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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 081 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-16 09:34:38 Hindemith
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Toeplitz 1995, Uo, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 1-38
Quelle: Toeplitz 1995
Seite(n): 19, 20-21, Zeilen: 19:21-31; 20:12-25.32-36 - 21:1-10
Das gleiche Talent, vielleicht in noch größerem Maß, hatte offensichtlich Asta Nielsen. Nach ihrem Film AFGRUNDEN (Abgründe) war sie die Nummer eins unter den internationalen Filmstars geworden, bekannt als die ,Eleonora Duse der Kinokunst'. Sie machte eine phantastische Karriere in Deutschland in den Filmen von Urban Gad, der auch der Autor der meisten Drehbücher war. Sie wurde eine Autorität in der Mode, ihre Kleidung wurde imitiert, und sie gab den Anstoß zu der neuen Linie der weiblichen Silhouette. Urban Gad wurde als Regisseur bewundert, aber er war nicht der einzige Däne, der in der deutschen Filmindustrie arbeitete. Stellan Rye verdient besondere Erwähnung, denn er stellte mit Hilfe von Hans Heinz Ewers und Paul Wegener DER STUDENT VON PRAG her und auch Viggo Larsen, der eine eigene Produktionsfirma in Berlin mit seiner deutschen Frau, der Schauspielerin Wanda Treumann, besaß.111

In Bosnien-Herzegowina, Österreich-Ungarn, brach im August 1914 der Krieg aus. Dieses Gebiet war nie sehr ruhig und friedlich gewesen.112. Es war im Berliner Friedensvertrag von 1878 Österreich-Ungarn zugesprochen worden. Seine Bevölkerung, besonders die Serben, lehnten diese Vereinbarung ab. Das Attentat in Sarajevo am 28. Juni 1914 auf den Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand durch den serbischer Studenten Gavrilo Princip löste einen Monat später den Krieg aus.

Wien, das Zentrum des Österreich-ungarischen Reichs, hatte insbesondere im Vergleich zu den beiden anderen Kaiserreichen Deutschland und Russland eine unterentwickelte Filmindustrie. Diese war arm und der internationalen Position Österreichs nicht angemessen. 1913 zeigten nur zwei Studios mehr oder weniger reguläre Aktivitäten: Die Wiener Kunstfilm Industrie, gegründet von dem Fotograf Anton Kulm, und die Sascha Film Fabrik von Graf Kolovrat Krakovsky. 1913 hatte Wien 140 Kinos, die meisten gezeigten Filme waren importiert worden. Ein völlig anderes Bild des Kinos präsentierte sich im Königreich Ungarn. Die Bilder, die hier die Leinwand erreichten, waren besser als ihre österreichischen Gegenstücke. Die Filmindustrie arbeitete mit Literatur und Theater zusammen, das Kino war die Schwester des Theaters. Drei Studios waren in Budapest aktiv, das wichtigste und älteste war das ,Projectograph‘. Dazu kamen noch zwei in der Provinz, in Eger und in Kolozsvar. Das letztere Kino hatte über den Filmregisseur Jeno Janovics Kontakt zum Nationaltheater.113 Der allgemeine Trend in der Produktion bestand in Adaptationen von sowohl klassischen als auch populären literarischen Arbeiten. 1913 wurden neunzehn ungarische Spielfilme freigegeben. Im nächsten Jahr stieg die Zahl auf 31.114 Unter den Filmregisseuren sind hier zwei zukünftige Meister des Weltkinos zu erwähnen, Mihaly [Kertesz oder Michael Curtiz, wie er sich in den USA nannte, der sein Handwerk bei Nordisk Film erlernte, und Sandor Korda, der später in Großbritannien zu Sir Alexander Korda wurde.]



111 Vgl. Toeplitz: Before the Guns of August, in: Film and the First World War, hrsg. von K. Dibbets, B. Hogenkamp, 1995, S. 19.

112 Weiterführende Literatur: Bogdan Grbic/ Gabriel Loidolt/ Rossen Milev: Die siebte Kunst auf dem Pulverfass, Graz 1996.

113 Vgl. Toeplitz: Before the Guns of August, in: Film and the First World War, hrsg. von K. Dibbets, B. Hogenkamp, 1995, S. 21.

114 Vgl. ebd.

[Seite 19]

The same talent, perhaps to a larger degree, was evident in Asta Nielsen. After her film AFGRUNDEN (‘The Abyss’) she became the international film star number one, known as the ‘Eleonora Duse of the cinema art’. She pursued a fantastic career in Germany in films directed by Urban Gad, also the author of most of the scripts. She became the authority in fashion, imitated in dress and followed in the new line of feminine silhouette. Urban Gad was admired as a film director, but he was not the only Dane working in the German film industry. Stellan Rye deserves special mention, who made with the help of Hans Heinz Ewers and Paul Wegener DER STUDENT VON PRAG (‘The Student of Prague’), and also Viggo Larsen, who ran his own producing company in Berlin with his German wife, the actress Wanda Treumann.

[Seite 20]

We commence with Austria-Hungary because here the First World War started, here one heard for the first time the Guns of August. It began in a territory that had never been very calm and peaceful. Bosnia-Hercegowina was allocated to Austria-Hungary in the Berlin Peace Treaty of 1878. Its population, in particular the Serbians, opposed this arrangement and even more so after the military annexations by Austria. The last and most dramatic of a series of rebellious actions was the assassination of the heir to the throne, the Archduke Franz Ferdinand, in Sarajevo on 28 June 1914. The killer was a Serbian student, Gavrilo Princip. A month later, war broke out.

Vienna, the center of the Austro-Hungarian empire, had an underdeveloped film industry, poor and not adequate to Austria’s international position, particularly in comparison with the two other empires, Germany and Russia. In 1913, only two studios showed more or less regular activity: Wiener Kunst Film Industrie, created by a photographer, Anton Kulm, and Sascha Film Fabrik of Graf Kolovrat Krakovsky. [...] Vienna had 140 cinemas in 1913, showing imported films most of the time.

Quite a different picture was presented by the cinema in the other part of the Empire, the kingdom of Hungary. If we look at the atmosphere and not at the number of films produced, it is obvious that the pictures that reached the screen were better than their Austrian counterparts. Here the film industry collaborated with literature and thea-

[Seite 21]

tre. [...] Three studios were active in Budapest, the most important and the oldest being Projectograph, and two more in the provinces, in Eger and in Kolozsvar. The last one had a link with the National Theatre through film director Jeno Janovics.

The general trend in production consisted of adaptations of literary works, both classical and popular ones. In 1913, nineteen Hungarian feature films were released. The next year, the number jumped to 31.7 Among the film directors one should mention here two future masters of world cinema, Mihaly Kertesz, or Michael Curtiz as he called himself in the USA, who learned his craft at Nordisk Film, and Sandor Korda, or Sir Alexander Korda later in Great Britain.


7 Magyar filmografia 2, 1901-1916, Budapest, 1962, pp. 19-20.

Anmerkungen

Die Quelle wird in drei vereinzelten Fußnoten angegeben, Art und Umfang der Übernahme hingegen nicht. Dass die gesamte Passage im Wortlaut eins zu eins mit dem englischsprachigen Original übereinstimmt, ist nicht erkennbar.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith


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