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Uo/022

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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 022 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-13 23:05:04 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Gunning 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 25-38
Quelle: Gunning 1995
Seite(n): 118-119, Zeilen: 118:41-43 - 119:1-6.9-15
Dadurch verlieren die Einstellungen als getrennte Aufnahmen viel von ihrer Eigenständigkeit als photographiertem Augenblick und werden zu Beweismaterial oder zu Illustrationen im Rahmen einer Argumentation oder Geschichte. Diese Strukturen sind abhängig von der Montage, sowie von den Beziehungen zu Zwischentiteln, die die Bilder erklären oder interpretieren. Genauigkeit und Beweisführung werden im Dokumentarfilm betont, weil die Authentizität des Bildes Teil der Argumentation wird. Damit wird jedoch nicht behauptet, dass Ansichten nicht auch Ausdruck einer Ideologie sind. Ihre enorme Faszinationskraft liegt vor allem in der durchgängigen, oft komplexen Erforschung des Blicks jenseits dramatischer Strukturen und fiktionaler Räume wie auch in der Gestaltung von Charakteren. Diese Filme boten eine neue Art des Sehens, die erst durch technologische Revolutionen im Bereich der Fotografie und des Transportwesens, eine der Grundlagen unserer modernen Kommunikation, ermöglicht wurde. [Seite 118]

Dadurch verlieren die Einstellungen viel von ihrer Unabhängigkeit als getrennte Aufnahmen und werden zu Beweismaterial oder zu Illustrationen im Rahmen einer Argumentation oder einer Geschichte.

[Seite 119]

Diese Strukturen sind abhängig von Beziehungen, die durch Montage entstehen (wobei Filme, die mit Charakteren und Narration arbeiten, vielfach auf das continuity editing zurückgreifen), sowie von Zwischentiteln, welche die Bilder erklären oder interpretieren. Genauigkeit und Beweisführung werden im Dokumentarfilm betont, weil die Authentizität des Bildes Teil einer Argumentation wird. [...]

Damit wird, wie gesagt, nicht behauptet, daß Ansichten nicht auch Ausdruck einer Ideologie sind. Doch ihre enorme Faszinationskraft liegt vor allem in der durchgängigen, oft komplexen Erforschung des Blicks jenseits dramatischer Strukturen, fiktionaler Räume und der Gestaltung von Charakteren. Diese Filme stehen für eine neue Art des Sehens, die von technologischen Revolutionen im Bereich der Fotografie und des Transportwesens ermöglicht wurde.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Auf Seite 207 wird man demselben Material noch einmal begegnen (vgl. Uo/Fragment_207_16).

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130913230541

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