Fandom

VroniPlag Wiki

Uo/161

< Uo

31.377Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 161 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-14 23:57:03 Graf Isolan
Convents 1995, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 161, Zeilen: 1-13
Quelle: Convents 1995
Seite(n): 176-177, Zeilen: 176:31-36 - 177:1-7
[Man fürchtete, wenn so viele] Leute in der Kriegzone um Courtray wären, könnten Spione angelockt werden.277

Am 10. Oktober 1918 verkündete Staehle dem BUFA, dass das Bühnenstück „Waarom“ (Warum), geschrieben von René Maes, gerade abgedreht worden sei. Maes war verantwortlich für das Presse-Büro des regionalen Flämischen Rates (Gouwraad) in Courtray. „Waarom“ zeigte Flämische Soldaten der belgischen Armee im Kampf gegen die Deutschen und die Art, in der sie durch ihre französisch sprechenden Offiziere erniedrigt wurden. Die Schauspieler waren 'Soldaten von der Front', das waren flämische Soldaten, die von den Deutschen gefangengenommen wurden oder sich ihnen ergeben hatten. Die Hauptrollen wurden anscheinend von professionellen Schauspielern des deutschen Theaters gespielt. Es ist unbekannt, ob nach dem 10. Oktober, im letzten Monat des Krieges, noch etwas produziert wurde.


277 Vgl. ebd.

[Seite 176]

However, the German authorities seemed reticent because a film company from Berlin had already laid plans for the same film, and having so many people in the war zone around Courtray could attract spies.17

On 10 October 1918, Staehle announced to BUFA that the stage play written by René Maes, ‘Waarom’ (‘Why’), was being filmed. Maes was responsable for the press office of the regional Hemish Council (Gouwraad) at Courtray. ‘Waarom’


[Seite 177]

showed Flemish soldiers in the Belgian army (fighting against the Germans) and the way they were humiliated by their (French-speaking) officers. The actors were also ‘soldiers from the Front’ (meaning Flemish soldiers who were captured by the Germans, or who had crossed the front lines to give themselves up to the Germans). But there are indications that the roles were played by professional actors from the German theater.

What happened after 10 October is unknown, but it is unlikely that the Germans or Flemish activists produced much in the last month of the war.


17 ‘Het aktivistisch avontuur’, p. 280. For a biography of Jan Wannijn, see Flamenpolitik, p. 312.

Anmerkungen

Die Quelle wird hier nur noch in einer einzigen Fußnote angegeben, Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet. Dass die gesamte Passage im Wortlaut eins zu eins mit dem englischsprachigen Original übereinstimmt, ist nicht erkennbar.

Der Abschnitt über das Kino im besetzten Belgien (S. 157-161 in Uo) entstammt bis auf die letzten 18 Zeilen der Seite 159 vollständig dem Artikel von Convents.

Hiermit enden dann sowohl die Ausführungen Uos zu Belgien als auch der Artikel von Convents.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Uo/Fragment 161 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-06-18 13:15:55 Graf Isolan
Engberg 1995, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 161, Zeilen: 14-40, 102-103
Quelle: Engberg 1995
Seite(n): 43, 44, Zeilen: 43:3-10.12-16.20-21; 44:1-10.11-13
Im neutralen Dänemark führte 1913 der wirtschaftliche Erfolg der Nordisk Filmproduktion278 zu einem Boom von Film-Gesellschaften, deren Mehrheit jedoch noch vor 1914 zusammenbrach. Nach Kriegsende blieben nur drei übrig, die Nordisk Filmgesellschaft, die Danmark und die Astra. Danmark produzierte nur noch Nonfiction-Filme. Astra, nun Dansk Film Co., konzentrierte sich auf Starfilme mit Olaf Fönss. Die führende Position der Nordisk Filmgesellschaft war unbestritten.279

