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Ugv/Fragmente/Sichtung v

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25 ungesichtete Fragmente: "verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Ugv/Fragment 025 08 - Diskussion
Bearbeitet: 24. September 2015, 11:56 (Schumann)
Erstellt: 20. December 2014, 00:02 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Thomas Opferkuch 1984, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 8-10
Quelle: Thomas Opferkuch 1984
Seite(n): 535, Zeilen: Tabelle 1
[...] die Blutsenkungsreaktion ist nicht entzündungsspezifisch, ihr Wert wird z.B. beeinflußt von Hämoglobinkonzentration und Hämatokrit, welche unter der Geburt großen Schwankungen unterliegen können (GARITE 1984). Die Blutsenkungsreaktion ist nicht entzündungsspezifisch, ihr Wert wird z. B. beeinflußt vom Hämatokrit, Erythrozytenform, Erythrozytengröße, Immunglobulinwert.
Anmerkungen

Schwer verständlich ist, warum die Verf. hier Garite (1984) als Beleg nennt: In dessen Arbeit ist an keiner Stelle von Hämoglobin oder Hämatokrit die Rede.

Tatsächlich scheint ein Teil der Aussage aus Thomas / Opferkuch (1984) zu stammen, die sie bereits auf S. 23 (als Thomas [1984]) wie folgt anführt: "Die Blutsenkungsreaktion ist nicht entzündungsspezifisch, ihr Wert wird z.B. beeinflußt vom Hämatokrit, Erythrozytenform, Erythrozytengröße, Immunglobulinkonzentration."

Da sich der Teil des Textes, der übernommen wird, mit bereits zwei Seiten zuvor getätigten Ausführungen deckt, könnte an dieser Stelle ein Versehen der Verf. vorliegen. (Unmittelbar zuvor bezieht sie sich anscheinend auf Aussagen auf S. 26 bei Garite.)

Sichter
(Stratumlucidum)

[2.] Ugv/Fragment 011 01 - Diskussion
Bearbeitet: 4. February 2016, 15:24 (Stratumlucidum)
Erstellt: 27. December 2014, 15:15 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Mesrogli Schneider 1988, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-6
Quelle: Mesrogli Schneider 1988
Seite(n): 162; 166, Zeilen: 162: re. Sp. 21-26; 166: li. Sp. 33-41
- Vor allem am Beginn der Geburt kann vor einer medikamentösen Intervention versucht werden, einer Wehenschwäche mit physikalischen Maßnahmen zu begegnen. So ist ein warmes Vollbad zu Geburtsbeginn ein hervorragendes Mittel zur Anregung der Wehen (KNÖRR et al. 1982).

- Die Schmerzbekämpfung unter der Geburt dient nicht nur dazu, der Patientin Erleichterung zu verschaffen, sondern auch Angst zu nehmen.

[Seite 166]

Vor allem am Beginn der Geburt kann man aber vor der medikamentösen Behandlung versuchen, der Wehenschwäche mit physikalischen Mitteln zu begegnen.

So haben der Einlauf und das bekannte heiße Bad (bzw. die heiße Dusche) zu Beginn der Geburt nicht nur reinigende Wirkung, sondern sie sind gleichzeitig hervorragende Mittel zur Anregung der Wehen.

[Seite 162]

Aus diesem Grund und natürlich um der Gebärenden Erleichterung zu verschaffen und die Angst zu nehmen, gehört die Schmerzbekämpfung unter der Geburt zu den wesentlichsten Aufgaben des Arztes.

Anmerkungen

Zu den beiden Sätzen nach dem ersten Spiegelstrich: Es ist unklar, warum die Verf. hier Knörr et al. (1982) und nicht ihre anscheinend tatsächliche Quelle angibt. Bei Ersteren heißt es – inhaltlich nur bedingt zu ihren Ausführungen passend – auf S. 204:

"Wenn nach den vorliegenden Befunden und der Wehentätigkeit mit einem baldigen Fortgang der Geburt zu rechnen ist, wird die Kreißende aus Gründen der Hygiene und Asepsis folgendermaßen für die Entbindung vorbereitet:

- Entleerung des Darmes durch Einlauf,

- Vollbad oder Dusche [diese beiden Maßnahmen sind nur bei fest stehendem Kopf und bei erhaltener Fruchtblase erlaubt (cave Nabelschnurvorfall!)],

[...]"

Zum Satz nach dem zweiten Spiegelstrich: Für die auf diesen Satz folgende Aussage nennt die Verf. Degenhardt et al. (1988) als Quelle, die im Literaturverzeichnis so ausgewiesen wird:

Degenhardt, F., Mesrogli, M., Mühlhaus, K., Schneider, J. Verbesserung der uteroplazentaren Durchblutung durch Bäder in der Schwangerschaft: dopplersonographische Untersuchungen. 47. Tagung der deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, München 1988. Demeter-Verlag, Gräfeling [sic] 1988

Es gibt jedoch – siehe Fragment 008 05 – Zweifel daran, dass ein solcher Tagungsband mit einem entsprechenden Aufsatz gedruckt worden ist.

Da es einerseits thematisch zumindest nicht nahe liegt, dass sich ein allgemeiner Satz über Schmerzensbekämpfung bei der Geburt in einem Aufsatz, der sich speziell mit Dopplersonographie beschäftigt, finden sollte (sofern dieser existiert), aber andererseits eine konkrete rezipierte Quelle mit wörtlichen Übereinstimmungen belegt werden kann, kann dieser als Plagiat gewertet werden – gleichwohl wird das Fragment konservativ der Kategorie "Keine Wertung" zugeordnet.

Sichter
(Stratumlucidum)

[3.] Ugv/Fragment 010 10 - Diskussion
Bearbeitet: 21. September 2015, 19:33 (WiseWoman)
Erstellt: 27. December 2014, 15:57 Stratumlucidum
Fragment, Hildebrandt 1988, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 10-12
Quelle: Hildebrandt 1988
Seite(n): 16; 17, Zeilen: 16: li. Sp. 44-48; 17: 6 (Abb. 3 oben re.)
So bewirkt das Vollbad als Wärmeanwendung ohne wesentliche Steigerung der Körperkerntemperatur einerseits eine Durchblutungssteigerung und andererseits eine Senkung des Tonus der glatten Muskulatur [- abgesehen von der passiven Äquilibrierung des vegetativen Systems (AMELUNG und HILDEBRANDT 1985)]. [Seite 16]

So wirkt z. B. eine lokale Wärmeanwendung ohne wesentliche Steigerung der Körperkerntemperatur im Sinne einer lokal gesteigerten Gewebserholung durch Durchblutungsförderung[; eine allgemeine Wärmeanwendung mit hyperthermer Erhöhung der Körpertemperatur und entsprechender allgemeiner Kreislaufsteigerung stellt dagegen eine stimulierende Belastung des Organismus mit umfassenden Folgereaktionen dar].

[Seite 17, Text in Abb. 3]

[Lokale Erholungsförderung

– lokale Durchblutungssteigerung

– Steigerung von Gewebserholung,
Gewebstrophik und Gewebsabwehr

– Resorption von Entzündungsprodukten]

– Senkung des glattmuskulären Tonus

Anmerkungen

Bei Amelung / Hildebrandt (1985) finden sich die Aussagen der Verf. vor dem Gedankenstrich nicht; ihre Quelle Hildebrandt (1988) nennt sie hierfür nicht.

Sichter
(Stratumlucidum)

[4.] Ugv/Fragment 014 13 - Diskussion
Bearbeitet: 11. September 2015, 20:56 (Stratumlucidum)
Erstellt: 13. January 2015, 08:37 Stratumlucidum
Fragment, Hokama Nakamura 1987, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 13-14
Quelle: Hokama Nakamura 1987
Seite(n): 20; 26, Zeilen: 20: li. Sp. 41-44; 26: re. Sp. 63-65
[Die Synthese erfolgt in der Leber (HURLIMANN et al. 1966) unter dem Einfluß von humoralen Mediatoren wie dem Makrophagenfaktor Interleukin-1 (DINARELLO 1984, DINARELLO 1985), Prostaglandin PGE-1 (WHICHER et al. 1980), dem Tumor Necrosis Factor (TNF; DINARELLO et al. 1986, PERLMUTTER et al. 1986),] endogenen Pyrogenen/Glycoproteinen (WOOD et al. 1960) [und insbesondere dem Interleukin-6 (ANDUS et al. 1989).]

[Literaturverzeichnis

Wood, H.F., Anderle, S., Hammond, C.W., Miller, C.P. C-reactive protein [sic]: the effect of irridation [sic] of rabbits on the acute-phase [sic] protein system. J. Exp. Med. 1960, 111: 601-609]

[Seite 20]

In an earlier observation an endogenous pyrogen (glycoprotein) isolated from rabbits after X-irradiation or Freund’s complete adjuvant (FCA) treatment induced CRP synthesis (121).

[Literaturverzeichnis Seite 26]

121. Wood HF, Anderle S, Hammond CW, Miller CP: Cx-reactive protein [sic]: The effect of irradiation of rabbits on the acute-phase [sic] protein system. J Exp Med 111:601, 1960.

Anmerkungen

Bei Wood et al. (1960) ist an keiner Stelle von Pyrogenen bzw. Glykoproteinen die Rede. Anscheinend übernimmt die Verf. hier einen Fehler aus Hokama / Nakamura (1987): Aus dem Kontext, in dem sich diese auf S. 20 ebenfalls auf Wood et al. (1960) beziehen und der inhaltlich nicht zu deren Aufsatz passt, ergibt sich, dass sie wohl eine andere Untersuchung meinen müssen.

Der Titel des Aufsatzes von Wood et al. (1960) wird sowohl von der Verf. als auch ihrer Quelle nicht der originalen Schreibweise entsprechend wiedergegeben.

Sichter
(Stratumlucidum)

[5.] Ugv/Fragment 017 08 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2015, 16:15 (Kybot)
Erstellt: 13. January 2015, 15:58 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, Uhlenbruck Sölter 1982, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 8-18
Quelle: Uhlenbruck Sölter 1982
Seite(n): 40, Zeilen: re. Sp. 4-17, 24-27, 44-47
a) Bindung des CRP an Phosphorylcholin:

Diese Gruppe stellt u.a. den Rezeptor am P-Polysaccharid der Pneumokokken dar. Da Phosphorylgruppen aber in gleicher Weise nicht nur bei verschiedenen anderen Bakterien und Mikroorganismen, sondern auch an bei Traumen freigesetzten Lipiden vorkommen, wird die Bedeutung des CRP als "clearing-off-Mechanismus" bei Infektionen und akuten Traumen evident (UHLENBRUCK und SÖLTER 1982).

b) CRP-Reaktion mit Galaktanen:

Damit erhält das CRP den Charakter eines Lektins, d.h. eines zuckerbindenden Moleküls. Im CRP existiert somit ein lösliches, im Serum schwimmendes Lektin, welches sozusagen "antiseptisch" wirkt[, indem es sich an den Zucker der Bakterienoberfläche anheftet und so zu deren Eliminierung beiträgt (UHLENBRUCK und SÖLTER 1982)].

1) Die Bindung an Phosphorylcholin: Diese Gruppe stellt auch den Rezeptor am C-Polysaccharid der Pneumokokken dar. Da Phosphorylcholingruppen aber in gleicher Weise nicht nur bei verschiedenen anderen Bakterien und Mikroorganismen, sondern auch bei einigen Lipiden vorkommen, wird die Bedeutung des CRP als „clearing-off“-Mechanismus bei Infektionen und akuten Traumen evident.

2) Eine Reaktion mit Galaktanen [...] Damit erhält das CRP den Charakter eines Lektins, das heißt eines Zucker-bindenden Moleküls. [...] Im CRP haben wir somit ein lösliches, im Serum schwimmendes Lektin, welches sozusagen „anti-septisch“ wirkt.

Anmerkungen

Die Quelle wird zweimal genannt, jedoch die Wörtlichkeit der Übernahme nicht kenntlich gemacht.

Sichter
(Stratumlucidum)

[6.] Ugv/Fragment 014 06 - Diskussion
Bearbeitet: 16. September 2015, 07:56 (Stratumlucidum)
Erstellt: 19. January 2015, 21:21 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, Uhlenbruck Sölter 1982, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 6-9
Quelle: Uhlenbruck Sölter 1982
Seite(n): 40; 41, Zeilen: 40: mittl. Sp. 8-15; 41: re. Sp. 31-32
[Die Struktur des CRP unterscheidet sich grundlegend vom H-Ketten-Aufbau der Immunglobuline.] Es besteht aus fünf zyklisch angeordneten, identischen Untereinheiten zu je 187 Aminosäuren, die über nicht-kovalente Bindungen zusammengehalten werden; das Molekulargewicht beträgt 21.500 Dalton (PEPYS 1981).

[Literaturverzeichnis

Pepys, M. C-reactive protein fifty years on. Lancet 1981, 1: 653-657]

[Seite 40]

[Interessant ist nun die Struktur des CRP:] Es besteht im Gegensatz zu den Antikörpern aus 5 zyklisch angeordneten Untereinheiten zu je 187 Aminosäuren, die über nichtkovalente Bindungen zusammengehalten werden. Das Molekulargewicht pro Untereinheit beträgt 21 500 Dalton.

