Fandom

VroniPlag Wiki

Uo/Fragment 031 08

< Uo

31.371Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 8-24, 108-110
Quelle: Faulstich 1988
Seite(n): 9, 10, 11, Zeilen: 9:13-19; 10:17-19.34-37; 11:5-10.11-13
Werner Faulstich bietet mit seinem Beitrag „Kleine Geschichte der ,Filmanalyse‘ in Deutschland“2 einen historischen Abriss zur Entwicklung der Filmanalyse. Die Versuche von Knut Hickethier und Joachim Paech 1979 sowie von Georg Seeßlen 1986 (kommentiert von Helmut H. Diederichs) zur Fortentwicklung und zu kritischer Abgrenzung wurden von ihm integriert.3 Die historiographische Auswahl seiner Beiträge unterliegt jedoch gewissen Einschränkungen. Es wurden weder Titel zur Filmtheorie (z. B. zur Montage, zur Filmsprache etc.) aufgenommen, noch Einzelanalysen, Filmdidaktik-Beiträge, ausländische Beiträge zur Filmanalyse oder Literaturverfilmungs-Beiträge.4 Es geht ihm um ,Filmanalyse‘ als wissenschaftliche Aktivität. Ihr Beginn im engeren Sinn wird in das Jahr 1964 datiert, als Gerd Albrecht seine grundlegende Untersuchung über „Die Filmanalyse - Ziele und Methoden“ veröffentlichte. Drei Jahre später wurde in der ehemaligen DDR das sog. Kybernetische Modell5 zur Filmanalyse angewandt. Unter Einbeziehung der Soziologie, der Psychologie und der Filmtheorien sollten bewusste und unbewusste Komponenten erfasst werden. Unterschiedliche Betrachtungsweisen wurden heftig diskutiert wie z. B. in der Wuss-Redeker-Debatte.6 In der Bundesrepublik wurde allerdings weiterhin das inhaltsanaly[tische Vorgehen von Albrecht benutzt.]

2 Werner Faulstich: Kleine Geschichte der ,Filmanalyse‘ in Deutschland, in: Filmanalyse interdisziplinär, S. 9-14.

3 Knut Hickethier/ Joachim Paech: Methoden der Film- und Fernsehanalyse, Stuttgart 1979; Georg Seeßlen: Kategorien der Filmanalyse. Methoden und Geschichte, in: medien praktisch, 1. Jg. (1986), H. 1, S. 4-9. Helmut H. Diederichs: Literatur zur Filmbeurteilung. Kommentierte Bibliographie zur Filmanalyse, in: medien praktisch, 1. Jg. (1986), H. 1, S. 18-21.

4 Die Auswahl umfasst rund 60 Titel oder Beiträge; davon sind zehn bis zwölf Monographien, bei den übrigen handelt es sich um Zeitschriftenaufsätze sowie um Sammelbände mit Einzelaufsätzen.

5 Kybernetik: Theorie der dynamischen selbstregulierenden und selbstorganisierenden Systeme. Systematisch-methodologische Verflechtung kybernetischer Theoreme mit den Grundsätzen des dialektischen Materialismus.

6 Wuss legte sich auf drei Strukturtypen fest: die perceptiv geleitete Tiefenstruktur, die konzeptuell fundierte Oberflächenstruktur und die kulturell formierte Stereotypen-Struktur. Er- stere wird unbewusst wahrgenommen, die zweite ist dem Denken und der bewussten Verarbeitung zugänglich, und letztere enthält allgemein bekannte Motive. Redeker hingegen sah im kybernetischen Modell bedeutsame Aspekte für eine marxistische Ästhetik. Peter Wuss: Kybernetik und Filmwissenschaft, in: Filmwissenschaftliche Mitteilungen, 8. Jg. (1967), H. 4, S. 1187— 1217; Horst Redeker: Die Bedeutung des kybernetischen Modells für die Ästhetik. Bemerkungen zum Artikel von Peter Wuss, in: Filmwissenschaftliche Mitteilungen, 8. Jg. (1967), H. 4, S. 1218—1227. Siehe auch: Corinna Meyer: Der Prozeß des Filmverstehens: ein Vergleich der Theorien von David Bordwell und Peter Wuss (Aufsätze zu Film und Fernsehen; 41), Alfeld 1996.

[Seite 9]

Bislang gab es immerhin - sieht man von historiographischen Nebenbemerkungen wie bei Kuchenbuch 1978, Faulstich 1980 und Paech 1984 einmal ab - bereits zwei Versuche, die relativ kurze Geschichte der ,Filmanalyse' zu beschreiben: 1979 von Knut Hickethier und Joachim Paech und 1986 von Georg Seeßlen (ergänzt von Helmut H. Diederichs). Beide Beiträge werden im folgenden genutzt, im einen Fall in der Form der Erweiterung und Fortschreibung, im andern Fall in der Form kritischer Abgrenzung.

[Seite 10]

Die historiographische Auswahl der Beiträge hier unterliegt den folgenden fünf Einschränkungen: Erstens wurden keine Titel zur Filmtheorie im engeren Sinne (z. B. zur Montage, zur Filmsprache etc.) aufgenommen. [...]

Fünf Einschränkungen also: keine Filmtheorie-Beiträge, keine Einzelanalysen, keine Filmdidaktik-Beiträge, keine ausländischen Beiträge zur Filmanalyse, keine ,Literaturverfilmungs‘-Beiträge. Es geht - von wenigen Ausnahmen abgesehen - um ,Filmanalyse‘ als eine wissenschaftliche Aktivität im engeren Sinn.

[Seite 11]

Die Auswahl umfaßt rund 60 Titel oder Beiträge; davon sind zehn bis zwölf Monographien, bei den übrigen handelt es sich um Zeitschriftenaufsätze sowie um Sammelbände mit Einzelaufsätzen. Der Beginn der Filmanalyse im engeren Sinn wird ins Jahr 1964 verlegt, als Gerd Albrecht einen für spätere Arbeiten äußerst anregenden Aufsatz über „Die Filmanalyse - Ziele und Methoden“ veröffentlichte. [...] Während in der DDR drei Jahre später sogenannte kybernetische Ansätze zur Filmanalyse entwickelt wurden (vgl. die Wuss-Redeker-Debatte), hat Albrecht in der Bundesrepublik den inhaltsanalytischen Ansatz eingebracht.

Anmerkungen

Die Nähe zum Original ist unverkennbar: teilweise inhaltlich identisch, teilweise sogar im Wortlaut übereinstimmend, ohne dass dies gesondert gekennzeichnet wäre. Hier wird nicht nur über Faulstichs Artikel referiert - hier ist bereits eine Menge des Artikels - wenn auch noch in collagierter Form - vorzufinden. Auf der Folgeseite wird die ungekennzeichnete Übernahme noch ausgeprägter.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki