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Uo/Fragment 049 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 1-7
Quelle: Albes 1996
Seite(n): 16, 17, Zeilen: 16:6-8; 17:11-16
[In diesem Zusammen]hang ist besonders auf die bereits erwähnte Studie von Hans Barkhausen über „Filmpropaganda für Deutschland“ hinzuweisen. Die Schwierigkeit bei jeder medien- und propagandageschichtlichen Untersuchung liegt in der zwangsläufig stets spekulativen Einschätzung der Wirkung bestimmter Maßnahmen. Empirische Verifizierungsmethoden wie z. B. Meinungsumfragen wurden früher sehr selten angewandt.90 Sie liefern ohnehin kein hundertprozentig zufriedenstellendes Ergebnis. Die Hinzuziehung von Filmmaterial hat den Vorteil, die Auswirkung auf Haltungen und Meinungen durch gezielte Propaganda deutlicher erkennen zu lassen.

90 Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang Emilie Altenlohs Studie: Zur Soziologie des Kinos (Diss. phil.), Jena 1914. Das Buch fasst seinen Gegenstand erstaunlich komplex. Zu vielen Teilaspekten stellte es statistisches Material zusammen, und für das Gebiet der Zuschauerforschung wurden auch eigene empirische Untersuchungen der Autorin vorgelegt.

[Seite 16]

Insbesondere Hans Barkhausens 1982 erschienene Studie „Filmpropaganda für Deutschland im Ersten und Zweiten Weltkrieg“ ist in diesem Zammenhang [sic] zu nennen.30

[Seite 17]

Eingedenk der Schwierigkeit bei jeder presse- und propagandageschichtlichen Untersuchung, daß die Einschätzung der Wirkung bestimmter publizistischer Maßnahmen zwangsläufig immer spekulativ bleiben muß, da empirische Verifizierungsmethoden wie Meinungsumfragen früher noch nicht angewandt wurden und ohnedies keine hunderprozentig [sic] zufriedenstellenden Ergebnisse zu liefern vermögen, weist die Hinzuziehung des alliierten und österreichisch-ungarischen Aktenmaterials überdies den unschätzbaren Vorzug auf, daß es eine große Zahl zeitgenössischer Berichte birgt, die ihrerseits die Wirkung der deutschen Propaganda zu bewerten suchen. Mit Hilfe dieses multiperspektivischen Ansatzes lassen sich mithin profundere Erkenntnisse gewinnen, als wenn lediglich die deutschen Quellen ausgewertet würden.


30 Hans Barkhausen, Filmpropaganda für Deutschland im Ersten und Zweiten Weltkrieg, Hildesheim/ Zürich/New York 1982. Außerdem: Klaus Kreimeier, Die Ufa-Story. Geschichte eines Filmkonzerns, München/Wien 1992. Zur englischen Filmpropaganda vgl. Nicholas Reeves, Official British Film Propaganda during the First World War, London/Sydney/Wolfeboro (New Hampshire) 1986.

Anmerkungen

Inhaltlich - und teilweise im Wortlaut - identisch bis auf den abschließenden unterschiedlichen methodischen Ansatz - der dann den jeweiligen Dissertationen zu Grunde gelegt wird. Interessanterweise bleibt allerdings Uo - zwangsläufig (?) - den Nachweis ihrer These schuldig, warum gerade die "Hinzuziehung von Filmmaterial" Auskunft über die Auswirkungen der Filme geben sollte.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

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