[Literaturnachweise Seite 41]

Pepys, M. B.: C-reactive protein fifty years on, Lancet I (1981) 653

Anmerkungen

Bei Pepys (1981), den die Verf. als ihre Quelle nennt, finden sich die Ausführungen zur Struktur des C-reaktiven Proteins in dieser Form nicht.

Es ist unklar, warum sie hier nicht Uhlenbruck / Sölter (1982) anführt, von denen sie wortnah übernimmt und die am Ende ihres Aufsatzes allgemein auf Pepys verweisen.

Da es sich hier jedoch letztlich nur um die Referierung einer naturwissenschaftlichen Tatsache handelt, wird der Satz nicht als Plagiat gewertet.

Sichter
(Stratumlucidum)

[7.] Ugv/Fragment 056 21 - Diskussion
Bearbeitet: 23. February 2016, 19:01 (Stratumlucidum)
Erstellt: 3. February 2015, 11:01 Stratumlucidum
Fisk Fysh 1988, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 21-23
Quelle: Fisk Fysh 1988
Seite(n): 189, Zeilen: li. Sp. 12-14, re. Sp. 6-10
[SALZER et al. (1987) untersuchten den Aussagewert des CRP bei Neugeborenen, die nach einem mindestens 24 Stunden währenden vorzeitigen Blasensprung geboren wurden.] Sie stellten fest, daß ein CRP > 6mg/l bei Neugeborenen mit 92%iger Sensitivität und 100%iger Spezifität positive neonatale Blutkulturen vorhersagen konnte. [FISK und FYSH (1988) veröffentlichten dagegen Ergebnisse einer prospektiven Studie über die maternalen und neonatalen CRP-Konzentratioenn [sic] von 55 Schwangerschaften mit VBS, die in deutlichem Gegensatz zu den Ergebnissen von SALZER et al. (1987) stehen.]

[Literaturverzeichnis

Salzer, H.R., Genger, H., Muhar, V. [sic], Lischka, A., Schatten, Ch., Pollak, A. C-reactive protein: an early marker for neonatal bacterial infection due to prolonged rupture of amniotic membranes and/or amnionitis. Acta Obstet. Gynecol. Scand. 1987, 66: 365-367]

[Dear Sir,

In your September/October 1987 issue, Drs. Salzer et al. conclude from their article that C-reactive protein (CRP) “was proved to be an early marker for neonatal bacterial infection due to prolonged rupture of membranes and/or amnionitis” (1). [...]] Nevertheless CRP ≥6 mg/l proved 92% sensitive and 100% specific in predicting positive neonatal blood cultures.

[Literaturnachweise]

1. Salzer HR, Genger H, Muhar U, Lischka A, Schatten C, Pollak A. C-reactive protein: An early marker for neonatal bacterial infection due to prolonged rupture of amniotic membranes and/or amnionitis. Acta Obstet Gynecol Scand 1987;66:365–367.

Anmerkungen

Die Angaben zu Sensitivität und Spezifität des C-reaktiven Proteins finden sich bei Salzer et al. (1987) selbst nicht; diese Größen lassen sich jedoch aus den dort genannten absoluten Zahlen berechnen.

In die Untersuchung von Salzer et al. waren 25 Neugeborene involviert. Von diesen hatten innerhalb von 6 Stunden sowie am Tag 2 nach der Geburt 10 einen CRP-Wert ≥ 6 mg/l (als positiv definiert), bei 15 lag dieser darunter (als negativ definiert). Bei Salzer et al. heißt es weiter auf S. 366:

"Similarly, microbial cultures were positive only in the infants with positive CRP. [...] In 2 infants microbial cultures were negative in spite of positive CRP, but clinically these presented with overt symptoms of sepsis."

Die Sensitivität (Richtig-Positiv-Rate) lag demzufolge bei 100% (8 von 8 Neugeborenen, bei denen positive mikrobielle Kulturen festgestellt wurden, wiesen auch positive CRP-Werte auf). Die Spezifität (Richtig-Negativ-Rate) lag bei 88,2% (15 von 17 Neugeborenen, bei denen negative mikrobielle Kulturen festgestellt wurden, wiesen auch negative CRP-Werte auf).

Fisk / Fysh (1988) geben in diesem Zusammenhang daher unzutreffende Prozentzahlen an. Der Begriff Spezifität bezieht sich in der medizinischen Statistik zudem üblicherweise auf den Grad der korrekten Klassifizierung von Personen, bei denen eine bestimmte Erkrankung nicht vorliegt, durch einen Test. Insofern wäre es adäquater gewesen, hätte die Verf. selbstständig z.B. formuliert: Sie stellten fest, daß ein CRP-Wert von ≥ 6 mg/l bei Neugeborenen zu 100% sensitiv für positive und von < 6 mg/l zu 88,2% spezifisch für negative mikrobielle Kulturen war.

Sie übernimmt an dieser Stelle also eine fragwürdige Aussage der Autoren des Leserbriefs, ohne ihre eigentliche Quelle kenntlich zu machen. (Man beachte auch noch, dass bei Salzer et al. ein CRP-Wert von ≥ 6 mg/l als positiv definiert wurde und nicht von > 6 mg/l.)

Schließlich wird der Sachverhalt zumindest unvollständig wiedergegeben, wenn die Verf. – analog zu Fisk / Fysh – lediglich von "neonatale[n] Blutkulturen" spricht. Gemäß dem Abschnitt "METHODS" auf S. 365 bei Salzer et al. handelt es sich bei den "microbial cultures" um solche aus drei verschiedenen Flüssigkeiten:

"Venous blood samples were obtained within the first 6 hrs and on day 2 of life for determination of CRP and complete white blood cell count. Additionally microbial cultures of blood, urine and of cerebrospinal fluid were taken."

Sichter
(Stratumlucidum)

[8.] Ugv/Fragment 055 03 - Diskussion
Bearbeitet: 22. September 2015, 05:50 (Stratumlucidum)
Erstellt: 4. February 2015, 13:39 Stratumlucidum
Fragment, Garite 1984, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 3-7
Quelle: Garite 1984
Seite(n): 30; 44, Zeilen: 30: 25-28; 44: 12-13
[JOHNSON et al. veröffentlichten 1981 die Daten einer retrospektiven Studie über 8.320 Geburten,] welche zeigten, daß die perinatale Mortalität bei Schwangerschaften am Termin 8/1.000 betrug, wenn ein vorzeitiger Blasensprung in weniger als 48 Stunden zur Geburt geführt hatte. Währte die Latenzzeit vom vorzeitigen Blasensprung bis zur Geburt über 48 Stunden, so schnellte die perinatale Mortalität auf 40/1.000.

