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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 145 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-07-04 10:19:14 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jeancolas 1994, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 1-6
Quelle: Jeancolas 1994
Seite(n): 229, Zeilen: re.Sp. 21-31
Einen größeren Aufwand trieb Henry Roussel mit seinem Film L’ÂME DU BRONZE, der 1918 bei Eclair erschien. Der Inhalt ist skurril-pathetisch. Es geht um die Rivalität zwischen zwei Männern, die die gleiche Frau lieben. Der eine stirbt in flüssigem Metall bei der Herstellung eines Geschützes und erlebt seine Reinkarnation - dargestellt durch eine Überblendung - im gleichen Geschütz, das der Rivale in der Marne-Schlacht bedient. Mehr Aufwand trieb man bei >L’âme du bronze< von Henry Roussel (Januar 1918 bei Eclair), dessen Inhalt doch recht skurril-pathetisch ist: Es geht um die Rivalität zwischen zwei Männern, die die gleiche Frau lieben; der eine stirbt in dem flüssigen Metall, aus dem ein Geschütz hergestellt wird; seine Reinkarnation (dargestellt durch eine Überblendung) erfolgt im gleichen Geschütz, das der andere im Feuer der Marne-Schlacht bedient ...
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[2.] Uo/Fragment 145 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-07-03 09:47:37 Klicken
Fragment, Gesichtet, Jeancolas 1994, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 7-18, 101-103
Quelle: Jeancolas 1994
Seite(n): 233, Zeilen: li.Sp. 1-30
Um Kriegsfilme im strengen Sinne des Wortes, sowie um Wochenschauen, Magazine und Dokumentationen, die den Krieg zum Gegenstand hatten, rankten sich widersprüchliche Legenden. Einerseits sprach man von geheimen, von Militärzensur protegierten Filmen; zum anderen hieß es, die wertvollen, während des Krieges gemachten Archivaufnahmen seien von der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt und nach Deutschland gebracht worden. Schließlich ist sogar behauptet worden, die französische Armee habe die Filme in den Kasematten der Festung von Ivry vermodern lassen. Tatsächlich waren die Filme in Ivry in gut konserviertem Zustand. Fünf Jahrzehnte vergingen, ehe zu diesem Thema eine Dissertation unter dem Titel „Les actualités cinématographiques françaises de 1914 à 1918: Contribution à l’élaboration d‘une culture visuelle de guerre“ diese Annahmen wiederlegt [sic].229

229 Vgl. Laurent Veray: Les actualités cinématographiques françaises de 1914 à 1918: Contribution à l’élaboration d’une culture visuelle de guerre, Universität Paris 1986, unveröffentlichte Dissertation.

[Der Krieg brachte auch eine spezifische Filmproduktion hervor, Kriegsfilme im strengen Sinne des Wortes, Wochenschauen, Magazine und Dokumentationen, die den Krieg zum Gegenstand haben] und in allen kriegführenden Staaten von der Armee bzw. unter deren unmittelbarer Kontrolle produziert wurden. Zu dieser Kriegsfilmproduktion gab es in Frankreich einander widersprechende Legenden: Man sprach von geheimen und von einer bornierten Militärzensur protegierten Filmen; auch hieß es, die wertvollen, während des Krieges gemachten Archivaufnahmen seien von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland gebracht worden; schließlich wurde behauptet, die französische Armee habe die Filme in den Kasematten der Festung von Ivry vermodern lassen. Sie waren tatsächlich in Ivry, aber in gut konserviertem Zustand. Vier Generationen vergingen nach dem Krieg, ehe ein Wissenschaftler zu diesem Thema seine Dissertation schrieb. Unter dem Titel >Les actualités cinématographiques françaises de 1914 à 1918: Contribution à l’élaboration d’une culture visuelle de guerre< (Universität Paris II I , unveröffentlichte Dissertation) räumte Laurent Véray mit den Legenden auf und lieferte eine sachliche Beschreibung und Analyse, denen die folgenden Abschnitte viel zu verdanken haben.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Die Verfasserin gibt die Vorlage exakt dem Sinn gemäß wieder, streckenweise wortwörtlich. Der Literaturverweis in der Fußnote findet sich ebenfalls in der Vorlage, dort im Fließtext. Wie es zur Jahreszahl "1986" im Text kam, ist unklar. Das tatsächliche Erscheinungsjahr ist 1994 (vgl. [1]).

