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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 181 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-16 21:45:07 Graf Isolan
BauernOpfer, Brownlow 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 13-24, 102-105
Quelle: Brownlow 1997
Seite(n): 321, Zeilen: 5-10, 12-16, 44-46
Das Wort „Szenarium“ - heute durch den Begriff Drehbuch ersetzt, bedeutete keine genaue Drehvorlage. Es war nur die Abfolge der Szenen, in denen die Geschichte optisch erzählt wird, um die Vorstellungen des Autors möglichst eindeutig zu vermitteln. Aufgrund dieses Szenariums wurde dann die Drehvorlage, „continuity“ oder „shooting script“, wie man es nun nennt, abgefasst.8 Nicht wesentlich anders als heute begann in der Stummfilmzeit der Entstehungsprozess eines Drehbuchs. Die Autoren sollten lediglich die Story zu Papier bringen, damit diese als Grundlage für das Budget, die Besetzung und die Produktion dienen konnte. Viele Stummfilme wurden von der Kritik verrissen, wenn sie vom Original abwichen. In zahlreichen Fällen ist jedoch die Erinnerung an einen Film länger lebendig geblieben als an den Roman oder das Bühnenstück, auf dem er beruhte.

8 Vgl. Brownlow: Pioniere des Films, 1997, S. 321. Es ist hier nicht ratsam, eine möglichst differenzierte Terminologie (etwa: Exposé / Treatment / Rohdrehbuch / Drehbuch) in Anwendung zu bringen, - zumal auch heute noch in bezug auf Drehbücher in Europa und den USA unterschiedliche Gepflogenheiten herrschen.

Das Wort >Szenarium< - heute durch den Begriff >Drehbuch< ersetzt - bedeutete nicht eine genaue Drehvorlage. Es war die Abfolge der Szenen, in denen die Geschichte optisch erzählt wird; es sollte ursprünglich dazu dienen, die Vorstellungen des Autors möglichst eindeutig zu vermitteln. Aufgrund dieses Szenariums wurde dann die Drehvorlage, >continuity< oder >shooting script<, wie man es heute nennt, abgefaßt.3

[...] Oftmals sollten die Autoren die Story lediglich zu Papier bringen, damit dies als Grundlage für das Budget, die Besetzung und die Produktion dienen konnte.

Der Entstehungsprozeß eines Drehbuchs begann in der Stummfilmzeit nicht wesentlich anders als heute. [...]

[...]

Viele Stummfilme wurden von der Kritik verrissen, wenn sie vom Original abwichen. In zahlreichen Fällen ist bei vielen die Erinnerung an einen Film länger lebendig geblieben als an den Roman oder das Bühnenstück, auf dem er beruhte.


3 [Wie an anderer Stelle scheint es auch hier nicht ratsam, eine möglichst differenzierte Terminologie (etwa: Exposé / Treatment / Rohdrehbuch / Drehbuch) in Anwendung zu bringen, die die Sache eher belasten als durchsichtiger machen würde - zumal auch heute noch in bezug auf Drehbücher in Europa und den USA unterschiedliche Gepflogenheiten herrschen. A.d.Hg.]

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme beiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Uo/Fragment 181 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-15 11:23:20 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Van Dooren und Krämer 1995, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 25-33
Quelle: van Dooren und Krämer 1995
Seite(n): 98-99, Zeilen: 98:36-37 - 99:1-8
In der Vorkriegsperiode verhinderte die Dominanz der „klassischen Erzählung“ innerhalb der Filmindustrie formelle Kunstgriffe, die mit der Illusion einer abgeschlossenen „diegetischen“ Welt brechen würden, wie z. B. die Blicke in die Kamera. 1909 begannen die Vereinigten Staaten theatralische Pantomime, durch die sich Künstler selbstbewusst vor der Kamera präsentierten, durch naturalistische Beschränkung zu verdrängen.9 Noch mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges vermieden europäische und amerikanische Schauspieler gewöhnlich, direkt in die Kamera zu schauen oder zu gestikulieren, da dieses wahrscheinlich als verletzend wahrgenommen worden wäre.

9 Ine van Dooren/ Peter Krämer: The Politics of Direct Address, in: Film and the First World War, hrsg. von K. Dibbets, B. Hogenkamp, 1995, S. 97-107, hier S. 98f.

