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Uo/067

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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 067 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-17 21:17:43 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schlüpmann 1990, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 1-16, 101
Quelle: Schlüpmann 1990
Seite(n): 189, 190, Zeilen: 189:26-34.36.45-46 - 190:1-10.20-23
[Die Filmreformerkreise hatten bis 1910 keine eigenen Publikationsorgane.42 Sie verliehen ihren Ideen zu kinokultu]rellen Themen Nachdruck nur in den schon existierenden Zeitschriften „Kinematograph“ und „Lichtbildbühne“. Der „Kinematograph“ veröffentlichte 1908/09 filmtheoretische Beiträge von Hermann Häfker, einem der prominentesten Kinoreformer. In der „Lichtbildbühne“ erschien vom September bis November 1909 eine Serie von Filmkritiken.43 Eine erste Kampfansage an die Filmbranche erschien 1910 mit der Schrift „Kirche und Kinematograph“ des Kinoreformers Pastor Walter Conrad. Der Volksverein für das katholische Deutschland gründete 1912 den Verlag „Die Lichtbildnerei“ in Mönchengladbach, in dem dann die Zeitschrift „Bild und Film“ herausgegeben wurde, die Publikationsorgan der Reformer war. Der Volksverein für das katholische Deutschland gründete 1912 den Verlag „Die Lichtbildnerei“ in Mönchengladbach, in dem dann die Zeitschrift „Bild und Film“ herausgegeben wurde, die Publikationsorgan der Reformer war. Zu den ersten, die sich näher mit dem Film befassten, gehörte die Gruppe der Lehrer. Eine Hamburger Lehrerkommission trat 1907 mit einem Bericht an die Öffentlichkeit, der auf die Gefahren der „lebenden Bilder“ für Sitte und Gesundheit aufmerksam machte. In der Mark Brandenburg gründete der Schulrektor Hermann Lemke die „Kinematographische Reformvereinigung“ und gab die Zeitschrift „Lichtbildkunst in Schule, Wissenschaft und Volksleben“ im Storkow-Verlag heraus. Es war die erste Lehrfilmfachzeitschrift.

42 Vgl. Schlüpmann: Unheimlichkeit des Blicks, 1990, S. 189f.

43 Diederichs: Filmkritik 1895 bis 1909, in: Publizistik, 1985, S. 67.

[Seite 189]

[...]; andererseits tritt 1907 die Hamburger Lehrerkommission für ’Lebende Bilder’ mit einem Bericht an die Öffentlichkeit, der auf die Gefahren des Kinematographen für Sitte und Gesundheit aufmerksam machen soll und gründet Rektor Hermann Lemke in Storkow in der Mark die “Kinematographische Reformvereinigung”. Auch auf dieser 'Reformlinie’ folgten bald verschiedene andere Vereinsgründungen und publizistische Aktivitäten, zu deren wichtigsten die Gründung der Lichtbilderei in M. Gladbach durch den Volksverein für das katholische Deutschland gehörte.94 Doch bis 1910 etwa hatte die ’Reform-Bewegung’ - von der man sprechen kann, obwohl es keine Städte- und länderübergreifende einheitliche Organisation gab - keine eigenen Publikationsorgane. [...]

[...] Anders im Falle von Kinematograph und Lichtbild-Bühne, den beiden anspruchsvoll-

[Seite 190]

sten Fachblättern, die auch heute noch als filmhistorische Quelle von großer Bedeutung sind. Besonders Der Kinematograph veröffentlichte schon 1908/1909 eine Reihe von sehr interessanten filmtheoretischen Beiträgen von Hermann Häfker [einem der prominentesten Kinoreformer; H.S.] und Gustav Melcher. In der Lichtbild-Bühne findet sich von September bis November 1909 sogar bereits eine Serie von Filmkritiken in Form von ’Kino-Kritik’[...]96

1910 jedoch erscheinen die ersten Broschüren der Kinoreformbewegung, so die Schrift Kirche und Kinematograph des Pastor Walter Conradt, die damit im Grunde der Branche den Kampf ansagte. [...] 1912 gründet die Lichtbilderei in M. Gladbach die Zeitschrift Bild und Film und Rektor Lemke die erste Lehrfilmfachzeitschrift Die Lichtbildkunst in Schule, Wissenschaft und Volksleben, die sogar schon einen Vorläufer in Schule und Technik hatte.


94 Kinoreforminitiativen bildeten sich in den meisten größeren Städten, z.B. in Leipzig, Magdeburg, Dresden, Stuttgart, Düsseldorf, München, Berlin.

96 Helmut H. Diederichs, “Die Anfänge der deutschen Filmkritik 1895 bis 1909”, a.a.O., S. 67.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahmen bleiben ungekennzeichnet. Die Verweise auf die eigentliche Quelle befinden sich auf der vorangegangenen Seite bzw. beziehen sich auf einen später auf der Seite zu findenden Abschnitt (vgl. Uo/Fragment_067_24).

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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