dagegen werden beim „reporting“ (Bericht erstatten) Ja/Nein-Fragen gestellt, die im Falle einer negativen Antwort häufig eine Zusatzfrage (z. B. Was war nicht gut?) erforderlich machen, was wiederum die Auswertung erheblich erschweren und verlängern kann. Allerdings sollen auf diesem Wege Problemstellen einfacher zu identifizieren sein. Nach Wüthrich-Schneider (1998) ist daher die Methode des „ratings“ vorzuziehen.

Segelke (1997) empfiehlt bei Fragen, die auf die Einstellungen der Befragten abzielen, mehrere Fragen zu einem Thema zu stellen. Auf diese Art und Weise könne ein genaueres Meinungsbild erzielt werden.

Zur Datenerhebung können mehrere bereits vorformulierte Antworten zur Auswahl stehen oder die Möglichkeit zur offenen Antwort bestehen. Die Skalierung der Antwortvorgaben, also ob vier oder fünf oder sechs Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind, soll nach Ware und Hays (1988; zit. n. Arnold & Lang, 1994) ohne Bedeutung sein. Ein methodisch schwieriges Problem ist die Erkundung der Patientenmotivation hinsichtlich Information und Aufklärung. Verallgemeinernde Fragen behindern hier eine genaue Analyse, es ist wichtig bei der Erkundung der Motivation mit Information und Aufklärung detaillierte Fragen zu formulieren (Aust, 1994). Stoßberg (1994) weist darauf hin, dass die Informationsbedürfnisse der Patienten groß sind, jedoch werden diese häufig [ nicht artikuliert.]

So können die Fragen positiv oder negativ formuliert werden, wobei negative Formulierungen als geeignet empfohlen werden, um gewissen Antworttendenzen entgegen zu wirken (Arnold & Lang, 1994). „Um dem Problem des Acquiescence-Response-Set12 zu begegnen“, wird empfohlen, die zur Bewertung stehenden Aussagen (Items) „je zur Hälfte positiv und negativ“ zu formulieren (Langewitz et al., 1995, S. 353), denn deren „alternierende Auflistung“ (.......) „wird ein gedankenloses stereotypes Antwortverhalten erheblich“ erschweren (Neugebauer & Porst, 2001, S. 24).

[Seite 20]

Eher selten findet sich in der Literatur eine Auseinandersetzung zur Unterscheidung der Fragestellung nach „rating und reporting“, obgleich mit diesen verschiedenen Arten der Fragestellung und Antwortvorgaben mehr oder weniger gearbeitet wird. Beim „rating“ (beurteilen, bewerten) werden Antwortmöglichkeiten in verschiedenen Abstufungen angeboten, wodurch differenzierte Antworten ermöglicht werden (Wüthrich-Schneider, 1998). Häufig eingesetzt werden Likert-Skalen13, die sich in fünf Abstufungen bewährt haben. [...] Nachteilig beim „rating“ ist die Beteiligung von emotionalen Reaktionen des Befragten. Dagegen werden beim „reporting“ (Bericht erstatten) Ja/Nein-Fragen gestellt, die im Falle einer negativen Antwort häufig eine Zusatzfrage (z. B. Was war nicht gut?) erforderlich machen, was wiederum die Auswertung erheblich erschweren und verlängern kann. Allerdings sollen auf diesem Wege Problemstellen einfacher zu identifizieren sein. [...] Nach Wüthrich-Schneider (1998) ist daher die Methode des „ratings“ vorzuziehen.

Segelke (1997) empfiehlt bei Fragen, die auf die Einstellungen der Befragten abzielen, mehrere Fragen zu einem Thema zu stellen. Auf diese Art und Weise könne ein genaueres Meinungsbild erzielt werden.

Zur Datenerhebung können mehrere bereits vorformulierte Antworten zur Auswahl stehen oder die Möglichkeit zur offenen Antwort bestehen. Die Skalierung der Antwortvorgaben, also ob vier oder fünf oder sechs Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind, soll nach Ware und Hays (1988; zit. n. Arnold & Lang, 1994) ohne Bedeutung sein.

[Seite 21]

Ein methodisch schwieriges Problem ist die Erkundung der Patientenzufriedenheit hinsichtlich Information und Aufklärung. Verallgemeinernde Fragen behindern hier eine genaue Analyse, es ist wichtig bei der Erkundung der Zufriedenheit mit Information und Aufklärung detaillierte Fragen zu formulieren (Aust, 1994). Stoßberg (1994) weist darauf hin, dass die Informationsbedürfnisse der Patienten groß sind, jedoch werden diese häufig nicht artikuliert.


[...]

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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