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Tz/Fragment 033 09

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 9-31
Quelle: Vassiliadou 2003
Seite(n): 66, Zeilen: 6ff
Um die in vitro Ergebnisse auf die in vivo Bedingungen zu übertragen, ist die Kenntnis der Pharmakologie der Bisphosphonate unerlässlich. Nach systemischer oder oraler Applikation verschwinden die Bisphosphonate rasch aus dem Plasma und binden sich spezifisch an die Hydroxyapatitkristalle im Knochen. Dort bleiben sie bis zu zehn Jahren, abhängig von der Spezies und dem Knochenumsatz (58). Die maximale Plasmakonzentration nach therapeutischer Anwendung von Ibandronat beträgt 3-6 x 10-7M (22). Wenn der Knochen, in dem die Bisphosphonate deponiert sind, resorbiert wird, werden sie in die Knochenmikroumgebung befreit und beeinflussen alle Knochenzellen (27). Die lokal erreichte Konzentration ist häufig untersucht worden. King et al haben Beagles Pamidronat verabreicht und die Konzentration im Sternum nach einem und zwei Jahre gemessen. Sie konnten im Durchschnitt 537 ng Pamidronat / mg Knochen, was 1,5 x 109 [sic!] mol / mg Knochen entspricht, nachweisen (53, 54). Sato et al. setzten für ihre Versuche radioaktiv markiertes Alendronat ein. Es konnte Bindungskapazität von 105 nmol Alendronat / mg Knochen und eine Alendronatlokalisation von 0,8 mM an der Osteoklastenoberfläche bei Rattenknochen gemessen werden. Hierbei wurden 72% des injizierten Medikaments auf der osteoklastären Oberfläche, 2% auf Oberflächen der Knochenformation und 13% in anderen Bereichen nachgewiesen (27, 83). Frühere Zellkulturuntersuchungen haben positive Effekte auf die Proliferation und Differenzierung der Zellen unter Applikation von Bisphosphonaten in mikro - oder nanomolaren Konzentrationen beobachtet (16, 25). Mc Kane et al demonstrierten, dass 2 x 10-9 M Alendronat die Resorptionskapazität der Osteoklasten um 50% inhibiert (64).

16. Carano A, Teitelbaum SL, Konsek JD, Schlesinger PH, Blair HC. Bisphosphonates directly inhibit the bone resorption activity of isolated avian osteoclasts in vitro. J Clin Invest 85 (2): 456-61., 1990.

22. Dooley M, Balfour JA. Ibandronate. Drugs 57 (1): 101-8; discussion 109-10, 1999.

25. Felix R, Guenther HL, Fleisch H. The subcellular distribution of [14C]dichloromethylenebisphosphonate and [14C]1–hydroxyethylidene-1,1- bisphosphonate in cultured calvaria cells. Calcif Tissue Int 36 (1): 108-13., 1984.

27. Fleisch H. Bisphosphonates. Pharmacology and use in the treatment of tumour-induced hypercalcaemic and metastatic bone disease. Drugs 42 (6): 919-44., 1991.

53. Khosla S, Peterson JM, Egan K, Jones JD, Riggs BL. Circulating cytokine levels in osteoporotic and normal women. J Clin Endocrinol Metab 79 (3): 707-11., 1994.

54. King LE, Grynpas MD, Tomlinson G, Vieth R. Pamidronate content and turnover in sternum, vertebral body, and iliac bones of dogs. Bone 20 (5): 405- 11., 1997.

58. Lin JH. Bisphosphonates: a review of their pharmacokinetic properties. Bone 18 (2): 75-85., 1996.

64. McKane WR, Khosla S, Peterson JM, Egan K, Riggs BL. Circulating levels of cytokines that modulate bone resorption: effects of age and menopause in women. J Bone Miner Res 9 (8): 1313-8, 1994.

83. Sato M, Grasser W, Endo N, Akins R, Simmons H, Thompson DD, Golub E, Rodan GA. Bisphosphonate action. Alendronate localization in rat bone and effects on osteoclast ultrastructure. J Clin Invest 88 (6): 2095-105., 1991.

