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Uo/Fragment 145 07

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 7-18, 101-103
Quelle: Jeancolas 1994
Seite(n): 233, Zeilen: li.Sp. 1-30
Um Kriegsfilme im strengen Sinne des Wortes, sowie um Wochenschauen, Magazine und Dokumentationen, die den Krieg zum Gegenstand hatten, rankten sich widersprüchliche Legenden. Einerseits sprach man von geheimen, von Militärzensur protegierten Filmen; zum anderen hieß es, die wertvollen, während des Krieges gemachten Archivaufnahmen seien von der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt und nach Deutschland gebracht worden. Schließlich ist sogar behauptet worden, die französische Armee habe die Filme in den Kasematten der Festung von Ivry vermodern lassen. Tatsächlich waren die Filme in Ivry in gut konserviertem Zustand. Fünf Jahrzehnte vergingen, ehe zu diesem Thema eine Dissertation unter dem Titel „Les actualités cinématographiques françaises de 1914 à 1918: Contribution à l’élaboration d‘une culture visuelle de guerre“ diese Annahmen wiederlegt [sic].229

229 Vgl. Laurent Veray: Les actualités cinématographiques françaises de 1914 à 1918: Contribution à l’élaboration d’une culture visuelle de guerre, Universität Paris 1986, unveröffentlichte Dissertation.

[Der Krieg brachte auch eine spezifische Filmproduktion hervor, Kriegsfilme im strengen Sinne des Wortes, Wochenschauen, Magazine und Dokumentationen, die den Krieg zum Gegenstand haben] und in allen kriegführenden Staaten von der Armee bzw. unter deren unmittelbarer Kontrolle produziert wurden. Zu dieser Kriegsfilmproduktion gab es in Frankreich einander widersprechende Legenden: Man sprach von geheimen und von einer bornierten Militärzensur protegierten Filmen; auch hieß es, die wertvollen, während des Krieges gemachten Archivaufnahmen seien von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland gebracht worden; schließlich wurde behauptet, die französische Armee habe die Filme in den Kasematten der Festung von Ivry vermodern lassen. Sie waren tatsächlich in Ivry, aber in gut konserviertem Zustand. Vier Generationen vergingen nach dem Krieg, ehe ein Wissenschaftler zu diesem Thema seine Dissertation schrieb. Unter dem Titel >Les actualités cinématographiques françaises de 1914 à 1918: Contribution à l’élaboration d’une culture visuelle de guerre< (Universität Paris II I , unveröffentlichte Dissertation) räumte Laurent Véray mit den Legenden auf und lieferte eine sachliche Beschreibung und Analyse, denen die folgenden Abschnitte viel zu verdanken haben.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Die Verfasserin gibt die Vorlage exakt dem Sinn gemäß wieder, streckenweise wortwörtlich. Der Literaturverweis in der Fußnote findet sich ebenfalls in der Vorlage, dort im Fließtext. Wie es zur Jahreszahl "1986" im Text kam, ist unklar. Das tatsächliche Erscheinungsjahr ist 1994 (vgl. [1]).

Sichter
(Graf Isolan), Klicken

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