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Uo/034

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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 034 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-17 22:29:19 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Kanzog 1988, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-9
Quelle: Kanzog 1988
Seite(n): 21, 22, Zeilen: 21:22-30; 22:2-5
[Die Arbeitsmaximen der] Laborsituation sind das Ausschalten von Fehlern, die Objektivierbarkeit und die Standardisierung. Die computergestützte Filmanalyse hat hier ihren Platz und wird ihn in Zukunft weiter ausbauen. Das Filmprotokoll als elaboriertes Transkript gibt demjenigen, der nicht am Schneidetisch oder Videogerät seine Eindrücke objektivieren kann, dadurch einen Informationsvorsprung, dass die Regelmäßigkeiten beobachtbarer Korrelationen zwischen Kamerahandlung und dargestellten Inhalten beschrieben werden.15 Jeder gerät in einen Bereich, in dem er gezwungen wird, nach den Bedingungen seines Erkennens zu fragen. Die Rezeptionsanalyse versucht, diesen Aspekten Rechnung zu tragen [...]

15 Vgl. ebd., S. 21; vgl. auch Klaus Kanzog: Filmprotokollierung als Wahrnehmungs- und Formulierungstraining, in: Medien in Forschung und Lehre. Strukturveränderungen durch neue Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten. Dokumentation, hrsg. von der Zentraleinrichtung für AV-Medien der FU Berlin, Berlin 1985, S. 219-235.

[Seite 21]

Die Arbeitsmaximen in dieser Laborsituation lauten: Ausschaltung von Fehlern, Objektivierbarkeit, Standardisierung. Die computergestützte Filmanalyse hat hier ihren Platz und wird ihn in Zukunft weiter ausbauen. Wer heute Filmanalyse betreibt, weiß jedoch, daß er nicht im Labor bleiben und sich nicht mit Transkripten begnügen darf. Auf dem Wege vom Transkript zum Filmprotokoll hat er eine kognitive Leistung zu erbringen, die gerade jenen nützlich sein soll, die nicht die Zeit haben, am Schneidetisch oder am Videogerät zu arbeiten und die auf seinen Informationsvorsprung angewiesen sind.2

[Seite 22]

6

Auf diesem Wege gerät jeder, mag er sich auch noch so sehr bemühen, seine Eindrücke schrittweise zu objektivieren, in einen Bereich, in dem er nach den Bedingungen seines Erkennens zu fragen gezwungen ist. Durch Rezeptionsanalysen hat man versucht, diesem Aspekt Rechnung zu tragen; [...]


2 Vgl. hierzu Kanzog, „Filmprotokollierung als Wahrnehmungs- und Formulierungstraining“.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahmen bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130917222959

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