Um die in vitro Ergebnisse auf die in vivo Bedingungen zu übertragen, ist die Kenntnis der Pharmakologie der Bisphosphonate unerlässlich. Nach systemischer oder oraler Applikation verschwinden die Bisphosphonate rasch aus dem Plasma und binden sich spezifisch an die Hydroxyapatitkristalle im Knochen. Dort bleiben sie bis zu zehn Jahren, abhängig von der Spezies und dem Knochenumsatz (102). Die maximale Plasmakonzentration nach therapeutischer Anwendung von Ibandronat beträgt 3-6 x 10-7 M (37). Wenn der Knochen, in dem die Bisphosphonate deponiert sind, resorbiert wird, werden sie in die Knochenmikroumgebung befreit und beeinflussen alle Knochenzellen (48). Die lokal erreichte Konzentration ist häufig untersucht worden. King et al haben Beagles Pamidronat verabreicht und die Konzentration im Sternum nach einem und zwei Jahre gemessen. Sie konnten im Durchschnitt 537 ng Pamidronat / mg Knochen, was 1,5 x 10-–9 mol / mg Knochen entspricht, nachweisen (96). Sato et al 1991 JCI setzten für ihre Versuche radioaktiv markiertes Alendronat ein. Sie haben in vitro eine Bindungskapazität von 105 nmol Alendronat / mg Knochen und eine Alendronatlokalisation von 0,8 mM an der Osteoklastenoberfläche bei Rattenknochen gemessen. Hierbei wurden 72% des injizierten Medikaments auf der osteoklastären Oberfläche, 2% auf Oberflächen der Knochenformation und 13% in anderen Bereichen nachgewiesen (48, 161). Frühere Zellkulturuntersuchungen haben positive Effekte auf die Proliferation und Differenzierung der Zellen unter Applikation von Bisphosphonaten in mikro - oder nanomolaren Konzentrationen beobachtet (25, 45). Garcia-Moreno et al demonstrierten, dass 2 x 10-9 M Alendronat die Resorptionskapazität der Osteoklasten um 50% inhibiert (64).

25. Carano A, Teitelbaum SL, Konsek JD, Schlesinger PH, Blair HC. Bisphosphonates directly inhibit the bone resorption activity of isolated avian osteoclasts in vitro. J Clin Invest 85 (2): 456-61., 1990.

37. Dooley M, Balfour JA. Ibandronate. Drugs 57 (1): 101-8; discussion 109-10, 1999.

45. Felix R, Guenther HL, Fleisch H. The subcellular distribution of [14C]dichloromethylenebisphosphonate and [14C]1-hydroxyethylidene-1,1- bisphosphonate in cultured calvaria cells. Calcif Tissue Int 36 (1): 108-13., 1984.

48. Fleisch H. Bisphosphonates. Pharmacology and use in the treatment of tumour-induced hypercalcaemic and metastatic bone disease. Drugs 42 (6): 919-44., 1991.

64. Garcia-Moreno C, Serrano S, Nacher M, Farre M, Diez A, Marinoso ML, Carbonell J, Mellibovsky L, Nogues X, Ballester J, Aubia J. Effect of alendronate on cultured normal human osteoblasts. Bone 22 (3): 233-9., 1998.

96. King LE, Grynpas MD, Tomlinson G, Vieth R. Pamidronate content and turnover in sternum, vertebral body, and iliac bones of dogs. Bone 20 (5): 405- 11., 1997.

102. Lin JH. Bisphosphonates: a review of their pharmacokinetic properties. Bone 18 (2): 75-85., 1996.

161. Sato M, Grasser W, Endo N, Akins R, Simmons H, Thompson DD, Golub E, Rodan GA. Bisphosphonate action. Alendronate localization in rat bone and effects on osteoclast ultrastructure. J Clin Invest 88 (6): 2095-105., 1991.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Offenbar wurde bei der Übernahme der letzte Quellenverweis nicht angepasst, so dass sowohl in der Dissertation als auch in der Quelle der Verweis (64) zu finden ist, der aber in den beiden Arbeiten auf jeweils eine andere Publikation verweist.

Man beachte auch den mit "[sic!]" gekennzeichneten Copy-Paste Fehler: hier müsste es "1,5 x 10-–9 mol / mg" heißen. Es fällt auf, dass gerade das hier fehlende Minuszeichen nicht mitkopiert wird, wenn man diese Passage in der PDF-Version der Quelle kopiert.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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