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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Dr. Ulrike Oppelt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Uo/Fragment 349 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-19 06:58:02 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hoffmann 1987, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 349, Zeilen: 1-6
Quelle: Hoffmann 1987
Seite(n): 14, Zeilen: 24-29
Dabei brachte Reynaud auf einem Band von 36 Metern Länge 500 Zeichnungen unter. Im Pariser Théâtre Optic des Musée Grevin haben insgesamt eine halbe Million Menschen seine gezeichneten Streifen bewundert. 1910 warf er die meisten seiner Arbeiten in die Seine, da die Konkurrenz der Brüder Lumière, die seit Dezember 1895 ihre fotografierten Filme im Grand Cafe am Boulevard des Capucines vorführten, sein Optisches Theater obsolet gemacht hatte.191

191 Vgl. ebd., S. 14.

Dabei brachte Reynaud auf einem Band von 36 Metern Länge 500 Zeichnungen unter. Im Pariser „Théâtre Optic“ des „Musée Grévin“ haben insgesamt eine halbe Million Menschen seine gezeichneten Streifen bewundert, bis er 1910 die meisten seiner Arbeiten in die Seine warf: Die Konkurrenz der Brüder Lumière mit ihren Vorführungen fotografierter Filme vom Dezember 1895 an im Grand Café am Boulevard des Capucines hatte Reynauds Optisches Theater schließlich obsolet gemacht.
Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Uo/Fragment 349 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-14 12:10:55 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sigl 1987, Uo

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 349, Zeilen: 6-10, 104-105
Quelle: Sigl 1987
Seite(n): 27, Zeilen: 6-10, 18-19
Den ersten vollanimierten Zeichenfilm der Welt (2 Minuten) drehte 1907/08 der Franzose Émile Cohl (eigentlich Courtet, 1857-1938).: FANTASMAGORIE (Blendwerk). Von 1907 bis 1921 hat er über 250 Filme gezeichnet, von 1912 bis 1914 arbeitete er in den USA.192

192 Vgl. Klaus Sigl: Vom „Daumenkino“ zum „Münchner Bilderbogen“. Grundlagen und Frühgeschichte des Trickfilms, in: ders.: Von „A“ bis „Zip/ Zip“, 1987, S. 23-33, hier S. 27. 1913 drehte Cohl mit „The Newlyweds“ (Die Jungvermählten) die erste Zeichentrickserie, die später nach dem Baby der Familie, „Snookums“, benannt wurde. - Die Tradition des deutschen Zeichentrickfilms ist von Anfang an eng mit der Geschichte des Werbefilms verbunden. Eine internationale oder deutsche Geschichte des Trickfilms gibt es nicht.

Der erste, der hauptsächlich und über Jahre hinweg Zeichentrickfilme machte, war der Franzose Émile Cohl (eigentlich Courtet, 1857-1938). Von 1907 bis 1921 hat er über 250 Filme gezeichnet und arbeitete 1912-14 in den USA.

1907/08 drehte Cohl „Fantasmagorie“ (Blendwerk), den ersten vollanimierten Zeichenfilm der Welt (2 Minuten);

[...]

1913 schließlich drehte Cohl mit „The Newlyweds“ (Die Jungvermählten) die erste Zeichentrickserie, die später nach dem Baby der Familie, „Snookums“, benannt wurde.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Uo/Fragment 349 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-16 15:24:48 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Fuchs 1987, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 349, Zeilen: 11-23, 105-106
Quelle: Fuchs 1987
Seite(n): 8, Zeilen: 13-26
[...]192

Der Filmpionier Guido Seeber fertigte 1909 seine ersten Trickfilme: DIE GEHEIMNISVOLLE STREICHHOLZDOSE (mit einer Animation der Zündhölzern, vermutlich angeregt von einem Film, den Emile Cohl ein Jahr zuvor gedreht hat) und PROSIT NEUJAHR 1910!. Julius Pinschewer ließ sich 1910 seine Idee, mit Filmen Werbung zu betreiben, patentamtlich schützen, und zeigte in Berlin seinen ersten 65-Sekunden-Werbefilm für „Corsets Gebr. Lewandowski“. Dieser Realfilm benutzte bereits raffiniert den Filmschnitt als Vorstufe zum „Trick-Film“. Pinschewers Mitarbeiter experimentierten mit Zeitraffer, Zeitlupe und Stopptrick. 1911 produzierten sie DIE SUPPE, einen 70-Sekunden-Film, der die genannten Film-Tricks zur Werbung für Maggi-Suppen verwendete.193 Pinschewer setzte in seinen Werbefilmen auch die Mittel des Puppentrick, Legetrick und Sachtrickfilms ein. Er ließ stumme Filme nach dem Virageverfahren handkolorieren und verwendete als einer der ersten das Lichtton verfahren der Tri-Ergon.


192 Vgl. Klaus Sigl: Vom „Daumenkino“ zum „Münchner Bilderbogen“. Grundlagen und Frühgeschichte des Trickfilms, in: ders.: Von „A“ bis „Zip/ Zip“, 1987, S. 23-33, hier S. 27. 1913 drehte Cohl mit „The Newlyweds“ (Die Jungvermählten) die erste Zeichentrickserie, die später nach dem Baby der Familie, „Snookums“, benannt wurde. - Die Tradition des deutschen Zeichentrickfilms ist von Anfang an eng mit der Geschichte des Werbefilms verbunden. Eine internationale oder deutsche Geschichte des Trickfilms gibt es nicht.

