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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 241 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-08 07:41:02 Graf Isolan
Feldpostbriefe Begleitinformationen - Materialschlacht - Massensterben 1998, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 241, Zeilen: 1-12
Quelle: Feldpostbriefe_Begleitinformationen_-_Materialschlacht_-_Massensterben_1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 8-13, 19-27
[Mit seinem Fort]dauern entwickelte sich der Weltkrieg zu einem Krieg der Volkswirtschaften, in dem die größeren Ressourcen und Produktionskapazitäten zu entscheidenden Faktoren wurden. Die Materialschlacht erforderte auch den Masseneinsatz von Soldaten als „Menschenmaterial“. Massensterben und Verwundungen waren die Folge. Unter dem Eindruck einer brutalen Kriegstechnik, des permanenten Artilleriefeuers, eines regelrechten Vernichtungsfeuers, das sich bei Offensiven zu einem wochenlang anhaltenden Trommelfeuer steigerte und nur von wellenartigen Infanterievorstößen unterbrochen wurde, musste sich die Überzeugung herausbilden, einem Maschinenkrieg ausgeliefert und selber Teil einer Maschine zu sein. Diese psychische Belastung zog schwere seelische Schäden nach sich, deren Auswirkungen von der Führung verkannt, ignoriert und dementiert wurden. Krieg war Nervensache, Willenssache, so hieß es im offiziellen Jargon. Der Weltkrieg entwickelte sich in seinem Fortdauern zu Krieg [sic] der Volkswirtschaften, in dem die größeren Ressourcen und Produktionskapazitäten zu entscheidenden Faktoren wurden. Die Materialschlacht erforderte auch den Masseneinsatz von Soldaten als "Menschenmaterial". Die Folge waren Massensterben und massenhafte Verwundung.

[...]

Unter dem Eindruck einer brutalen Kriegstechnik, des permanenten Artilleriefeuers, eines regelrechten Vernichtungsfeuers, das sich bei Offensiven zu einem wochenlang anhaltenden Trommelfeuer steigerte, und nur von wellenartigen Infanterievorstößen unterbrochen wurde, konnte sich nur die Überzeugung herausbilden, einem Maschinenkrieg ausgeliefert zu sein, selber Teil einer Maschine zu sein. Die psychische Belastung zog schwere seelische Beschädigungen nach sich, deren Auswirkung von der Führung verkannt, ignoriert und dementiert wurde: Krieg war Nervensache, Willenssache, wie es im offiziellen Jargon hieß.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

[2.] Uo/Fragment 241 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-08 09:43:09 Graf Isolan
Feldpostbriefe Begleitinformationen - Materialschlacht - Massensterben 1998, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 241, Zeilen: 19-34
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Materialschlacht - Massensterben 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 45-51, 60-68
Das Leben an der Westfront war immer ein Leben in der Gesellschaft von Toten, die entweder während der Schlacht nicht bestattet werden konnten, oder aber durch die Artillerieexplosionen immer wieder an die Oberfläche gerissen wurde [sic]. Der individuelle Einsatz erfolgte oftmals in einem militärischen Zusammenhang, dessen Logik und Sinn für den einzelnen Soldaten undurchschaubar blieb. Der Masseneinsatz stand im krassen Gegensatz zur Vereinsamung im Granattrichter sowie zur Isoliertheit als Verwundeter. Neben der endlosen Dauer des Krieges stand ein zermürbender Kriegsalltag, der immer wieder dieselben Erlebnisse und Erfahrungen, Schikanen und Befehlssituationen mit sich brachte. Ein Einsatz folgte dem nächsten, und der Soldat wurde nur für wenige Augenblicke aus dem Teufelskreis von Tod und Vernichtung entlassen. Die Reaktionen führten zu psycho-somatischen Erkrankungen, zur Abstumpfung und Verdrängung, bis hin zum Verstummen und zur Sprachlosigkeit. Die Frage, warum die Soldaten trotzdem weitermachten, hat viele Antworten: Pflichtgefühl, Patriotismus, Angst vor Disziplinarstrafen, Verantwortungsgefühl für die Kameraden und das Eingebundensein in das strenge soldatische Lebensgefüge. Das Leben an der Westfront war auch immer ein Leben in der Gesellschaft von Toten, die entweder während der Schlacht nicht bestattet werden konnten, oder aber durch die Artillerieexplosionen immer wieder an die Oberfläche gerissen wurde [sic]. Der individuelle Einsatz erfolgte oftmals in einem militärischen Zusammenhang, dessen Logik und Sinn für den einzelnen Soldaten undurchschaubar blieb. Der massenhafte Einsatz stand im Gegensatz zur Vereinsamung im Granattrichter sowie zur Isoliertheit als Verwundeter.

[...]

[...] Zur endlosen Dauer des Krieges gehörte ein zermürbender Kriegsalltag, der immer wieder dieselben Erlebnisse und Erfahrungen, Schikanen und Befehlssituationen mit sich brachte: Ein Einsatz folgte auf den nächsten und der Soldat war nur für wenige Augenblicke aus dem Teufelskreis von Tod und Vernichtung entlassen. Die Reaktionen waren psycho-somatische Erkrankung, Abstumpfung, Verdrängung, Verstummen, Sprachlosigkeit. Die Frage, warum die Soldaten trotzdem weitermachten hat viele Antworten: Pflichtgefühl, Patriotismus, Angst vor Disziplinarstrafen, Verantwortung für die nächsten Kameraden und das Eingebundensein in das soldatische Lebensgefüge.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130808094423

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