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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 110 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-09 17:46:35 Hindemith
Albes 1996, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 10-18
Quelle: Albes 1996
Seite(n): 114, Zeilen: 1-10
Die „Eiko-Woche“ war 1913 in Zusammenarbeit mit dem Berliner Pressekonzern Scherl entstanden. Die „Messter-Woche“64 des Erfinders und Filmkonzernbesitzers Oskar Messter wurde sogar durch die militärischen Stellen in Berlin gefördert. Sie erschien am 9. Oktober 191465, dann zweimal im Monat und danach jede Woche. Sie bestand wie die „Eiko-Woche“ aus zehn bis fünfzehn durch Zwischentitel getrennte Themen. Ihre durchschnittliche Länge betrug 150 bis 170 Metern, und entsprach einer Laufzeit von ungefähr sieben Minuten.66 Nach Messter’s Angaben wurden seine Wochenschauen während des Weltkrieges in 16 Ländern von insgesamt mehr als 34 Millionen Menschen gesehen.67

64 Ursprünglich, d.h. bevor die „Messter-Woche“ ab Oktober 1914 ihren Namen erhielt, hieß sie „Filmberichte von den Kriegschauplätzen als Dokumente zum Weltkrieg“, siehe NL 275, 538, Bl. 6.

65 Siehe eine Verleihankündigung mit Inhaltsangabe vom 7. Oktober 1914, in: Kinematograph, 8. Jg. (1914), Nr. 406.

66 Vgl. Barkhausen: Filmpropaganda für Deutschland, 1982, S. 105. 1000m Länge entspricht einer Laufzeit von etwa 45 Minuten.

67 NL 275, 538, Bl. 8, Oskar Messter spricht über die Kriegswochenschau.

Die Geschichte der „Eiko-Woche“ reicht bis 1913 zurück. Damals entstand sie in Zusammenarbeit mit dem Berliner Pressekonzern Scherl. Die „Messter-Woche“, produziert von dem Erfinder und Filmkonzernbesitzer Oskar Messter148 und gefördert durch die militärischen Stellen in Berlin, erschien erst zweimal im Monat, dann jede Woche und wies wie die „Eiko-Woche“ zehn bis fünfzehn durch Zwischentitel getrennte Themen und eine durchschnittliche Länge von 150 bis 170 Metern auf149, was damals einer Laufzeit von ungefähr sieben Minuten entsprach.150 Messter zufolge wurden seine Wochenschauen während des Weltkrieges in 16 Ländern von insgesamt mehr als 34 Millionen Menschen gesehen.

148 Vgl. Kreimeier, S. 19 f.

149 Wippermann, S. 269.

150 Vgl. Barkhausen, S. 105.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Uo/Fragment 110 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-07-09 00:27:47 Graf Isolan
Albes 1996, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 25-33
Quelle: Albes 1996
Seite(n): 114, Zeilen: 19-28, 29-30
Die militärische Leitung des Reiches übte zunächst nur wenig Einfluss auf die Auslandspropaganda, insbesondere auf die Filmpropaganda aus. Erst 1916 erkannte sie die Bedeutung dieser Art von Meinungsbeeinflussung und setzte die Gründung der „Militärischen Stelle des Auswärtigen Amtes“ (M.A.A.) durch. Diese Institution stand anfangs vollständig im Spannungsfeld zwischen militärischer und politischer Reichsleitung.69 Ihr Leiter, Oberstleutnant Hans von Haeften, ein Vertrauter Erich Ludendorffs, verstand es, innerhalb kurzer Zeit die M.A.A. unter dem Einfluss des Auswärtigen Amtes in die Zentrale der militärischen Auslandspropaganda zu verwandeln.70 Auf Anregung Ludendorffs ent[stand im November 1916 bei der M.A.A. die „Militärische Film- und Photostelle“.]

69 Vgl. Barkhausen: Filmpropaganda für Deutschland, 1982, S. 46-52.

70 Ebd., S. 73 f; vgl. auch Albes: Worte wie Waffen, 1996, S. 114.

Die militärische Leitung des Reiches übte zunächst sehr wenig Einfluß auf die Auslandspropaganda im allgemeinen und die Filmpropaganda für andere Länder im besonderen aus. Erst 1916 erkannte sie vollends die Bedeutung dieser Meinungsbeeinflussung und setzte im Juli dieses Jahres die Gründung der „Militärischen Stelle des Auswärtigen Amts“ (MAA) durch. Wie schon ihr Name vermuten läßt, stand diese Institution anfangs ganz im Spannungsfeld zwischen militärischer und politischer Reichsleitung.153 Doch ihr Leiter Oberstleutnant Hans von Haeften, ein Vertrauter Erich Ludendorffs, verstand es, sie auf Kosten des Einflusses des Auswärtigen Amtes binnen kurzem in die Zentrale der militärischen Auslandspropaganda zu verwandeln.154 Tatsächlich riß die Oberste Heeresleitung (OHL) nun auch die Filmpropaganda größtenteils an sich: Auf Anregung Ludendorffs entstand im November 1916 bei der MAA die „Militärische [Film- und Photostelle“.155]

153 Vgl. Barkhausen, S. 46-52; Vogel, S. 29-32; Volz, S. 173.

154 Barkhausen, S. 73 f; W. Deist (Hg.), Militär und Innenpolitik. Zwei Teile (Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. 2. R.: Militär und Politik, Bd. 1/I+II), Düsseldorf 1970, hier Bd. I, S. LVII (Einleitung).

155 Voigt, S. 36.

Anmerkungen

Fast im Wortlaut inkl. Teilen der Fußnoten übernommen; Übernahme als solche nicht kenntlich gemacht. Aus dem kursorischen Hinweis ("vgl. auch") auf Albes unter anderen am Ende einer Fußnote wird dies nicht ersichtlich.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02


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