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Film und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Propaganda als Medienrealität im Aktualitäten- und Dokumentarfilm

von Ulrike Oppelt

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[1.] Uo/Fragment 367 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2018-03-12 15:05:02 Schumann
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schuster 1999, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 367, Zeilen: 5-30
Quelle: Schuster 1999
Seite(n): 193, Zeilen: 12-19, 21-25, 26-27, 28 ff.
Betrachtet man die Aspekte der Ökonomie und des Gemeinschaftslebens, so bestätigt sich immer mehr, dass in Anlehnung an John Fiske der Film als ein kulturelles Erzeugnis populär wird, wenn er zunächst auf die unterschiedlichen Interessen der Individuen trifft, die das Medium als unterhaltend ansehen, sowie auf die Interessen der Produzenten, [sic] der Filmindustrie. Der politische Bereich spielt zu Beginn der Filmgeschichte keine bedeutende Rolle. Er kam mit Kaiser Wilhelm II. in die Kinos, da Angelegenheiten des höfischen Rituals für die Filmindustrie Kostenvorteile boten. Bei den Aufnahmen fielen weder Ausstattungskosten noch Gagen an.

Das Verlangen der Bürger nach politischen Aussagen im Film wurde erstmals zentral, als die staatliche Zensur das Kino von seinem Ruf als vulgäres Volksvergnügen befreite. Die kulturpessimistischen Argumentationen der Bürger gingen dahin, dass der Film eine Seuche sei, stützte das Verlangen nach staatlicher Zensur. Es wurde sogar von der Öffentlichkeit das aktive Eingreifen der Politik gefordert. In Deutschland ergaben sich aus diesem geschärften Bewusstsein für die politische und kulturelle Dimension des Films im wesentlichen zwei bedeutsame Konsequenzen. Erstens wurde im Jahre 1911 die polizeiliche Präventivzensur für Filmvorführungen eingeführt, und zweitens investierten die bis dahin dem Film gegenüber eher reservierten deutschen Kapitalgeber nunmehr in das neue Medium, um es für eigene politische Interessen zu nutzen. Der Ausbruch des imperialistischen Weltkrieges förderte die Distribution der Kinematographie. Die Zensur der Regierung kontrollierte, ob die Filme die Kriegsmoral der Bevölkerung schwächten oder stärkten. Die Thematik der Filme wurde untersucht. In Deutschland etablierte sich 1917 eine Verbindung von Banken, Staat und Militär, die UFA. Die Standards der Filmkunst begannen ein höheres Niveau zu erreichen.

Betrachtet man die Aspekte der Ökonomie und des Gemeinschaftslebens, so bestätigt sich immer mehr, daß in Anlehnung an John Fiske der Film als ein kulturelles Erzeugnis populär wird, wenn er zunächst auf die unterschiedlichen Interessen der Individuen trifft, die das Medium als unterhaltend ansehen, sowie auf die Interessen der Produzenten, [sic] der Filmindustrie. Die Politik kam, wenn man so will, mit Kaiser Wilhelm II. in die Kinos. Die Angelegenheiten der höfischen Rituale hatte [sic] für die Filmindustrie Kostenvorteile, da bei der Aufnahme weder Ausstattungskosten anfielen noch Gagen. [...]

Wir haben gesehen, daß erstmals das Verlangen der Bürger nach der Politik zentral wurde erstmals zentral, als das Kino von seinem Ruf als vulgäres Volksvergnügen durch eine staatliche Zensur befreit werden sollte. Die kulturpessimistischen Argumentationen der bürgerlichen Kultur vermittelten, daß der Film eine Seuche sei und somit das Verlangen nach der staatlichen Zensur immer größer wurde. Die Politik drang in den Anfängen über den Kaiser in das kulturelle Leben ein. Erst Jahre später wurde das aktive Eingreifen der Politik von der Öffentlichkeit gefordert. Die Politik wird durch die öffentliche Kommunikation dazu aufgefordert, politische Maßnahmen zu ergreifen. In Deutschland ergaben sich aus dem geschärften Bewußtsein des Bürgertums für die politische und kulturelle Dimension des Films im wesentlichen zwei bedeutsame Konsequenzen. Im Jahre 1911 wurde die polizeiliche Präventivzensur für Filmvorführungen eingeführt. Die bis dahin dem Film gegenüber eher reservierten deutschen Kapitalgeber investierten zudem in das neue Medium und nutzten es für ihre eigenen politischen Interessen.

Der Ausbruch des imperialistischen Weltkrieges förderte immer stärker die Distribution der Kinematographie. Die Zensur der Regierung begann sich nun immer mehr für den Film zu interessieren, sie kontrollierte, ob die Filme den Kriegswillen der Bevölkerung schwächten oder stärkten. Die Kulturpolitik fing somit an, die Thematik der Filme zu untersuchen. In Deutschland etablierte sich 1917 das Dreibund-Projekt aus Banken, Militär und Staat, die UFA. Die kunstvollen Standards sollten verbessert werden.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme, ohne Quellenangabe. Ein identischer Zeichensetzungsfehler.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Uo/Fragment 367 31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-11 17:08:56 Hindemith
Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 367, Zeilen: 31-33
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 5-8
Der Erste Weltkrieg als „Krieg der Ideen“ war der erste, in dem die Propaganda die gesamte Gesellschaft der beteiligten Großmächte durchdrang, da die Stimmung der Massen zu einem wesentlichen Faktor der Kriegführung wurde.21

21 Jeffrey T. Verhey: The „spirit of 1914“. The Myth of Enthusiasm and the Rhetoric of Unity in World War I Germany (Diss. phil.), Berkeley 1991.

Der Erste Weltkrieg war auch ein "Krieg der Ideen" und der erste überhaupt, in dem die Propaganda die gesamte Gesellschaft der beteiligten Großmächte durchdrang, da "die Stimmung der Massen zu einem wesentlichen Faktor der Kriegführung wurde" (J. Verhey).
Anmerkungen

Die eigentliche Quelle bleibt trotz wörtlicher Übereinstimmung ungenannt, die "Übersetzung" des nach der angegebenen Quelle ursprünglich amerikanischen Satzes stimmt eins zu eins mit der ungenannten Vorlage überein. Zudem wurde die ursprüngliche Kennzeichnung als Zitat von Verhey durch Uo getilgt, was damit einhergeht, dass in der Fußnote bei Uo auch keine Seitenzahl genannt wird.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[3.] Uo/Fragment 367 34 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-11 17:13:24 Hindemith
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, ZEIT - Borchers 1999

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 367, Zeilen: 34-35
Quelle: ZEIT - Borchers 1999
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 2-4
Schon immer war der Krieg ein Problem der Datenverarbeitung. Wer über falsche Informationen verfügt, kennt [seinen Gegner nicht und ist auf dem besten Wege in die Niederlage.] Immer schon war der Krieg ein Problem der Datenverarbeitung. Wer über falsche Informationen verfügt, kennt seinen Gegner nicht und ist auf dem besten Wege in die Niederlage.
Anmerkungen

Ungekennzeichnete Übernahme wird auf der nächsten Seite nahtlos fortgesetzt (vgl. Uo/Fragment_368_01).

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith


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