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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 159 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-14 23:51:46 Graf Isolan
Convents 1995, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 159, Zeilen: 1-22
Quelle: Convents 1995
Seite(n): 173, 174, Zeilen: 173:35-36; 174:7-19.22-25.26-34
Bereits am 12. Oktober 1914 führten die Deutschen die Zensur für alle Filmbilder in den besetzten Gebieten ein. Als Bestandteil der Flamenpolitik wurde im März 1915 angeordnet, dass im flämischen Teil des Landes die Titel/Zwischentitel in flämischer Sprache gehalten werden mussten. Hierbei wurden grammatikalische Fehler als Widerstandsakt betrachtet. Filme konnten sogar verboten werden.

„Für die Flamen muss es eine Genugtuung sein, dass die Gleichberechtigung ihrer Sprache, die bis dahin nur auf dem Papier stand, nun im Film und in allen auf das Kino bezüglichen Ankündigungen, durch die deutsche Verwaltung zur Durchführung gelangt ist.“269

Eine der sieben Kameramannschaften des Bild- und Filmamtes war in Belgien eingesetzt. Sie produzierten unter anderem DER BESUCH DES FLÄMISCHEN NATIONALDICHTER RENE DE CLERCQ IM KRIEGSGEFANGENEN LAGER GÖTTINGEN. Der Film wurde am 18. November 1917 während eines Propagandatrips des bekannten Dichters und Nationalisten René Declercq in einem Flämischen [sic] Kriegsgefangenenlager hergestellt. Das Centraal Vlaamsch Propagandabureel, geleitet von Arthur Faignaert, verteilte diesen Film in Flandern.270

Am 19. Januar 1918 schrieb ein gewisser V. Schröder, der dem Marinekorps in Flandern angehörte, einen vertraulichen Bericht für den Kanzler. Er machte Vorschläge über eine Propaganda für die flandrische Sache, die in der belgischen Armee an der Front und in den Kriegsgefangenenlagern gemacht werden könnte. Für die Gefangenen sollten inoffiziell öffentliche Lesezimmer, flandrisches Theater und Filmvorführungen organisiert werden.


269 Zit. n. Convents, ebd., S. 174.

270 Vgl. ebd.

[Seite 173]

On 12 October 1914, the Germans established censorship for all pictures shot in the occupied territories.

[Seite 174]

The Germans worked out a propaganda strategy in their Flamenpolitik, and obviously film was a (small) part of these politics. In March 1915, it ordered that in the Flemish part of the country the titles and intertitles had to be in Flemish. Even a grammatical mistake would be considered an act of resistance and could lead to the removal of the film.

Für die Flamen muss es ein angenehmes Bewusstsein sein, dass die praktische Gleichberechtigung ihrer Sprache, die sonst nur auf dem Papier stand, nun im Film und in allen auf das Kino bezüglichen Ankündigungen, durch die deutsche Verwaltung zur Durchführung gelangt ist.11

(‘It must be satisfying for the Flemish that the equal status of their language, existing so far only on paper, has now been put into practice by the German administration in film and in all the announcements relating to the cinema.’)

One of it’s seven camera teams was active in Belgium. They made amongst others DER BESUCH DES FLÄMISCHEN NATIONALDICHTER RENE DE CLERCQ IM KRIEGSGEFANGENEN LAGER GÖTTINGEN (‘A Visit of the Flemish National Poet René de Clerq to the Prisoners of War Camp Göttingen’). The Flemish audience was directly targetted. The film was made on 18 November 1917, during a propaganda trip by the well-known poet and nationalist René Declercq at a Flemish prisoners of war camp. The Centraal Vlaamsch Propagandabureel, directed by Arthur Faignaert, distributed this film in Flanders.

On 19 January 1918, a certain V. Schröder (linked to the Marine Corps in Flanders) wrote a confidential report for the chancellor. He made some suggestions about the way propaganda for the Flemish cause could be made in the Belgian army at the front and in the prisoner of war camps. For the prisoners, he suggested organizing unofficially public reading rooms, Flemish theater and screening of films.


11 H. Barkhausen Filmpropaganda für Deutschland im Ersten und Zweiten Weltkrieg, Hildesheim, 1982, p. 77 and p. 259.

Anmerkungen

Die Quelle wird in zwei vereinzelten Fußnoten angegeben, Art und Umfang der Übernahme hingegen nicht. Dass die gesamte Passage im Wortlaut eins zu eins mit dem englischsprachigen Original übereinstimmt, ist nicht erkennbar.

Das Originalzitat ist offensichtlich nicht nach Convents erfolgt.

Der Abschnitt über das Kino im besetzten Belgien (S. 157-161 in Uo) entstammt bis auf die letzten 18 Zeilen dieser Seite vollständig dem Artikel von Convents.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130914235338

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