[Literaturverzeichnis

Johnson, J.W.C., Daikoku, N.H., Niebyl, J.R., Johnson, T.R.B., Khouzami, V.A., Witter, F.R. Premature rupture of the membranes and prolonged latency. Obstet. Gynecol. 1981, 57: 547-556]

[Seite 30]

In a study by Johnson and colleagues, the perinatal mortality attending term delivery of patients with PROM of less than 48 hours’ duration and more than 48 hours’ duration was 8/1,000 vs. 40/1,000, respectively.39

[Literaturverzeichnis Seite 44]

39. Johnson J.W.C., Daikoku N.H., Niebyl J.R., et al.: Premature rupture of the membranes and prolonged latency. Obstet. Gynecol. 57:547, 1981.

Anmerkungen

Da Garite (1984) weder die Zahl der Geburten noch die Tatsache, dass es sich um eine retrospektive Studie handelt, erwähnt, liegt der Verf. Johnson et al. (1981) wohl vor.

Gleichwohl finden sich die von Garite genannten Raten zur perinatalen Mortalität nicht bei Johnson et al. und lassen sich auch nicht aus deren Aufsatz ableiten; allem Anschein nach schreibt die Verf. daher an dieser Stelle eine sehr schwer belegbare Aussage von Ersterem ab.

Sichter
(Stratumlucidum)

[9.] Ugv/Fragment 050 20 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2015, 16:16 (Kybot)
Erstellt: 4. February 2015, 20:07 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Mesrogli et al 1987, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 20-23
Quelle: Mesrogli et al 1987
Seite(n): 185, Zeilen: re. Sp. 3-8
[Untersucht man in der vorliegenden Arbeit die Daten der beiden VBS-Kollektive in Bezug auf diese Grenze, so findet sich keinerlei Hinweis, daß ein Wannenbad bei bereits gesprungener Fruchtblase einer aufsteigenden Infektion Vorschub leistet -] das warme Bad scheint im Gegenteil den Geburtsvorgang positiv zu beeinflußen [sic], indem es infolge der durch das Bad verkürzten Geburtsdauer seltener zu aufsteigenden Infektionen kommt:

[...]

Das warme Bad beeinflußt vielmehr [über seine entspannende, spasmolytische und vor allem wehenfördernde Wirkung das Befinden der Kreißenden und damit] den Geburtsvorgang in positiver Weise. Infolge der durch das Bad verkürzten Geburtsdauer kommt es seltener zu aufsteigenden Infektionen.
Anmerkungen

Die Quelle für die Aussage nennt die Verf. nicht.

Sichter
(Stratumlucidum)

[10.] Ugv/Fragment 026 20 - Diskussion
Bearbeitet: 21. September 2015, 19:54 (WiseWoman)
Erstellt: 26. February 2015, 18:31 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Romem Artal 1985, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 20-21
Quelle: Romem Artal 1985
Seite(n): 381; 383, Zeilen: 381: li. Sp. 23-24, re. Sp. 1; 383: li. Sp. 19-22 u. 25, re. Sp. 1
[NEMIR et al. (1957) und NESBITT et al.(1960) veröffentlichten Arbeiten über die prozentuale Verteilung von Patientinnen mit positiven CRP-Titern sub partu und post partum.] Diese Studien und Folgearbeiten (CONNELL und CONNELL 1971) basierten auf der semiquantitativen Latexagglutination und ähnlichen Techniken.

[Literaturverzeichnis

Connell, E.B., Connell, J.T. C-reactive protein in pregnancy and contraception. Am. J. Obstet. Gynecol. 1971, 110: 633-639

[...]

Nesbitt, R., Hays, R.C., Mauro, J. The behaviour [sic] of c-reactive [sic] protein in pregnant and puerperal women, fetal blood, and in the newborn infant under normal and abnormal conditions. J. [sic] Obstet. Gynecol. 1960, 16: 659-666]

[Seite 381]

The majority of previous reports are based on the semiquantitative latex agglutination or similar techniques,5-8 [and demonstrate an increased presence of C-reactive protein with progress in gestation.]

[Literaturnachweise Seite 383]

5. Nesbitt ELR [sic], Hays RC, Mauro J. The behavior of C-reactive proteins [sic] in pregnant and puerperal women, fetal blood, and in the newborn infant under normal and abnormal conditions. Obstet Gynecol 1960;16:659.

[6. Knobloch V, Svobodova M. C-reactive protein in the serum of pregnant women. Cesk Gynekol 1981;46:296.]

7. Connell BE [sic], Connell TJ [sic]. C-reactive protein in pregnancy and contraception. Am J Obstet Gynecol 1971;110:633.

[8. Yeh CS. A study on CRP in Chinese pregnant women and newborns. J Formosan Med Assoc 1982;81:112.]

Anmerkungen

Im Gegensatz zur Untersuchung von Connell / Connell (1971) finden sich bei Nemir et al. (1957) und Nesbitt et al. (1960) keine Hinweise auf die Verwendung der semiquantitativen Latexagglutination oder ähnlicher Techniken: Beide Autorenkollektive verwenden laut eigenen Angaben auf S. 494 bzw. 661 zur Bestimmung des C-reaktiven Proteins die (ältere) Methode von Anderson und McCarty.

Anscheinend übernimmt die Verf. hier also eine teilweise fragwürdige Aussage von Romem / Artal (1985) ohne Kenntlichmachung der Quelle und erweitert diese durch einen schwer verständlichen Bezug auf Nemir et al.

Die Quelle wird im ersten Satz des nächsten Absatzes (der der nächste Satz ist) erwähnt.

(Die Tatsache, dass die Verf. – im Gegensatz zu der Quelle – die Endseitenzahlen der Aufsätze von Connell / Connell und Nesbitt et al. nennt, deutet aber darauf hin, dass ihr diese vorliegen.)

Sichter
(Stratumlucidum)

[11.] Ugv/Fragment 017 18 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2015, 16:15 (Kybot)
Erstellt: 4. April 2015, 18:52 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Thomas Opferkuch 1984, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 18-20
Quelle: Thomas Opferkuch 1984
Seite(n): 535, Zeilen: 36-37
[b) CRP-Reaktion mit Galaktanen:

Damit erhält das CRP den Charakter eines Lektins, d.h. eines zuckerbindenden Moleküls. Im CRP existiert somit ein lösliches, im Serum schwimmendes Lektin, welches sozusagen "antiseptisch" wirkt,] indem es sich an den Zucker der Bakterienoberfläche anheftet und so zu deren Eliminierung beiträgt (UHLENBRUCK und SÖLTER 1982).

[Aufgrund der Reaktion mit Galaktanen hat das CRP eine Lektin-Wirkung. Es wirkt antiseptisch,] indem es sich an Zucker der Bakterienoberfläche anheftet und so zu deren Eliminierung beiträgt.
Anmerkungen

Der modale Nebensatz kommt bei Uhlenbruck / Sölter (1982) nicht vor und stammt in Wirklichkeit von Thomas / Opferkuch (1984), die an dieser Stelle nicht erwähnt werden.

