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Ugv/Fragment 047 10

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 10-18
Quelle: Pschyrembel Dudenhausen 1986
Seite(n): 135, Zeilen: 3-9, 15-20
Über die Frage der Antibiotikaprophylaxe beim vorzeitigen Blasensprung sind die Meinungen in der Literatur geteilt. Es ist zweifelhaft, ob die möglichen Vorteile die in Kauf zu nehmenden Nachteile überwiegen. Die prophylaktische Antibiotikaanwendung scheint keinen nennenswerten Effekt auf die perinatale Mortalität und nur einen geringen Einfluß auf die mütterliche Morbidität zu haben, sie wird häufig zu spät begonnen und birgt die Gefahr der Herauszüchtung resistenter Keime in sich (GUNN et al. 1970, GARITE 1984, MEAD 1980). Als alternative Prophylaxe der Keimaszension wurde die kontinuierliche PVP-Jod-Spülung zur vaginalen Antisepsis eingeführt (SALING und ZÖCKLER 1981). Die Frage der Antibiotikaprophylaxe beim vorzeitigen Blasensprung wird in der Literatur verschieden beantwortet. Es ist zweifelhaft, ob die Vorteile der möglichen Antibiotikaprophylaxe die damit in Kauf zu nehmenden Nachteile überwiegen. Die Antibiotikaprophylaxe scheint keinen nennenswerten Effekt auf die perinatale Mortalität und nur einen geringen Einfluß auf die mütterliche Morbidität zu haben. Häufig wird die antibiotische Prophylaxe zu spät nach erfolgtem Blasensprung begonnen. [...]

[...] Die Gefahren für die Mutter durch Herauszüchtung resistenter Keime werden bei der prophylaktischen Antibiotikaanwendung besonders hoch eingeschätzt.

Als Möglichkeit, das Aufsteigen der Keime zu verhindern, haben Saling und Mitarb. von der Antibiotikaprophylaxe Abstand genommen und die PVP-Jod-Spülung zur vaginalen Antisepsis eingeführt.

Anmerkungen

Die Verf. gibt ihre tatsächliche Quelle nicht an und ergänzt im vorletzten Satz drei dort nicht genannte Belege.

Die Aussage, dass die prophylaktische Antibiotikaanwendung häufig zu spät begonnen werde, findet sich allerdings in keinem dieser drei Aufsätze.

Weiterhin stellt Mead (1980) auf S. 251 zwar allgemein fest: "Most infectious disease specialists today do not choose to use prophylactic antibiotics in patients with premature rupture of the membranes." Als Beleg für die von der Verf. aus der Quelle übernommenen einzelnen Punkte eignet sich dessen Aufsatz jedoch – genau genommen – nicht, da der Autor über keinen einzigen eine entsprechende Aussage trifft.

Zumindest teilweise ist die Nennung der Titel als Beleg für die in diesem Satz übernommenen Aussagen also erklärungsbedürftig.

Den bei Pschyrembel / Dudenhausen (1986) nicht explizit aufgeführten Aufsatz von Saling / Zöckler (1981) entnimmt sie möglicherweise der angegebenen Literatur aus der in der vorliegenden Arbeit verwendeten Abhandlung von Goeschen et al. (1984).

Sichter
(Stratumlucidum) Schumann

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