1914 herrschte eine optimistische Stimmung bei der Nordisk Filmgesellschaft, selbst wenn die Dividende von 60% 1912 auf 10% im Jahr 1914 gefallen war, da sich seit 1913 eine wachsende Zahl unverkaufter Filme in den Fabrikregalen stapelte. Der Wettbewerb unter den europäischen Filmgesellschaften wuchs. Die meisten Filme waren nach dem Krieg unverkäuflich, und ihre Produktionskosten mussten als Verlust abgeschrieben werden.280

Im Frühjahr 1915 war das Vertrauen in die Nordisk noch groß. Infolgedessen gab es keine Schwierigkeit bei einer Kapitalvergrößerung von zwei auf vier Millionen Kronen. Ein Teil dieses Geldes sollte für ein neues Fabrikgebäude angelegt werden, da das alte Gebäude für die wachsende Produktion zu klein geworden war. Ein zweiter Teil des Geldes wurde für die Finanzierung der Filmproduktion ausgegeben und ein dritter Teil für kooperative Unternehmungen mit ausländischen Firmen. Nordisk hatte schon 1914 in Deutschland 35 Uraufführungstheater gekauft, um die Kontrolle über die Verteilung ihrer Filme zu haben. Die Gesellschaft wechselte fast komplett vom Verkauf zum Verleih. Sie fing an mit deutschen Gesellschaften zu arbeiten, zum Beispiel mit Oliver und mit Union, ebenso mit einer schwedischen und einigen amerikanischen Firmen. Diese Gesellschaften sollten in der Verteilung ihrer Filme überall in Europa kooperieren, was sich aber bald für den Ruf der Nordisk unter den verbündeten Ländern als tödlich erwies.


278 Nordisk wurde 1906 gegründet.

279 Erst 1921 als das Dansk Palladium gegründet wurde trat ein würdiger Konkurrent auf.

280 vgl. Marguerite Engberg: Nordisk in Denmark, in: Film and the First World War, hrsg. von K. Dibbets, B. Hogenkamp, 1995, S. 43-49, hier S. 43.

Nordisk Films Kompagni - founded in 1906 - was the leading Danish film production company before the First World War. Its economic success caused a boom in film companies in 1913. But even before 1914, the majority of these companies had collapsed. When the war was over, only three remained: Nordisk Films Kompagni, Danmark and Astra. Danmark was by now reduced to producing only non-fiction films. Astra, now Dansk Film Co., concentrated on star films with Olaf Fönss. In other words, the leading position of Nordisk was still unchallenged. Not until 1921, when Dansk Palladium was founded, did a worthy competitor arise.

[...]

In 1914 an optimistic atmosphere reigned at Nordisk, even if the dividend had fallen from sixty per cent in 1912 to ten per cent in 1914, but the company was still a profitable one. There were, however, problems. Already from 1913 a growing number of unsold films had been accumulating on the shelves of the factory as competition among the European film companies had grown acute. [...] Most of the films were unsaleable after the war. Their production costs had to be written off as a loss.

[Seite 44]

In the spring of 1915, confidence in Nordisk was still great, and there was consequently no difficulty in obtaining an extension of the capital from two million crowns to four million crowns. Part of this money was intended for the building of a new factory, as the old one had become too small to cope with the seemingly ever growing production. Another part of the money was spent on financing film production and a third part, on cooperative ventures with foreign companies. Nordisk had as early as 1914 bought 35 first-run cinemas in Germany, in order to control the distribution of their films there. The company changed almost completely from sale to hire. In 1915 it began working primarily with German companies, for instance with Oliver and Union, and also with a Swedish and some American companies, [...]. The idea was that these companies should cooperate in the distribution of their films all over Europe. This, however, soon proved fatal to the reputation of Nordisk among the allied countries.

Anmerkungen

Der Verweis auf die Quelle macht die Art und den Umfang der Übernahme nicht deutlich. Dem Leser ist nicht klar dass der dokumentierte Abschnitt durchgehend eins zu eins aus der Quelle übersetzt wurde.

Die Übernahme setzt sich auf der folgenden Seite fort, wo sich auch ein weiterer Quellenverweis befindet.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130914235837

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki