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Uh/Fragment 039 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 1-24 (komplett)
Quelle: ZEIT online 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 0
[...] bis zum 14. Tag geforscht werden, ebenso ist ihre Herstellung zu Forschungszwecken erlaubt. Nach 14 Tagen müssen die Embryonen zerstört werden, die Implantation beforschter Embryonen ist ausdrücklich verboten. Der nationale schwedische Wissenschaftsrat befürwortet das therapeutische Klonen sowie die Forschung an embryonalen Stammzellen. Eine entsprechende Gesetzgebung wird daher in die Wege geleitet.122

Sowohl das therapeutische als auch das reproduktive Klonen ist in Dänemark untersagt. Die Forschung an Embryonen ist unter zwei Bedingungen erlaubt: Zur Verbesserung der Techniken der IVF und der Präimplantationsdiagnostik. Überzählige Embryonen dürfen nicht benutzt werden. Geforscht werden darf nur an künstlich befruchteten Embryonen vor der Einpflanzung, die nicht älter als 14 Tage sind.123

In Belgien liegen zwei Gesetzesentwürfe zur Forschung an und zum Schutz von Embryonen vor. Geplant ist ein Verbot des therapeutischen Klonens sowie ein Verbot der Erzeugung von Embryonen für die Forschung. Dagegen soll die Forschung an überzähligen Embryonen unter der Bedingung, dass diese nicht älter als 14 Tage sind, erlaubt werden.124

Ein Gesetzesentwurf verbietet in Luxemburg das therapeutische Klonen sowie die Zeugung zu anderen Zwecken als der Fortpflanzung. Die Verwendung überzähliger Embryonen zu Forschungszwecken ist erlaubt, wenn diese den Embryo nicht schädigen. Die Kommission für Medizin und Reproduktionsbiologie muss der Forschung allerdings zustimmen.125

In den Niederlanden genehmigt ein Gesetzesentwurf die Forschung an Embryonen, die jünger als 15 Tage sind, ebenso wie die Gewinnung von embryonalen Stammzellen daraus. Zudem ist die Erzeugung von Embryonen zu Forschungszwecken unter bestimmten Auflagen genehmigt. Die Forschung an überzähligen Embryonen wird jedoch bevorzugt. Das reproduktive Klonen ist verboten.126

In Irland ist die Forschung an Embryonen generell verboten und damit auch das therapeuti-[sche und reproduktive Klonen.127]


122 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

123 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

124 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

125 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

126 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

127 Niew/Lö/Bahn: Biotechnik: Im Basar der Biopolitik, Die Zeit Nr. 05/2002, S. 27

7 Schweden Reproduktives Klonen ist untersagt. Seit 1991 ist Forschung an Embryonen bis zum 14. Tag erlaubt, ebenso ihre Herstellung zu Forschungszwecken. Nach 14 Tagen müssen Embryonen zerstört werden, die Implantation beforschter Embryonen ist ausdrücklich verboten. Der nationale schwedische Wissenschaftsrat befürwortet therapeutisches Klonen sowie die Forschung an ES.

8 Dänemark Reproduktives und therapeutisches Klonen sind untersagt. Forschung an Embryonen ist unter zwei Bedingungen erlaubt: zur Verbesserung von Techniken der IVF und der Präimplantationsdiagnostik (PID). Überzählige Embryonen dürfen nicht benutzt werden. Geforscht werden darf nur an In-vitro-Embryonen vor der Einpflanzung, sie dürfen nicht älter als 14 Tage sein.

9 Belgien Zwei Gesetzesentwürfe liegen vor, zur Forschung an und zum Schutz von Embryonen. Geplant sind Verbote des therapeutischen Klonens und der Erzeugung von Embryonen für die Forschung. Dagegen soll Forschung an überzähligen Embryonen unter bestimmten Bedingungen erlaubt werden: Sie dürfen nicht älter als 14 Tage sein.

10 Luxemburg Ein Gesetzesentwurf verbietet therapeutisches Klonen und die Zeugung zu anderen Zwecken als der Fortpflanzung. Er erlaubt die Verwendung überzähliger Embryonen zu Forschungszwecken nur, wenn sie den Embryo nicht schädigen. Die Kommission für Medizin und Reproduktionsbiologie muss der Forschung zustimmen.

11 Niederlande Ein Gesetzesentwurf genehmigt die Forschung an Embryonen, die jünger als 15 Tage sind, und auch die Gewinnung von ES daraus. Zudem ist die Erzeugung von Embryonen zu Forschungszwecken unter bestimmten Auflagen genehmigt. Forschung an überzähligen Embryonen wird jedoch vorgezogen.

Reproduktives Klonen ist verboten.

12 Irland Die Forschung an Embryonen ist implizit verboten und somit auch das therapeutische und reproduktive Klonen.

Anmerkungen

Quelle ist in allen Fn. genannt.

Sichter
(SleepyHollow02), Guckar

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