Sichter
(Stratumlucidum)

[12.] Ugv/Fragment 049 11 - Diskussion
Bearbeitet: 22. December 2015, 07:00 (Stratumlucidum)
Erstellt: 14. May 2015, 19:00 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Mesrogli et al 1987, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 11-13
Quelle: Mesrogli et al 1987
Seite(n): 185, Zeilen: re. Sp. 3-6
Eine Erklärung für die günstigeren Ergebnisse der Gruppe VBS mit BAD gegenüber VBS ohne BAD bietet die spasmolytische, entspannende und vor allem wehenfördernde Wirkung warmer Bäder. Das warme Bad beeinflußt vielmehr über seine entspannende, spasmolytische und vor allem we­henfördernde Wirkung das Befinden der Kreißenden und da­mit den Geburtsvorgang in positiver Weise.
Anmerkungen

Am Ende des Absatzes verweist die Verf. auf Schneider et al. (1988) [= Mesrogli / Schneider (1988)]. Die Aussage, dass das Bad eine "vor allem wehenfördernde Wirkung" ausübt, findet sich dort jedoch nicht; es ist bei Letzteren auf S. 167 lediglich von der entspannenden und spasmolytischen Wirkung die Rede.

In der Zusammenfassung ihrer Arbeit verwendet die Verf. diese Aussage erneut (s. Fragment 061 23).

Sichter
(Stratumlucidum)

[13.] Ugv/Fragment 061 23 - Diskussion
Bearbeitet: 25. September 2015, 12:53 (Stratumlucidum)
Erstellt: 14. May 2015, 19:24 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Mesrogli et al 1987, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 23
Quelle: Mesrogli et al 1987
Seite(n): 185, Zeilen: re. Sp. 3-6
Die Patientinnen profitieren von der entspannenden, spasmolytischen und [vor allem wehenfördernden Wirkung eines warmen Bades.] Das warme Bad beeinflußt vielmehr über seine entspannende, spasmolytische und vor allem we­henfördernde Wirkung das Befinden der Kreißenden und da­mit den Geburtsvorgang in positiver Weise.
Anmerkungen

Die hier in der Zusammenfassung ihrer Arbeit verwendete Aussage der Verf. findet sich bereits im vorigen, mit "Diskussion" betitelten Teil.

Dort (Fragment 049 11) verweist sie auf Schneider et al. (1988) [= Mesrogli / Schneider (1988)]. Die Aussage, dass das Bad eine "vor allem wehenfördernde Wirkung" ausübt, findet sich in jener Quelle jedoch nicht; es ist bei Letzteren auf S. 167 lediglich von der entspannenden und spasmolytischen Wirkung die Rede.

Sichter
(Stratumlucidum)

[14.] Ugv/Fragment 060 02 - Diskussion
Bearbeitet: 25. September 2015, 12:49 (Stratumlucidum)
Erstellt: 23. May 2015, 18:49 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Lettau et al 1987, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 2-3
Quelle: Lettau et al 1987
Seite(n): 1428, Zeilen: 43-44
Der vorzeitige Blasensprung ist die häufigste Ursache aszendierender intrauteriner Infektionen. Der vorzeitige Blasensprung (VBLS) ist die häufigste Ursache aszendierender intrauteriner Infektionen.
Anmerkungen

Die Quelle wird in der vorliegenden Arbeit an keiner Stelle erwähnt; ihre Verwendung lässt sich ebenfalls in Fragment 047 05 nachweisen.

Der hier übernommene Satz wird bereits in Kapitel 3 (Fragment 011 14) verwendet. Da sich im hier betrachteten, "Zusammenfassung" betitelten Kapitel 7 aber generell keine Belege finden und es sich zudem um eine Wiederholung handelt, wird er an dieser Stelle nicht als Plagiat gewertet.

Sichter
(Stratumlucidum)

[15.] Ugv/Fragment 048 21 - Diskussion
Bearbeitet: 21. August 2015, 16:16 (Kybot)
Erstellt: 31. May 2015, 18:44 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Mesrogli et al 1987, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 21-23
Quelle: Mesrogli et al 1987
Seite(n): 185, Zeilen: re. Sp. 1-3
[Bereits anhand der Mittelwerte der CRP-Konzentrationen im mütterlichen Serum zeichnet sich ab, daß erstens Geburtsverläufe nach vorzeitigem Blasensprung mit einer höheren Infektionswahrscheinlichkeit behaftet sind,] aber zweitens der vorzeitige Blasenspung [sic] keineswegs eine Kontraindikation für das Entspannungsbad vor der Geburt bedeutet. Unsere Ergebnisse zeigen, daß der vorzeitige Blasensprung keineswegs eine Kontraindikation für das Entspannungsbad vor der Geburt bedeutet.
Anmerkungen

Die Quelle der zweiten Aussage wird nicht genannt.

Sichter
(Stratumlucidum)

[16.] Ugv/Fragment 060 03 - Diskussion
Bearbeitet: 26. September 2015, 12:18 (Klgn)
Erstellt: 19. June 2015, 21:08 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, Von der Leyen et al 1989, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 3-6
Quelle: von der Leyen et al 1989
Seite(n): 41, Zeilen: 2-8
In der jüngsten Literatur wird für die Überwachung des drohenden Amnioninfektionssyndroms die Messung des C-reaktiven Proteins (CRP) im Serum empfohlen, da sich die traditionellen Entzündungsparameter Fieber, Leukozytose und BKS-Erhöhung oft als unzureichend erweisen. In der jüngsten Literatur wird für die Überwachung des drohenden Amnioninfektionssyndroms die Messung des C-reaktiven Proteins (CRP) empfohlen, da sich die traditionellen Entzündungsparameter Fieber, Leukozytose und BKS-Erhöhung oft als unzureichend erweisen.
Anmerkungen

Die Verf. ist Erstautorin der Quelle, die sie in der vorliegenden Arbeit auf der Seite nach dem Lebenslauf als eigene Veröffentlichung aufführt, aber an dieser Stelle nicht nennt.

Da außer ihr jedoch noch zwei andere Autoren – der Betreuer der Arbeit und der Direktor der Frauenklinik, an der deren empirischer Teil durchgeführt wurde – für die Quelle verantwortlich zeichnen, wäre hier das korrekte Vorgehen deren Referenzierung und Aufnahme ins Literaturverzeichnis gewesen.

