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Uh/Fragment 023 10

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 10-18
Quelle: Schemer 1999
Seite(n): 53, Zeilen: 6-10, 15-30
Zoologen erwarten, durch das Klonen von Tieren solche Arten schützen zu können, die vom Aussterben (Tiger, Nashorn) bedroht oder fortpflanzungsträge (Panda) sind. Auf Dauer ist eine Arterhaltung auf diese Weise allerdings nicht möglich, weil sich Mutationen ansammeln und die Tiere degenerieren würden.51

Auch die Pharmaindustrie erhofft sich einen Nutzen beim Gen-Pharming. Darunter versteht man die Gewinnung von Arzneimitteln aus transgenen Tieren. Hierbei wird ein Gen für ein menschliches Protein (z.B. Blutgerinnungs- oder Wachstumsfaktoren) in die befruchtete Eizelle eines Nutztieres eingepflanzt, welches anschließend aus der Milch, dem Blut oder dem Gewebe eines erwachsenen Tieres gewonnen werden kann.52


51 Schemer: Das Klonen: Fortschritt und Schrecken, Politische Studien, Heft 365, Mai/Juni 1999, S. 51 (53)

52 Kollek: Klonen ist Klonen - oder nicht? In: Ach/Brudermüller/Runtenberg (Hrsg.): Hello Dolly? Über das Klonen, S. 28

Zoologen erhoffen sich, durch Vervielfältigung von Tieren solche Arten schützen zu können, die vom Aussterben bedroht (Tiger, Rhinocerus) oder fortpflanzungsträge sind (Pandas). [...] Auf Dauer ist eine Erhaltung jedoch nicht möglich, weil sich Mutationen ansammeln und die Tiere degenerieren würden.

Einen weiteren Nutzen erhofft man sich beim Gen-Pharming. Unter Gen-Pharming versteht man die Gewinnung von Arzneimitteln aus transgenen Tieren.6 Hierbei schleusen die Gentechniker ein Gen für ein menschliches Protein (z.B Blutgerinnungs- u. Wachstumsfaktoren) in die befruchtete Eizelle eines Nutztiers ein, das dann aus der Milch, dem Blut oder dem Gewebe des erwachsenen Tieres gewonnen werden kann.


6 Vgl. Deutsches Ärzteblatt 94. Heft 50. 12. Dez. 1997. S. B-2757.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

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