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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 131 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-11 19:33:21 Hindemith
Carmichael 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 131, Zeilen: 1-4, 9-18
Quelle: Carmichael 1994
Seite(n): 178, Zeilen: li.Sp. 14-30 - re.Sp. 1-13
[Sie konzentrierte ihre] Bemühungen die meiste Zeit des Krieges darauf, im Ausland statt im eigenen Land Unterstützung zu finden. Im Jahr 1914 beauftragte sie Charles Mastermann im Wellington House ein kleines geheimes Kriegspropagandabüro (War Propaganda Bureau) einzurichten, stets nur bekannt als Wellington House. [...] Bald fand Wellington House im Pressebüro (Press Bureau), der zivilen Organisation für Zensur und Verbreitung von Nachrichten, einen Verbündeten. Sie drängten das Marineministerium (Admiralty) und das Kriegsministerium (War Office), mehr Informationen herauszugeben und die Bild-Berichterstattung von den Schlachtfeldern zuzulassen. Als Regierungsinstanz sollte es die Forderungen der Presse unterstützen und die Ernennung offizieller Reporter sichern. Im Februar 1917 wurde es unter John Buchan zur Informationsabteilung (Department of Information) und im März 1918 mit Lord Beaverbrook als Informationsminister zu einem vollwertigen Ministerium (Ministry of Information) umgewandelt.184

184 Vgl. Sanders/ Taylor: Britische Propaganda, 1990, S. 40f., S. 51 f., S. 75, S. 178.

Sie zog es vor, in Begriffen der »Einflußnahme« statt »Propaganda« zu denken, glaubte, daß ihre Handlungen für sich selbst sprächen und konzentrierte ihre geringen Bemühungen die meiste Zeit des Krieges darauf, Unterstützung im Ausland statt im eigenen Land zu finden. Im Jahr 1914 richtete sie im »Wellington House« ein winziges geheimes Büro, das Kriegspropagandabüro (War Propaganda Bureau) ein. Das Büro, stets nur als Wellington House bekannt, blieb klein. Doch fand es im Pressebüro (Press Bureau), der zivilen Organisation für Zensur und Verbreitung von Nachrichten, recht bald einen Verbündeten für seine Bemühungen, das Marineministerium (Admiralty) und das Kriegsministerium (War Office) zu drängen, mehr Informationen herauszugeben und die Berichterstattung von den Schlachtfeldern zuzulassen. Als Regierungsinstanz sollte es eine wesentliche Rolle bei der Unterstützung der Forderungen der Presse spielen, vor allem sollte es die Ernennung offizieller Reporter sichern helfen. Allmählich verbesserte sich sein Status, im Februar 1917 wurde es zur Informationsabteilung (Department of Information) und im März 1918 zu einem vollwertigen Ministerium.
Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme sind ungekennzeichnet. Zudem findet sich die Passage nicht in der angegebenen Quelle.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Uo/Fragment 131 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-19 20:55:48 Graf Isolan
BauernOpfer, Carmichael 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 131, Zeilen: 19-34
Quelle: Carmichael 1994
Seite(n): 178, 179, Zeilen: 178: re.Sp. 31-39; 179: li.Sp. 17-19, 26-33 - re.Sp. 1-7, 10-15, 18-26
Einfachen Soldaten war auf Anweisung des Königs das Mitführen von Kameras untersagt. Doch wurde im Chaos und der Improvisation der ersten Kriegsmonate diese Vorschrift nicht durchgesetzt. Viele Soldaten nahmen eine kleine Kamera mit. Da keine anderen Photos verfügbar waren, war ihre Arbeit bei der Presse als Publikationsmaterial sehr gefragt und von der Militärführung gebilligt. Von April 1915 an wurde jedoch nur eine Kamera pro kämpfender Einheit zugelassen.185

Die militärische Operation gegen Gallipoli, eine Halbinsel im östlichen Mittelmeer, hätte im Falle eines Erfolges die Türkei aus dem Krieg drängen können. Sie wurde jedoch zu einer schmählichen Niederlage für die britischen und französischen Streitkräfte. Dabei offenbarte sich der Einfluss auf die Berichterstattung durch Einzelpersonen. Marineminister Winston Churchill und Marinechefzensor Sir Douglas Brownrigg hatten zum ersten Mal den Gedanken, den Streitkräften offiziell professionelle Berichterstatter zur Seite zu stellen. Sie bestimmten nur einen Photographen, Ernest Brooks. Er war Pressephotograph des „Daily Mirror“, gelegentlicher königlicher Hofphotograph und Angehöriger des Royal Na[val Volunteer Reserve Anti-Aircraft Corps.]


185 Vgl. Jane Carmichael: Die Entwicklung der britischen Photographie während des Ersten Weltkrieges, in: Die letzten Tage der Menschheit - Bilder des Ersten Weltkrieges, hrsg. von R. Rother, Berlin 1994, S. 177-186, hier, S. 179.

[Seite 178]

Obwohl die Anweisungen des Königs einfachen Soldaten das Mitführen von Kameras untersagten, wurde diese Vorschrift im Chaos und der Improvisation der ersten Kriegsmonate nicht durchgesetzt, und viele Soldaten nahmen eine kleine Kamera mit. Da ansonsten keine anderen Photos verfügbar waren, war ihre Arbeit bei der Presse als Publikationsmaterial sehr gefragt und wurde mit Billigung der Militärführung gefordert. [...]

[Seite 179]

Doch solche Unternehmungen riefen im Generalhauptquartier Bestürzung hervor, und von April 1915 an wurde nur eine Kamera pro kämpfender Einheit zugelassen. [...]

Gallipoli 1915

Die von Marine und Heer unternommene militärische Operation gegen Gallipoli, eine Halbinsel im östlichen Mittelmeer, war ein waghalsiges Spiel. Sie hätte im Erfolgsfall die Türkei gänzlich aus dem Krieg drängen können, statt dessen wurde sie zu einer schmählichen Niederlage für die britischen und französischen Streitkräfte. Sie demonstrierte zugleich den hohen Einfluß von Einzelpersönlichkeiten auf die Berichterstattung, solange es keine fest umrissene Regierungs- und Militärpolitik gab. Die Operation war das geistige Kind des Marineministers Winston Churchill. [...] Einen Verbündeten fand er dabei in Sir Douglas Brownrigg, dem Chefzensor der Marine. Zum ersten Mal wurde der Gedanke diskutiert, den Streitkräften offiziell professionelle Berichterstatter anzuschließen. [...] Es wurde tatsächlich auch nur ein Photograph bestimmt. Ernest Brooks, ehemals Pressephotograph des >Daily Mirror<, gelegentlich königlicher Hofphotograph und Angehöriger des Royal Naval Volunteer Reserve Anti-Aircraft Corps, wurde im April 1915 der offizielle Photoreporter der Mittelmeer-Expeditionsstreitkräfte.

Anmerkungen

Hier geht es nach der Quellenangabe mit der Übernahme weiter. Durchgehend sind Art und Umfang der Übernahme ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130919205721

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