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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 216 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-08 06:37:06 Hindemith
Feldpostbriefe Begleitinformationen - Augusterlebnis 1998, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 216, Zeilen: 1-24
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Augusterlebnis 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 0
Gefühl (,human interest') _

E14, 15: Kriegsbegeisterung

Im August 1914 gab es ein breites Spektrum ganz unterschiedlicher Reaktionen, die von einer Verweigerungshaltung über Ratlosigkeit, Erschütterung bis zu patriotischem Überschwang u. Hysterie reichten. Dies war davon abhängig, zu welcher Generation oder Gesellschaftsschicht jemand gehörte, wo er lebte, ob in der Großstadt oder in der Provinz. Das Großbürgertum jubelte, Berufstätige ohne Perspektive sahen im Krieg eine Ausflucht, Studenten ein Stück Abenteurertum, ein Großteil der Arbeiterschaft fragte sich allerdings, wer sich um ihre Familie kümmern würde. Ebenso verhalten und besorgt reagierte die Landbevölkerung. Ende Juli war es in Deutschland, England, Frankreich sogar zu Antikriegskundgebungen und Streiks gekommen. Vor allem aber die, von staatlicher Propaganda geförderte, Überzeugung, sich verteidigen zu müssen, daher einen gerechten Krieg zu führen, ließ die Stimmung Anfang August schwanken. Quälende Ungewissheit löste sich in einem befreienden Jubel auf. Sozialdemokraten und jüdische Bürger sahen im Krieg die Gelegenheit, ihre Zugehörigkeit zur Nation unter Beweis zu stellen und ihr Stigma als „vaterlandslose Gesellen" zu verlieren. Dieses vermeintlich enthusiastische Zusammengehörigkeitsgefühl wurde im nachhinein vor allem von der nationalistischen Rechten als „Augusterlebnis" idealisiert.

Im Gegensatz zur immer noch vorherrschenden Meinung, die durch Dokumentaraufnahmen, Photos, hymnische Kriegsdichtung kolportiert wurde, gab es im August 1914 keine allgemeine Kriegsbegeisterung. Es gab vielmehr ein breites Spektrum ganz unterschiedlicher Reaktionen, die von einer Verweigerungshaltung über Ratlosigkeit und Erschütterung bis zu patriotischem Überschwang und Hysterie reichten und überdies davon abhängig war, zu welcher Generation oder Gesellschaftsschicht jemand gehörte, wo er lebte, ob in der Großstadt oder in der Provinz. Das Großbürgertum jubelte, Berufstätige ohne Perspektive sahen im Krieg eine Ausflucht, Studenten ein Stück Abenteuertum, ein Großteil der Arbeiterschaft fragte sich allerdings, wer sich um ihre Familie kümmern würde. Ebenso verhalten und besorgt reagierte die Landbevölkerung. Ende Juli war es in Deutschland, England, Frankreich sogar zu Antikriegskundgebungen und Streiks gekommen. Vor allem aber die, von staatlicher Propaganda geförderte, Überzeugung, sich verteidigen zu müssen, daher einen gerechten Krieg zu führen, ließ die Stimmung Anfang August umkippen. Die quälende Ungewissheit löste sich in einem befreienden Jubel auf. Sozialdemokraten und jüdische Bürger sahen im Krieg die Gelegenheit, ihre Zugehörigkeit zur Nation unter Beweis zu stellen und ihr Stigma als "vaterlandslose Gesellen" zu verlieren. Dieses vermeintlich enthusiastische Zusammengehörigkeitsgefühl wurde im nachhinein vor allem von der nationalistischen Rechten als "Augusterlebnis" idealisiert.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Uo/Fragment 216 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-08 06:38:59 Hindemith
Farbe der Tränen - Schlachtfeld 1998, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 216, Zeilen: 30-39
Quelle: Farbe der Tränen - Schlachtfeld 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Selbstverständlich veränderte die technische Revolution die Kampfbedingungen. Sie war ausschlaggebend für die Wahl der Taktik, zwang zum Verzicht auf Reiterattacken und zum Eingraben der Stellungen. Der Verlauf des Krieges hing nun vom Erfindergeist der Ingenieure und der Anzahl der von der Industrie hergestellten Maschinen ab. Die kriegführenden Mächte förderten den technischen Fortschritt und setzten ständig verbessertes Kriegsgerät ein. Außer Maschinengewehren kamen im Ersten Weltkrieg erstmals Panzer und Giftgas zum Einsatz. Selbstverständlich veränderte die technische Revolution die Kampfbedingungen, sie war ausschlaggebend für die Wahl der Taktik, zwang zum Verzicht auf Reiterattacken und zum Eingraben der Stellungen: der Verlauf des Krieges hing nun vom Erfindergeist der Ingenieure und der Anzahl der von der Industrie hergestellten Maschinen ab. Die kriegführenden Mächte förderten den technischen Fortschritt und setzten ständig verbessertes Kriegsgerät ein. Schnellere Schußfolge, durchschlagendere Wirkung der Geschosse und immer verheerendere Zerstörungen waren das Ergebnis. Außer Maschinengewehren kamen im Ersten Weltkrieg auch erstmals Panzer und Giftgas zum Einsatz.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20130808063942

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