Sichter
(Stratumlucidum)

[17.] Ugv/Fragment 061 05 - Diskussion
Bearbeitet: 26. September 2015, 12:18 (Klgn)
Erstellt: 19. June 2015, 21:39 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, Von der Leyen et al 1989, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 5-13, 15-17
Quelle: von der Leyen et al 1989
Seite(n): 42, Zeilen: 4-17
Begleitend wurden Leukozytenzahl und Körpertemperatur gemessen.

Unter der Geburt kam es bei den Patientinnen mit vorzeitigem Blasensprung im Durchschnitt zu einem signifikanten Anstieg der CRP-Werte gegenüber dem Kontrollkollektiv. [Darüberhinaus zeigte die Gruppe VBS ohne BAD einen signifikant höheren CRP-Anstieg sub partu als die Gruppe VBS mit BAD.] 21.7% der Gruppe VBS ohne BAD entwickelten kontrollbedürftige CRP-Konzentrationen (20 - 40 mg/l) und 19.5% deutlich pathologisch erhöhte CRP-Werte (über 40 mg/l). Bei der Gruppe VBS mit BAD lagen kontrollbedürftige Konzentrationen bei 14.5 % und pathologisch erhöhte Werte bei 6.2 % vor.

[Auch Körpertemperatur und Leukozyten stiegen bei der Gruppe VBS mit BAD signifikant geringer an als bei der Gruppe VBS ohne BAD.] Beide Parameter reagierten im Vergleich zum CRP träger und mit geringerer Korrelation auf ein beginnendes Amnioninfektionssyndrom.

Unter der Geburt kam es in der Gruppe mit vorzeitigem Blasensprung durchschnittlich zu einem signifikanten Anstieg der CRP-Werte gegenüber dem Normalkollektiv. Dabei hatten 19,5% der 46 Patientinnen, die nicht gebadet hatten, deutlich pathologische CRP-Werte (über 40 mg/l) und 21,5% präpathologische Werte (20—40 mg/l).

Bei den 48 Patientinnen, die bei vorzeitigem Blasensprung ein Vollbad nahmen, lagen die entsprechenden Werte nur bei 6,2% und 14,7%.

Körpertemperatur und Leukozyten, welche ebenfalls regelmäßig bestimmt wurden, reagierten deutlich träger und mit unsicherer Korrelation auf ein beginnendes Amnioninfektionssyndrom.

Anmerkungen

Die Verf. ist Erstautorin der Quelle, die sie in der vorliegenden Arbeit auf der Seite nach dem Lebenslauf als eigene Veröffentlichung aufführt, aber an dieser Stelle nicht nennt.

Da außer ihr jedoch noch zwei andere Autoren – der Betreuer der Arbeit und der Direktor der Frauenklinik, an der deren empirischer Teil durchgeführt wurde – für die Quelle verantwortlich zeichnen, wäre hier das korrekte Vorgehen deren Referenzierung und Aufnahme ins Literaturverzeichnis gewesen.

Sichter
(Stratumlucidum)

[18.] Ugv/Fragment 060 17 - Diskussion
Bearbeitet: 26. September 2015, 12:17 (Klgn)
Erstellt: 20. June 2015, 07:40 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, Von der Leyen et al 1989, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 17-22
Quelle: von der Leyen et al 1989
Seite(n): 41; 42, Zeilen: 41: 9-11, 17-20; 42: 1
Dazu wurde bei 240 Patientinnen in der 36. bis 42. Schwangerschaftswoche unter der Geburt das CRP gemessen. Als Kontrollkollektiv dienten 146 Patientinnen mit unkompliziertem Geburtsverlauf. Die übrigen 94 Patientinnen der Studie hatten einen vorzeitigen Blasensprung: davon durften 48 in der Geburtsvorbereitung ein warmes Vollbad nehmen (VBS mit BAD), die anderen 46 wurden nicht gebadet (VBS ohne BAD). [Seite 41]

Bei 240 Patientinnen in der 36. bis 41. Schwangerschaftswoche wurde unter der Geburt das CRP gemessen. [...]

146 Patientinnen hatten einen normalen Geburtsverlauf [und wurden sub partu gebadet]. 94 Patientinnen hatten einen vorzeitigen Blasensprung: davon durften 48 in der Geburtsvorbereitung ein Vollbad nehmen;

[Seite 42]

die anderen 46 wurden nicht gebadet.

Anmerkungen

Die Verf. ist Erstautorin der Quelle, die sie in der vorliegenden Arbeit auf der Seite nach dem Lebenslauf als eigene Veröffentlichung aufführt, aber an dieser Stelle nicht nennt.

Da außer ihr jedoch noch zwei andere Autoren – der Betreuer der Arbeit und der Direktor der Frauenklinik, an der deren empirischer Teil durchgeführt wurde – für die Quelle verantwortlich zeichnen, wäre hier das korrekte Vorgehen deren Referenzierung und Aufnahme ins Literaturverzeichnis gewesen.

Sichter
(Stratumlucidum)

[19.] Ugv/Fragment 059 01 - Diskussion
Bearbeitet: 23. August 2015, 21:58 (Stratumlucidum)
Erstellt: 16. July 2015, 06:06 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, Mesrogli et al 1987, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 1-2
Quelle: Mesrogli et al 1987
Seite(n): 185, Zeilen: re. Sp. 3-8
[Wie sich anhand des Überwachungsparameter [sic] CRP belegen läßt, kann das Bad auch nach Amnionruptur eingesetzt werden.] Seine spasmolytische und entspannende Wirkung trägt zur Minderung eines möglichen Infektionsrisikos bei. Das warme Bad beeinflußt vielmehr über seine entspannende, spasmolytische und vor allem wehenfördernde Wirkung das Befinden der Kreißenden und damit den Geburtsvorgang in positiver Weise. Infolge der durch das Bad verkürzten Geburtsdauer kommt es seltener zu aufsteigenden Infektionen.
Anmerkungen

Die Verf. lehnt sich an die Quelle an. Da sich ihre Aussage aber inhaltlich von denjenigen von Mesrogli et al. (1987) unterscheidet, wird der Satz nicht als Plagiat gewertet.

Sichter
(Stratumlucidum)

[20.] Ugv/Fragment 055 19 - Diskussion
Bearbeitet: 21. September 2015, 19:53 (WiseWoman)
Erstellt: 24. July 2015, 13:11 Stratumlucidum
Forest et al 1986, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 19-22
Quelle: Forest et al 1986
Seite(n): 194, Zeilen: li. Sp. 22-25, re. Sp. 44-50
Auf der Suche nach einem sowohl zuverlässigen wie auch frühzeitigen Indikator und Verlaufsparameter einer bakteriellen Infektion und ihrer antibiotischen Behandlung, [sic] ist in der perinatologischen Literatur häufig das C-reaktive Protein erwähnt worden (SANN et al. 1984, Hindocha et al. 1984).

