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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 26-38
Quelle: Albes 1996
Seite(n): 89, Zeilen: 9-16, 18-23
In diesem Kontext griff die deutsche Auslandspropaganda immer wieder zwei wichtige Themen auf: Belgien und den U-Boot-Krieg. Ausgangspunkt war, dass kaiserliche Truppen die Neutralität des westlichen Nachbarlandes verletzt und dort eine brutale Kriegführung begonnen hatten. Dieses völkerrechtswidrige Verhalten diskreditierte das Wilhelminische Reich weltweit. Die deutschen Propagandisten versuchten dieser Einschätzung nun mit zahlreichen Schriften zur „belgischen Frage“ entgegenzuwirken. Die Bemühungen gipfelten jedoch stets in der Aussage, Deutschland habe lediglich in Notwehr gehandelt. Auch der zunehmend heftigere U-Boot-Krieg kostete das Kaiserreich viele Sympathien. Der Höhepunkt wurde durch die Versenkung des US-amerikanischen Passagierschiffs „Lusitania“ im Mai 1915 erreicht. Die Verteidigung dieser militärischen Aktion bestand darin, die gegnerischen Gräuelmeldungen zu berichtigen oder zurückzuweisen. Hier [galt - wie auch an anderen Punkten - der Kriegsverlauf wurde nach Möglichkeit aus einem für das Kaiserreich günstigen Blickwinkel beleuchtet.] In diesem Kontext griff die deutsche Auslandspropaganda häufig zwei einzelne wichtige Themen auf: Belgien und den U-Boot-Krieg. Kaiserliche Truppen hatten die Neutralität des westlichen Nachbarlandes verletzt und dort eine brutale Kriegführung begonnen - dieses völkerrechtswidrige Verhalten diskreditierte das Wilhelminische Reich weltweit. Eine Konsequenz, der die deutschen Propagandisten nun mit zahlreichen Schriften zur „belgischen Frage“ entgegenzuwirken suchten, die zumeist in der Aussage gipfelten, daß Deutschland lediglich in Notwehr gehandelt habe. [...] Zum anderen kostete der zunehmend heftigere U-Boot-Krieg das Kaiserreich viele Sympathien, wobei die Versenkung des US-amerikanischen Passagierschiffs „Lusitania“ im Mai 1915 einen Höhepunkt bildete. Auch hier bemühten sich etliche deutsche Druckschriften um eine überzeugende Verteidigung. Darüber hinaus galt es für die Propagandisten des Kaiserreiches, allgemein die gegnerische Meinungsbeeinflussung einzudämmen, indem sie beispielweise deren Greuelmeldungen zu berichtigen oder zurückzuweisen suchten.
Anmerkungen

Die Originalquelle wird zwar in einer Fußnote auf der nächsten Seite genannt, es wird aber nicht deutlich, dass zeilenweise Inhalte übernommen wurden.

Sichter
Graf Isolan

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