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Ugv/Fragment 008 05

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 5-8
Quelle: Kerkhoff 1989
Seite(n): 38; 39; 51, Zeilen: 38: 34-36; 39: 1-2; 51: 1-5
Degenhardt et al. (1988) konnten mittels Ultraschall-Doppler-Technik zeigen, daß sich die uteroplazentare Durchblutung durch ein thermoindifferentes Vollbad steigern und damit die Gesamtsituation des Feten intrauterin - besonders bei Plazentainsuffizienz - verbessern läßt.

[Literaturverzeichnis

Degenhardt, F., Mesrogli, M., Mühlhaus, K., Schneider, J. Verbesserung der uteroplazentaren Durchblutung durch Bäder in der Schwangerschaft: dopplersonographische Untersuchungen. 47. Tagung der deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, München 1988. Demeter-Verlag, Gräfeling [sic] 1988]

[Seite 38]

Degenhardt und Mitarb. (1988) konnten mittels Ultraschall-Doppler-Technik zeigen, daß sich die uteroplazentare Durchblutung durch ein thermoindifferentes Vollbad steigern und damit die Gesamtsituation des

[Seite 39]

Feten intrauterin, besonders bei Plazentainsuffizienz, verbessern läßt.

[Literaturverzeichnis Seite 51]

Degenhardt, F., Mesrogli, M., Mühlhaus, K., Schneider, J.:
Verbesserung der uteroplazentaren Durchblutung durch Bäder in der Schwangerschaft: dopplersonographische Untersuchungen.
47. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, München 1988

Anmerkungen

Die Quelle Kerkhoff (1989) wird weder an dieser Stelle noch in der vorliegenden Arbeit überhaupt genannt.

Man beachte insbesondere, dass die Verf. – im Gegensatz zu Kerkhoff – für die Quelle Degenhardt et al. (1988) einen Verlag mit Erscheinungsort und -jahr angibt. Der den Aufsatz angeblich enthaltende Tagungsband ist allerdings in keinem deutschen öffentlichen elektronischen Katalog nachweisbar. Auffällig ist hierbei, dass sie für Ersteren keine Seitenzahl nennt.

Lediglich für das Jahr 1982 ist in der Deutschen Nationalbibliothek ein Tagungsführer zur 44. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe aus dem Demeter-Verlag verzeichnet; falls eine entsprechende Publikation für 1988 doch existieren sollte, dürfte es sich somit ebenso um einen Titel handeln, in dem keine vollständigen wissenschaftlichen Abhandlungen enthalten sind. Der besagte Aufsatz findet sich ebenfalls nicht in dem 1989 bei Springer erschienenen umfangreichen Band Gynäkologie und Geburtshilfe 1988, der aus den Beiträgen der Tagung entstanden ist. Auch in dem Programm zur 47. Tagung der DGGG, das auf den S. 507-721 im 125. Band (1988) der Berichte Gynäkologie, Geburtshilfe abgedruckt ist, findet sich keine Kurzfassung oder Ankündigung des Vortrags. Ebensowenig wird ein entsprechender Aufsatz im Literaturverzeichnis der 2., erw. Aufl. (1990) von Degenhardts Atlas der vaginalen Ultraschalldiagnostik erwähnt.

In diesem Zusammenhang kann als gesichert gelten, dass der von Kerkhoff referenzierte Vortrag tatsächlich stattgefunden hat: Im 19. Jahrgang (1990) der Zeitschrift für Physikalische Medizin, Balneologie, Med. Klimatologie findet sich auf S. 154-157 ein Beitrag von D.H.A. Maas und M. Mesrogli mit dem Titel "Aktuelle Aspekte der Gynäkologischen Balneologie", der als "Zusammenfassender Bericht über die Sitzung der Arbeitsgemeinschaft 'Gynäkologische Balneologie' anläßlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, München, 6. September 1988" deklariert ist. Dort heißt es auf S. 156:

"Ebenfalls mit der Ultraschall-Doppler-Technik überprüften Degenhardt, Mesrogli, Mühlhaus und Schneider (Hannover) den Blutfluß in der fetalen Aorta bei Schwangeren zwischen der 29. und 37. Woche vor und nach einem thermoneutralen Wannenvollbad von 25 Minuten Dauer. Dabei zeigte sich insbesondere bei Patientinnen mit leichter bis mittelschwerer Gestose nach dem Bad eine Vermehrung der plazentaren und fetalen Durchblutung. Bei verschiedenen Patientinnen konnte eine Kompensation der bestehenden fetalen Retardierung beobachtet werden."

Die Verf. hat an diesem Kongress nach eigenen Angaben auch teilgenommen, da sie auf der Seite nach ihrem Lebenslauf unter "Veröffentlichungen" einen eigenen dort gehaltenen Vortrag über das Thema der vorliegenden Arbeit erwähnt;1 dieser ist bei Springer – und im Programm der 47. Tagung – ebenfalls nicht aufgeführt. Insofern liegt die Vermutung nahe, dass Degenhardt et al. dort nur mündlich vorgetragen haben und zumindest die Autorin der Quelle – deren geburtshilfliche Dissertation gleichfalls vom Doktorvater der Verf., Mesrogli, betreut wurde – bei diesem Vortrag anwesend war, während die Verf. aus der Quellenreferenz Kerkhoffs einen Literaturtitel macht, der so nicht existiert.


1 Anscheinend wird die von ihr behandelte Thematik ebenfalls von Maas / Mesrogli (1990) auf S. 155 angesprochen (mit dem Unterschied, dass die Verf. die Größe des Gesamtkollektivs mit 240 Patientinnen angibt):

"Es wurde daher von Von der Leyen, Mesrogli, Henkel und Goeschen (Hannover) an 248 Patientinnen mit Hilfe des C-reaktiven Proteins (CRP) als Parameter überprüft, ob eine erhöhte Rate an maternen oder kindlichen Infektionen nach einem Vollbad bei vorzeitigem Blasensprung zu verzeichnen war. [...]"

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

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