[Literaturverzeichnis

Hindocha, P., Campbell, C.A., Gould, J.D.M., Wojciechowski, A., Wood, C.B.S. Serial study of C-reactive [sic] protein in neonatal septicaemia. Arch. Dis. Child. 1984, 59: 435-438

[...]

Sann, L., Bienvenu, F., Bienvenu, J., Bourgeois, J., Bethenod, M. Evolution of serum prealbumin, C-reactive protein and orosomucoid in neonates with bacterial infection. J. Pediatr. 1984, 105: 977-981]

[Since the morbidity and mortality rates associated with bacterial infection in neonates are high, antibiotics are widely used as soon as infection is suspected clinically (1, 2). [...]] A reliable indicator is therefore required for detecting and monitoring the course of bacterial infection and the efficacy of antibiotic therapy (9). CRP may well be such an indicator (6–8) [...].

[Literaturnachweise]

[6. Peltota H, Luhtala K, Valmari P. C-reactive protein as a detector of organic complications during recovery from childhood purulent meningitis. J Pediatr 1984; 104: 869–72.]

7. Sann L, Bienvenu F, Bienvenu J, Bourgeois J, Bethenod M. Evolution of serum prealbumin, C-reactive protein and orosomucoid in neonates with bacterial infection. J Pediatr 1984; 105: 977–81.

8. Hindocha P, Campbell CA, Gould JDM, Wojciechowski A, Wood CBS. Serial study of C-reactive [sic] protein in neonatal septicemia [sic]. Arch Dis Child 1984; 59: 435–8.

[9. Klein JO, Morey SM. Bacterial Infection. In: Remington SJ, Klein JO, Eds. Infectious Disease of the Fetus and Newborn Infant. Pp. 679–735. Philadelphia: WB Saunders, 1976.]

Anmerkungen

Die Verf. übernimmt sinngemäß den Inhalt der Quelle inkl. der Referenzen 7 und 8.

Die Titel der beiden betreffenden Aufsätze werden sowohl von der Quelle als auch der Verf. unrichtig wiedergegeben; sie lauten im Original:
Evolution of serum prealbumin, C-reactive protein, and orosomucoid in neonates with bacterial infection
bzw.
Serial study of C reactive protein in neonatal septicaemia.
Insofern scheint es fraglich, ob sie der Verf. tatsächlich vorliegen, zumal sie auf sie an keiner anderen Stelle der vorliegenden Arbeit weiter eingeht.

Sichter
(Stratumlucidum)

[21.] Ugv/Fragment 049 13 - Diskussion
Bearbeitet: 7. October 2015, 05:21 (Stratumlucidum)
Erstellt: 2. October 2015, 00:37 Graf Isolan
Fragment, KeineWertung, Mesrogli Schneider 1988, SMWFragment, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 13-18
Quelle: Mesrogli Schneider 1988
Seite(n): 167, Zeilen: li. Sp. 50 u. re. Sp. 1-9
Es zeigte sich z.B., daß die Effektivität einer Prostaglandin-Applikation in Kombination mit dem Bad offenbar verstärkt wird. Die Eröffnungsphase der Geburt verkürzt sich deutlich, und die Prostaglandin-Gabe muß seltener wiederholt werden, wenn zusätzlich balneologische Maßnahmen erfolgen. Die spasmolytische Wirkung des Bades dürfte mit ausschlaggebend für die beschleunigte Zervixreifung sein (SCHNEIDER et al. 1988). Die Effektivität der Prostaglandin-Applikation wird in Kombination mit dem Bad offenbar verstärkt. Die Eröffnungsphase der Geburt verkürzt sich deutlich, und die PG-Gabe muß seltener wiederholt werden, wenn zusätzlich balneotherapeutische Maßnahmen erfolgen. Die entspannende, spasmolytische Wirkung des Bades dürfte mit ausschlaggebend für die beschleunigte Zervixreifung sein.
Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend; trotz Nennung der Quelle bleiben Art und Umfang der Übernahme ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan)

[22.] Ugv/Fragment 034 06 - Diskussion
Bearbeitet: 22. October 2015, 04:57 (Stratumlucidum)
Erstellt: 7. October 2015, 06:15 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Sachs 1984, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 6-8
Quelle: Sachs 1984
Seite(n): 473, Zeilen: 47-50
Zusätzlich erfolgte jeweils ein multipler Mittelwertsvergleich mit dem Grenzdifferenztest nach TUKEY (TUKEY 1960, SACHS 1968, SACHS 1984).

[Literaturverzeichnis

Sachs, L. Statistische Auswertungsmethoden. Springer, Berlin 1968

Sachs, L. Angewandte Statistik. Springer, Berlin 1984

[...]

Tukey, J.W. A survey of sampling from contaminated distributions. In: Olkin, I. et al., Hrsg. Contributions to probability and statistics. Essays in honor of Harol [sic] Hoteling [sic]. Stanford 1960, 448-485]

[Literaturverzeichnis]

Tukey, J. W.: [(1) A quick, compact, two-sample test to Duckworth’s specifications. Technometrics 1 (1959), 31–48.] (2) A survey of sampling from contaminated distributions. In I. Olkin and others (Eds.): Contributions to Probability and Statistics. Essays in Honor of Harold Hotelling, pp. 448–485, Stanford 1960. [(3) The future of data analysis. Ann. Math. Statist. 33 (1962), 1–67, 812]

Anmerkungen

Im Aufsatz von Tukey (1960) geht es um die Entnahme von Stichproben aus kontaminierten Verteilungen und nicht um einen Grenzdifferenztest. Es gibt auch keinerlei Hinweis darauf, dass solche Verteilungen bei der von der Verf. vorgelegten Studie eine Rolle spielen würden. Anscheinend hat sie sich nicht näher mit der von ihr referenzierten Abhandlung befasst.

Bei Sachs (1968 und 1984) findet sich der Begriff "Grenzdifferenztest" ebenfalls nicht; ein derart bezeichneter statistischer Test, der Tukey als Urheber hätte, existiert offensichtlich nicht.

Hingegen gibt es Fisher's LSD Test – in deutschsprachiger Literatur auch als Grenzdifferenztest bekannt – und z.B. Tukey's HSD Test, der manchmal auch Tukey's MSD Test genannt wird (LSD = Least Significant Difference, HSD = Honestly Significant Difference, MSD = Minimum Significant Difference).

Was für einen Test die Verf. durchgeführt hat, bleibt unklar (s. hierzu auch die Fragmente 036 09, 038 01 und 040 03).

Sichter
(Stratumlucidum)

[23.] Ugv/Fragment 036 09 - Diskussion
Bearbeitet: 22. October 2015, 03:48 (Stratumlucidum)
Erstellt: 18. October 2015, 13:10 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Sachs 1984, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 9-10
Quelle: Sachs 1984
Seite(n): 473, Zeilen: 47-50
Im Grenzdifferenztest nach TUKEY (1960) ergaben sich zwischen den drei Gruppen keine signifikanten Unterschiede (Abb.5).

[Literaturverzeichnis

Tukey, J.W. A survey of sampling from contaminated distributions. In: Olkin, I. et al., Hrsg. Contributions to probability and statistics. Essays in honor of Harol [sic] Hoteling [sic]. Stanford 1960, 448-485]

[Literaturverzeichnis]

Tukey, J. W.: [(1) A quick, compact, two-sample test to Duckworth’s specifications. Technometrics 1 (1959), 31–48.] (2) A survey of sampling from contaminated distributions. In I. Olkin and others (Eds.): Contributions to Probability and Statistics. Essays in Honor of Harold Hotelling, pp. 448–485, Stanford 1960. [(3) The future of data analysis. Ann. Math. Statist. 33 (1962), 1–67, 812]

Anmerkungen

Im Aufsatz von Tukey (1960) geht es um die Entnahme von Stichproben aus kontaminierten Verteilungen und nicht um einen Grenzdifferenztest. Es gibt auch keinerlei Hinweis darauf, dass solche Verteilungen bei der von der Verf. vorgelegten Studie eine Rolle spielen würden. Anscheinend hat sie sich nicht näher mit der von ihr referenzierten Abhandlung befasst.

Hingegen gibt es Fisher's LSD Test – in deutschsprachiger Literatur auch als Grenzdifferenztest bekannt – und z.B. Tukey's HSD Test, der manchmal auch Tukey's MSD Test genannt wird (LSD = Least Significant Difference, HSD = Honestly Significant Difference, MSD = Minimum Significant Difference).

Was für einen Test die Verf. hier durchgeführt hat, bleibt unklar (s. hierzu auch die Fragmente 034 06, 038 01 und 040 03).

Sichter
(Stratumlucidum)

[24.] Ugv/Fragment 038 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. October 2015, 16:07 (Stratumlucidum)
Erstellt: 18. October 2015, 13:13 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Sachs 1984, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1-2
Quelle: Sachs 1984
Seite(n): 473, Zeilen: 47-50
Im Grenzdifferenztest nach TUKEY (I960) unterschieden sich alle drei Mittelwerte signifikant voneinander (Abb.6).

[Literaturverzeichnis

Tukey, J.W. A survey of sampling from contaminated distributions. In: Olkin, I. et al., Hrsg. Contributions to probability and statistics. Essays in honor of Harol [sic] Hoteling [sic]. Stanford 1960, 448-485]

[Literaturverzeichnis]

Tukey, J. W.: [(1) A quick, compact, two-sample test to Duckworth’s specifications. Technometrics 1 (1959), 31–48.] (2) A survey of sampling from contaminated distributions. In I. Olkin and others (Eds.): Contributions to Probability and Statistics. Essays in Honor of Harold Hotelling, pp. 448–485, Stanford 1960. [(3) The future of data analysis. Ann. Math. Statist. 33 (1962), 1–67, 812]

Anmerkungen

Im Aufsatz von Tukey (1960) geht es um die Entnahme von Stichproben aus kontaminierten Verteilungen und nicht um einen Grenzdifferenztest. Es gibt auch keinerlei Hinweis darauf, dass solche Verteilungen bei der von der Verf. vorgelegten Studie eine Rolle spielen würden. Anscheinend hat sie sich nicht näher mit der von ihr referenzierten Abhandlung befasst.

Hingegen gibt es Fisher's LSD Test – in deutschsprachiger Literatur auch als Grenzdifferenztest bekannt – und z.B. Tukey's HSD Test, der manchmal auch Tukey's MSD Test genannt wird (LSD = Least Significant Difference, HSD = Honestly Significant Difference, MSD = Minimum Significant Difference).

Was für einen Test die Verf. hier durchgeführt hat, bleibt unklar (s. hierzu auch die Fragmente 034 06, 036 09 und 040 03).

Möglicherweise ist ein Test nach Fisher oder Tukey aber auch gar nicht erfolgt, da in Abb. 6 von einer Signifikanz "p<0.05" die Rede ist und sich diese auf folgende Aussage auf S. 34 zu beziehen scheint: "Statistisch signifikante Unterschiede wurden mit einer einfaktoriellen Varianzanalyse mit vorgeschaltetem Bartlett-Box-F-Test bestimmt (WINER 1971), wobei ein Signifikanzniveau von 5 % zugrunde gelegt wurde."

Sichter
(Stratumlucidum)

[25.] Ugv/Fragment 040 03 - Diskussion
Bearbeitet: 22. October 2015, 03:49 (Stratumlucidum)
Erstellt: 18. October 2015, 13:28 Stratumlucidum
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Sachs 1984, Schutzlevel, Ugv, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 3-4
Quelle: Sachs 1984
Seite(n): 473, Zeilen: 47-50
Im Grenzdifferenztest nach TUKEY (1960) unterschieden sich die zwei Gruppen nicht signifikant voneinander (Abb.8).

[Literaturverzeichnis

Tukey, J.W. A survey of sampling from contaminated distributions. In: Olkin, I. et al., Hrsg. Contributions to probability and statistics. Essays in honor of Harol [sic] Hoteling [sic]. Stanford 1960, 448-485]

[Literaturverzeichnis]

Tukey, J. W.: [(1) A quick, compact, two-sample test to Duckworth’s specifications. Technometrics 1 (1959), 31–48.] (2) A survey of sampling from contaminated distributions. In I. Olkin and others (Eds.): Contributions to Probability and Statistics. Essays in Honor of Harold Hotelling, pp. 448–485, Stanford 1960. [(3) The future of data analysis. Ann. Math. Statist. 33 (1962), 1–67, 812]

Anmerkungen

Im Aufsatz von Tukey (1960) geht es um die Entnahme von Stichproben aus kontaminierten Verteilungen und nicht um einen Grenzdifferenztest. Es gibt auch keinerlei Hinweis darauf, dass solche Verteilungen bei der von der Verf. vorgelegten Studie eine Rolle spielen würden. Anscheinend hat sie sich nicht näher mit der von ihr referenzierten Abhandlung befasst.

Hingegen gibt es Fisher's LSD Test – in deutschsprachiger Literatur auch als Grenzdifferenztest bekannt – und z.B. Tukey's HSD Test, der manchmal auch Tukey's MSD Test genannt wird (LSD = Least Significant Difference, HSD = Honestly Significant Difference, MSD = Minimum Significant Difference).

Was für einen Test die Verf. hier durchgeführt hat, bleibt unklar (s. hierzu auch die Fragmente 034 06, 036 09 und 038 01).

Sichter
(Stratumlucidum)

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