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Die Harmonisierung des europäischen Rüstungsmarktes im Spannungsfeld zwischen Art. 296 EGV und Art. 17 EUV

von Uwe Brinkmann

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ub/Fragment 009 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 19:34:54 Kybot
Fragment, Gesichtet, Roeser 1988, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Ceterum censeo, Goalgetter, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-3
Quelle: Roeser 1988
Seite(n): 26, Zeilen: 22-25
Schwerpunkt des Waffenhandels in den fünfziger Jahren war Europa. Vor allem die USA sorgten mit umfangreichen Rüstungslieferungen aus Gebrauchsbeständen an die europäischen NATO-Verbündeten für eine Aufrüstung. Schwerpunkt des Waffenhandels in den fünfziger Jahren war Europa. Vor allem die USA sorgten mit umfangreichen Rüstungslieferungen an die europäischen NATO-Verbündeten für eine Aufstockung der am Ende des 2. Weltkrieges nahezu aufgezehrten Arsenale in Westeuropa. Dabei handelte es sich fast ausschließlich um gebrauchtes Kriegsmaterial.
Anmerkungen

Erster Satz vollständig übernommen, zweiter weitgehend.

Sichter
Goalgetter Hindemith

[2.] Ub/Fragment 009 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:21:12 Kybot
Brzoska 2002, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith, Eridanos, Hansgert Ruppert
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 3-9
Quelle: Brzoska 2002
Seite(n): 5, Zeilen: 12-17
Seit den 50er Jahren hatte die deutsche Bundesregierung Rüstungsmaterial beschafft, das auch andere NATO-Staaten parallel beschafften. Sobald die wieder entstehende deutsche Rüstungsindustrie dazu in der Lage war, wurden solche Rüstungsgüter von deutschen und ausländischen Firmen gemeinsam hergestellt. Zunächst waren die deutschen Firmen Lizenznehmer oder Unterauftragnehmer ausländischer Firmen. Beispiele hierfür sind der G-91 Jettrainer, der HS-30 Schützenpanzer oder das F-104G Kampfflugzeug. Seit den 50er Jahren hat die Bundesregierung Rüstungsmaterial beschafft, das auch andere NATO-Staaten parallel beschafften. Sobald die wieder entstehende deutsche Rüstungsindustrie dazu in der Lage war, wurden solche Rüstungsgüter von deutschen und ausländischen Firmen gemeinsam hergestellt. Zunächst waren die deutschen Firmen Lizenznehmer oder Unterauftragnehmer ausländischer Firmen (G-91 Jettrainer, HS-30 Schützenpanzer, F-104G Kampfflugzeug).
Anmerkungen

Weitgehend woertlich uebernommen, ohne Quellenangabe

Sichter
Eridanos HgR

[3.] Ub/Fragment 009 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-25 12:23:45 Sotho Tal Ker
Fragment, Gesichtet, Roeser 1988, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Ub, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Ceterum censeo, Hindemith, Goalgetter, Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 10-30
Quelle: Roeser 1988
Seite(n): 26, 27, Zeilen: 27-31; 1-14, 16-26
In den sechziger Jahren änderte sich die internationale Lage. Die Entkolonialisierungswelle vor allem in Afrika setze ein. Immer neue Staaten erhielten oder erkämpfen ihre Unabhängigkeit. Hier entstand ein neuer Markt für Rüstungsgüter. Die im Aufbau befindlichen Armeen auf dem afrikanischen Kontinent wurden mit Waffen und sonstigen militärischen Gütern ausgerüstet. Im Zuge dieser Entwicklung war ein sprunghafter Anstieg internationaler Waffentransfers Mitte der sechziger Jahre zu beobachten.37 Zugleich verlagerte sich der Schwerpunkt bei den Empfängern von Waffenlieferungen von Europa in die Dritte Welt.38 Die jungen afrikanischen Staaten verfügten nach ihrer Unabhängigkeit über so gut wie keine Waffen. Die Bedürfnisse waren jedoch sehr groß, da oftmals unsichere Machtverhältnisse nach außen wie innen den raschen Aufbau einer möglichst schlagkräftigen Armee verlangten. Die früheren Kolonialstaaten Frankreich und Großbritannien sicherten sich so über die Unabhängigkeit ihrer ehemaligen Kolonien hinaus durch Waffenlieferungen eine fortdauernde militärische und wirtschaftliche Präsenz und Abhängigkeit.

Zu Beginn der siebziger Jahre sorgten drei Ereignisse für eine neuerliche Steigerung im Geschäft mit Waffen und sonstigen Rüstungsgütern. Der Vietnamkrieg, der in dieser Zeit seinen Höhepunkt erreichte, lenkte die Waffenlieferungen der USA und der ehemaligen Sowjetunion in den südostasiatischen Raum. Nachhaltiger und in den Auswirkungen noch heute andauernd waren für die Entwicklung des internationalen Waffenhandels die sich nach dem so genannten „Sechs-Tage-Krieg“ im Juni 1967 verschärfende Nahost-Krise sowie das Ölembargo der arabischen Staaten im Jahre 1973. Der Nahe Osten sowie die Golfstaaten mit ihren Öl-Milliarden gehören seit dieser Zeit zu den Hauptabnehmern im internationalen Rüstungsge[schäft.39]


37 Delbrück, GYIL 24, S. 123; Martinez, S. 97.

38 Yakemtchouk, S.200f.; Kemp/Miller , S. 33; Cahn/Kruzel, S. 34.

[39 Siehe SIPRI-Yearbook, insbesondere 1985, S. 350; für die Zeit zwischen 1967 und 1976 siehe auch Mihalka, S. 52f und Martinez, S. 97f.]

In den sechziger Jahren änderte sich dann die Szenerie erheblich. Die Entkolonialisierungswelle vor allem in Afrika setze ein, immer neue Staaten erhielten oder erkämpfen ihre Unabhängigkeit. Hier entstand ein neuer Markt für Waffengeschäfte. Die im Aufbau befindlichen Armeen der afrikanischen Länder mußten mit Waffen und sonstigen militärischen Gütern ausgerüstet werden. Aus diesem Grunde ist etwa Mitte der sechziger Jahre ein sprunghafter Anstieg bei den internationalen Waffentransfers zu beobachten.24 Zugleich verlagerte sich der Schwerpunkt bei den Empfängern von Waffenlieferungen von Europa in die Dritte Welt.25 Die früheren Kolonialstaaten Frankreich und Großbritannien sicherten sich über die Unabhängigkeit ihrer ehemaligen Kolonien hinaus durch Waffenlieferungen eine fortdauernde militärische und wirtschaftliche Präsenz, und zwischen den Großmächten begann der Wettlauf um die Erlangung politischen Einflusses. [...] Die jungen afrikanischen Staaten verfügten bei ihrer Unabhängigkeit über so gut wie keine Waffen. Die Bedürfnisse waren demnach groß, zumal die oft unsicheren Machtverhältnisse nach außen wie nach innen den raschen Aufbau einer möglichst schlagkräftigen Armee erforderten. [...]

Zu Beginn der siebziger Jahre sorgten drei Ereignisse für eine neuerliche, äußerst dramatische Steigerung im Geschäft mit Waffen und sonstigem Kriegsmaterial.27 Der Vietnam-Krieg, der in dieser Zeit seinen Höhepunkt erreichte, lenkte die Waffenlieferungen der USA und der Sowjetunion in den südostasiatischen Raum. Nachhaltiger und in den Auswirkungen noch heute andauernd waren für die Entwicklung des internationalen Waffenhandels die sich nach dem sog. Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967 verschärfende Nahost-Krise sowie das Ölembargo der arabischen Staaten im Jahre 1973.

Der Nahe Osten sowie die Golfstaaten mit ihren Dollar-Milliarden aus dem Ölgeschäft gehören seit dieser Zeit zu den Hauptabnehmern im internationalen Waffenhandel.28


24 Yakemtchouk, a. a. O., S. 211; Delbrück, in: GYIL24 (1981), S. 121 f.; Huntzinger, S. 164 f.; Martinez, S. 97.

25 Yakemtchouk, a.a.O.; Kemp / Miller, S. 33; Huntzinger, S. 164; vgl. auch Kuebler, S. 303.

27 Zum folgenden Yakemtchouk, a. a. O., S. 201; Kemp / Miller, S. 33 ff.; Mihalka, S. 49 f.; Cahn / Kruzel, S. 34.

28 Zu den Zahlen vgl. SIPRI-Yearbook 1985, S. 350; für die Zeit zwischen 1967 und 1976 siehe auch Mihalka, S. 52 ff.; vgl. ferner Martinez, S. 97 f.

Anmerkungen

Nahezu vollständige Übernahme ohne Angabe der Originalquelle, Fußnoten werden überwiegend ebenfalls übernommen.

Sichter
Hindemith Goalgetter


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