[Seite 98]

In the pre-war period, the gradual rise to dominance of ‘classical narrative’ within the film industry

[Seite 99]

had brought with it an injunction against formal devices which would break the illusion of a self-contained diegetic world.5 This injunction applied especially to looks at the camera. Beginning in 1909 in the United States, histrionic pantomime through which performers self-consciously presented themselves to the camera, was gradually displaced by naturalistic restraint.6 By the beginning of the First World War, European and American actors generally avoided looking or gesturing directly at the camera. Contemporary writings indicate that where such looks and gestures occurred in fiction films, they were likely to be perceived as transgressive.


5 According to Steve Neale, the textual operations of propaganda are fundamentally incompatible with the structures of mainstream narrative cinema. Propaganda marks the conflicts it deals with as real and exhorts the audience to work towards a resolution which the text itself cannot achieve. The ‘classic realist text’, however, removes the issues it raises from the social and political realities of its audience and works towards resolving them in purely textual terms, thus achieving formal closure and relieving the audience of the need for action. See: Steve Neale, ‘Propaganda’, Screen, vol. 18, no. 3, Autumn 1977, pp. 9-40.

6 Eileen Bowser, History of the American Cinema, Volume 2: The Transformation of Cinema, 1907-1915, New York: Scribner’s, 1990, Ch. 6; Janet Staiger, ‘The Eyes Are Really the Focus: Photoplay Acting and Film Form and Style’, Wide Angle, Vol. 6, no. 4, pp. 14-23; Roberta E. Pearson, Eloquent Gestures: The Transformation of Performance Style in the Griffith Biograph Films, Berkeley: University of California Press, 1992.

Anmerkungen

Trotz eines Hinweises auf die Quelle wird nicht erkennbar, dass der gesamte Abschnitt nichts anderes ist als eine fast wörtliche Übersetzung des Originals.

Diesem Abschnitt folgt unmittelbar die Eins-zu-eins-Übersetzung eines anderen Artikels aus derselben Aufsatzsammlung (vgl. Uo/Fragment_181_33).

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Uo/Fragment 181 33 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-15 11:24:20 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Thompson 1995, Uo, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 33-38
Quelle: Thompson 1995
Seite(n): 70; 71, Zeilen: 70:32-35; 71:8-12
Mit dem Beginn des Spielfilms erkannten die Filmemacher schnell, dass es möglich sein würde, in näheren Ausschnitten bei den Reaktionen der Schauspieler zu verweilen, um der Szene eine emotionale Steigerung zu geben. Auch das Zurückhalten einer expliziten Darstellung von Emotionen konnte wirksam sein. Die Heimkehr-Szene in DIE GEBURT EINER NATION, in der ein Oberst in der Türöffnung lehnt, um seine Mutter außerhalb der [Leinwand zu umarmen, ist der berühmteste Fall, wo eine sehr emotionale Szene teilweise blockiert wird, um ihre Wirkung zu erhöhen.10]

10 Vgl. Thompson: International Exploration, in: Film and the First World War, hrsg. von K. Dibbets, B. Hogenkamp, 1995, S. 71.

[Seite 70]

With the advent of feature films, film-makers quickly realized that it would be possible to linger over actors’ reactions in closer framings. This lingering would not necessarily convey any new narrative information; instead, it added an emotional charge to the scene.

[Seite 71]

As the example from INGEBORG HOLM indicated, film-makers also realized that withholding such explicit depictions of emotion could also be effective. The homecoming scene in th e BIRTH OF A NATION, in which the Little Colonel leans into the doorway to embrace his off-screen mother, is only the most famous case where a highly emotional scene is partially blocked in order to heighten its impact.

Anmerkungen

Trotz eines Hinweises auf die Quelle (auf der nächsten Seite) wird nicht erkennbar, dass der gesamte Abschnitt nichts anderes ist als eine fast wörtliche Übersetzung des Originals.

Dieser Abschnitt folgt unmittelbar auf die Eins-zu-eins-Übersetzung eines anderen Artikels aus derselben Aufsatzsammlung (vgl. Uo/Fragment_181_25).

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130916214636

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