Sichter
(Graf Isolan), Klicken

[3.] Uo/Fragment 145 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-02-05 21:01:32 Schumann
Daniel 1972, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 19-35
Quelle: Daniel 1972
Seite(n): 52, 53, Zeilen: 52:12-13, 18-28; 53:3-6, 7-14
Zu Beginn des Krieges hatten der Staat und das Militär keine aktive Rolle für das Kino vorgesehen. Auf Grund des Gleichheitsprinzips wurden alle Filmemacher im Frontbereich eingesetzt, so z. B. der künftige Meister des patriotischen Filmes, Léonce Perret, als Hilfssanitäter.230 So vergingen die ersten Kriegswochen, ohne dass Filmaufnahmen von der Besetzung des Elsass, der Schlacht um Charleroi oder dem ersten Sieg an der Marne gemacht wurden. Durch Hartnäckigkeit erreichten zwei Reserveleutnants eine Änderung. Der eine war der Historiker Pierre Marcel, der Albert Sarrant231 [sic] davon überzeugte, einen Service Cinématographique de l’armée zu gründen. Der andere war der Journalist Jean-Louis Croze, der sich an den Kriegsminister Millerand wandte. Dieser erteilte am 20. Februar 1915 die Genehmigung zur Schaffung einer Section photographique et cinématographique de l’armée (S.P.C.A.). Den Kriegskorrespondenten war jedoch der Zugang zur vordersten Front verwehrt. Sie durften im Hinterland Truppen- und Materialverladungen, Ordensverleihungen, Vorbeimärsche französischer Soldaten und deutsche Gefangene aufnehmen. Erst Am [sic] 27. Juni 1916 wurden sie anlässlich der Schlacht an der Somme in die vorderste Frontlinie geschickt. Ihre Filme unterlagen jedoch einer strengen Zensur.

230 Vgl. Daniel: Guerre Et Cinéma, 1972, S. 52.

[231 Albert Sarrant [sic] (1872-1964 [sic]) war von 1902-26 radikalsozialistischer Abgeordneter, von 1911-1914 Generalgouverneur von Indochina, wiederholt Minister, 1933 und 1936 Ministerpräsident Frankreichs. 1944/45 war S. in Deutschland interniert. 1950 Präsident der Versammlung der Franz. Union.]

[Seite 52]

L’Etat et l’autorité militaire n’avaient prévu aucun rôle actif pour le cinéma. En vertu du principe de l’égalité de tous dans le combat, [...] alors que le futur maître du film patriotique, Léonce Perret, est aide-infirmier à Niort. Les premières semaines de guerre se déroulent pratiquement sans prises de vues cinématographiques : l’entrée en Alsace, la bataille de Charleroi, la première victoire de la Marne, ne laissent pas d’archives filmées.

Deux lieutenants de réserve parviennent, par leur obstination, à changer cet état de choses. Pierre Marcel, professeur d’histoire, persuade Albert Sarraut de l’intérêt qu’il peut y avoir à créer un service cinématographique de l’armée41 ; Jean-Louis Croze, journaliste42, s’adresse au ministre de la Guerre Millerand43.


[41. Cf. Sabon (P.), art. cité, p. 9.

42. Croze (J.-L.), dont on a déjà parlé plus haut, publiera ses notes de guerre sous le titre « Le cinéma aux armées - 1914-1918 », La Cinématographie française, à partir du n° 468, 22 oct. 1927, p. 13.

43. Cf. Sabon (P.), art. cité, p. 10.]

[Seite 53]

[...] le département de la guerre [...] ne permet à la Section photographique et cinématographique de l’armée (S.P.C.A.) de recruter ses collaborateurs que parmi les auxiliaires46. [...] Dans un premier temps, seules les prises de vues à l’arrière sont autorisées: embarquements de troupes et de matériel, remises de décorations, défilés de soldats français et de prisonniers allemands, etc. Créée le 20 février 1915, la S.P.C.A. n’est autorisée que le 27 juin 1916 à envoyer des opérateurs en première ligne, à l’occasion de la bataille de la Somme. Autorisation qui n’exclut pas un contrôle sévère des images par un comité de censure47.


[46 Marcel (P.), art. cité. Parmi ces collaborateurs, souvent versés à la S.C.A. par hasard : Alfred Machin, Abel Gance, Marcel L’Herbier, René Jeanne, André Heuzé.

47. La S.C.A. est ainsi assimilée à une maison de production civile. Le comité de censure se compose des chefs de service de la Section et des représentants des Ministères de la guerre et des affaires étrangères, ainsi que de la préfecture de police. Sa décision est sans appel. Croze rappelle que « non seulement tout ce qui aurait pu renseigner exactement sur la position des opérations était impitoyablement coupé, mais aussi tous les passages où les morts étaient trop nombreux » : Sabon (P.), art. cité, p. 12.]

Anmerkungen

Auch: BauernOpfer; die enge Übersetzung und der Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht.

Sichter
(Graf Isolan), Stratumlucidum


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140205210300

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