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Tz/019

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Untersuchung der Beeinflussung von Bisphosphonaten auf die Vitabilität der an der Wundheilung beteiligten Zellen in vitro

von Dr. Dr. Dr. Thomas Ziebart

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Tz/Fragment 019 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-31 19:56:40 Hindemith
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tz, Vassiliadou 2003, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1-33
Quelle: Vassiliadou 2003
Seite(n): 19, 20, Zeilen: 19: 22-26; 20: 3-23
[Bisphosphonate] beeinflussen die Knochenmineralisation. Der nach Bisphosphonatbehandlung entstandene Knochen weist eine bessere biomechanische Qualität auf Bei der Arthritis wurde beobachtet, dass Bisphosphonate lokal die Knochen- und Knorpelresorption hemmen und somit die Gelenkarchitektur erhalten. Die Resorption der Bisphosphonate erfolgte zumeist im Magen und im ersten Teil des Dünndarms wahrscheinlich durch Diffusion. Die gleichzeitige Einnahme vor allem mit Milch oder anderen Produkte, die Kalzium oder Eisen beinhalten, vermindert dramatisch ihre Bioverfügbarkeit. 20-80%, des absorbierten Medikaments, abhängig vom Alter, Spezies und Wirkungspotential, wird an die Knochenmatrix gebunden. Die Eliminierung erfolgt unverändert renal. Im Blut sind die Bisphosphonate an Proteine, besonders Albumin gebunden, oder sie bilden kleine Aggregate. Deswegen ist bei der intravenösen Gabe Vorsicht geboten: schnelle Gabe größerer Mengen führt zu Bildung von Aggregaten, die zum einen von Makrophagen phagozytiert werden und somit eine „akute Phase Reaktion“ hervorrufen und zum anderen Nierenversagen verursachen können. Zudem kann es auch zu symptomatischer Hypokalziämie kommen. Die Halbwertszeit der zirkulierenden Bisphosphonate ist besonders kurz und beträgt beim Menschen nur 0,5 – 2 Stunden. Dieses ist die Folge ihrer starken Affinität zu den Kalziumkarbonatkristallen. Sie binden sich an die Hydroxyapatitkristalle der Matrixoberfläche und verlassen so rasch das Blut. Das effektive Niveau wird schnell erreicht und ist dosisabhängig, wobei die Sättigung der Akkumulation im Skelett erst nach Jahrzehnten chronischer Anwendung erreicht werden kann. Die Bisphosphonate werden mit der Zeit in der Knochenmatrix eingebettet und bleiben oftmals lebenslang im Skelett (28). Durch das Einbetten werden sie jedoch inaktiviert. Sobald Osteoklasten zum Zwecke des Knochenumbaus Knochenmatrix phagozytieren, kommt es jedoch wieder zu einer Aktivierung.

In Tierexperimenten wurden keine Mitogenese, Karzinogenese oder Teratogenese durch Bisphosphonate nachgewiesen. In der klinischen Anwendung wird gelegentlich eine Hypokalziämie direkt nach der intravenösen Gabe beobachtet, die mit intravenöser Kalziumgabe schnell zu korrigieren ist. Weitere Nebenwirkungen sind akutes Nierenversagen, gastrointestinale Beschwerden bis zur akuten Gastritis und Ösophagitis. Diese können vermieden werden, wenn die orale Aufnahme der Medikamente von ausreichender Flüssigkeitseinnahme begleitet wird. Es sollte ferner erwähnt werden, dass einige Bisphosphonate wie Etidronat und Pamidronat [plazentagängig sind (42).]


28. Fleisch H. Bisphosphonates: a new class of drugs in diseases of bone and calcium metabolism. Recent Results Cancer Res 116: 1-28, 1989

42. Graepel P, Bentley P, Fritz H, Miyamoto M, Slater SR. Reproduction toxicity studies with pamidronate. Arzneimittelforschung 42 (5): 654-67., 1992.

Bisphosphonate beeinflussen die Knochenmineralisation. Der nach Bisphosphonatbehandlung entstandene Knochen weist eine bessere biomechanische Qualität auf Bei der Arthritis wurde beobachtet, dass Bisphosphonate lokal die Knochen- und Knorpelresorption hemmen und somit die Gelenkarchitektur erhalten.[...]

[Seite 20]

Die Bisphosphonate werden im Magen und hauptsächlich im ersten Teil des Dünndarms wahrscheinlich mittels Diffusion absorbiert. Die gleichzeitige Einnahme mit dem Essen, vor allem mit Milch oder anderen Produkte, die Kalzium oder Eisen beinhalten, vermindert dramatisch ihre Bioverfügbarkeit. 20-80%, des absorbierten Medikaments, abhängig vom Alter, Geschlecht, Spezies und Wirkungspotential, wird an die Knochenmatrix gebunden. Der Rest wird unverändert renal eliminiert. Im Blut sind die Bisphosphonate an Proteine, besonders Albumin gebunden, oder sie bilden kleine Aggregate. Deswegen ist bei der intravenösen Gabe Vorsicht geboten: schnelle Gabe größerer Mengen führt zu Bildung von Aggregaten, die zum einen von Makrophagen phagozytiert werden und somit eine „akute Phase Reaktion“ hervorrufen und zum anderen Nierenversagen verursachen können. Zudem kann es auch zu symptomatischer Hypokalziämie kommen. Die Halbwertszeit der zirkulierenden Bisphosphonate ist besonders kurz und beträgt beim Menschen nur 0,5-–2h. Dieses ist die Folge ihrer starken Affinität zu den Kalziumkarbonatkristallen. Sie binden sich an die Hydroxyapatitkristalle der Matrixoberfläche und verlassen so rasch das Blut. Das effektive Niveau wird schnell erreicht und ist dosisabhängig, wobei die Sättigung der Akkumulation im Skelett erst nach Jahrzehnten chronischer Anwendung erreicht werden kann. Die Bisphosphonate werden mit der Zeit in der Knochenmatrix eingebettet und bleiben vielleicht lebenslang im Skelett (49). Das Einbetten inaktiviert sie. Jedoch werden sie reaktiviert, sobald Osteoklasten zum Zwecke des Knochenumbaus Knochenmatrix phagozytieren. [...]

In Tierexperimenten wurden keine Mitogenese, Karzinogenese oder Teratogenese durch Bisphosphonate nachgewiesen. In der klinischen Anwendung wird gelegentlich eine Hypokalziämie direkt nach der intravenösen Gabe beobachtet, die mit intravenöser Kalziumgabe schnell zu korrigieren ist. Weitere Nebenwirkungen sind akutes Nierenversagen Pamidronat und FSGS und gastrointestinale Beschwerden bis zur akuten Gastritis und Ösophagitis. Diese können vermieden werden, wenn die orale Aufnahme der Medikamente von ausreichender Flüssigkeitseinnahme begleitet wird. Es sollte ferner erwähnt werden, dass einige Bisphosphonate wie Etidronat und Pamidronat plazentagängig sind (73).


49. Fleisch H. Bisphosphonates: a new class of drugs in diseases of bone and calcium metabolism. Recent Results Cancer Res 116: 1-28, 1989.

73. Graepel P, Bentley P, Fritz H, Miyamoto M, Slater SR. Reproduction toxicity studies with pamidronate. Arzneimittelforschung 42 (5): 654-67., 1992.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20140331200531

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