193 Vgl. Wolfgang J. Fuchs: Etwas für Individualisten. Zur Situation und Geschichte des Zeichentrickfilms in Deutschland, in: Von „A“ bis „Zip/ Zip“, hrsg. von K. Sigl, 1987, S. 8-12, hier S. 8.

Sie ist von Anfang an eng verbunden mit der Geschichte des deutschen Werbefilms.

Der Filmpionier Guido Seeber fertigte 1909 seine ersten Trickfilme an, Julius Pinschewer, der Begründer des deutschen Werbefilms, kam 1910 beim Besuch eines Kinematographentheaters auf die Idee, Werbefilme zu machen. Er realisierte diese Idee in Berlin mit einem ersten 65-Sekunden-Werbefilm für „Corsets Gebr. Lewandowski“. Obwohl ein Realfilm, nützt dieser Film bereits raffiniert den Filmschnitt als Vorstufe zum „Trick“-Film. Pinschewers Mitarbeiter konnten mit Zeitraffer, Zeitlupe und Stoptrick experimentieren. So produzierten sie schon 1911 mit „Die Suppe“ einen 70-Sekunden-Film, der die genannten Film-Tricks zur Werbung für Maggi-Suppen verwendete.

Pinschewer setzte in seinen Werbefilmen nach und nach (und zum Teil bereits vor deren Anwendung im Unterhaltungsfilm) die Mittel des Puppentrickfilms, des Zeichen-, Lege- und Sachtrickfilms ein. Er ließ stumme Filme nach dem Virageverfahren handkolorieren und verwendete als einer der ersten das Lichttonverfahren der Tri-Ergon.

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahmen bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[4.] Uo/Fragment 349 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-26 21:36:21 WiseWoman
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sigl 1987, Uo

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 349, Zeilen: 24-32, 114
Quelle: Sigl 1987
Seite(n): 23-24, 27, Zeilen: 23:23-24.32-36.40-42 - 24:1-5; 27:16-17
Beim Sachtrick werden Materialien wie z. B. Zündhölzer, Knöpfe, Packungen, Plastilin, Modelle oder Schautafeln durch Einzelbildschaltung animiert.194 Beim Puppentrick werden Draht- oder Holz-Gliederpuppen verwendet (nicht zu verwechseln mit den Handpuppen- und Marionettenfilm, die mit laufender Kamera aufgenommen werden). Der erste Puppentrickfilmer war der Pole Ladislaus Starewitsch (Wladislaw Starewicz, 1882 oder 1890-1965), der ab 1910 in Russland und ab 1919 in Frankreich arbeitete. Beim Legetrick (auch Collagetrick genannt) werden zumeist gezeichnete Flachfiguren mit beweglichen Gliedern verwendet. Als Vorlagen können auch Fotos oder grafische Materialien dienen.195

194 Vgl. Sigl: Vom „Daumenkino“ zum „Münchner Bilderbogen“, in: ders., Von „A“ bis „Zip/ Zip“, 1987, S. 23. Erster vollanimierte Sachtrickfilm: 1908 LES ALLUMETTES ANIMÉES (Animierte Streichhölzer) von E. Cohl.

195 Vgl. ebd. Erster Legetrickfilm: 1910 LE TOUT PETIT FAUST (Der ganz kleine Faust), E. [Cohl. - Eine Sonderform des Legetricks ist der Scherenschnittfilm (Silhouettenfilm), dessen bedeutendste Vertreter Lotte Reiniger (1899-1981) und ihr Mann Carl Koch (1892-1963) waren, die 1923-26 unter Mitarbeit von Berthold Bartosch (1893-1968) und Walter Ruttmann (1887-1941) den ersten abendfüllenden Trickfilm der Welt schufen: DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED.]

[Seite 23]

Beim Sachtrick werden Materialien wie z. B. Zündhölzer, Knöpfe, Packungen, Plastilin, Modelle oder Schautafeln durch Einzelbildschaltung in Bewegung versetzt (animiert).

[...]

Beim Puppentrick werden Draht- oder Holz-Gliederpuppen verwendet (nicht zu verwechseln mit dem Handpuppen- und Marionettenfilm, die nicht mit Einzelbildschaltung, sondern mit laufender Kamera aufgenommen werden).

Der erste Puppentrickfilmer war der Pole Ladislaus Starewitsch (Wladislaw Starewicz, 1882 oder 1890-1965), der ab 1910 in Rußland arbeitete und ab 1919 in Frankreich. [...]

Beim Legetrick (auch Collagetrick genannt) werden zumeist gezeichnete Flachfiguren mit beweglichen Gliedern verwendet. Als Vorlagen können auch Fotos oder grafische Materialien dienen.

[Seite 24]

Eine Sonderform des Legetricks ist der Scherenschnittfilm (Silhouettenfilm), dessen bedeutendste Vertreter Lotte Reiniger (1899-1981) und ihr Mann Carl Koch (1892-1963) waren, die 1923-26 unter Mitarbeit von Berthold Bartosch (1893-1968) und Walter Ruttmann (1887-1941) den ersten abendfüllenden Trickfilm der Welt schufen („Die Abenteuer des Prinzen Achmed“) und die 1937 von Berlin nach London emigrierten.

[Seite 27]

1910 „Le tout petit Faust“ (Der ganz kleine Faust), in dem er (aus Zeitersparnis) Flachpuppen mit beweglichen Gliedern verwendete (erster Legetrickfilm);

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahmen bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20130916152643

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