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Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 161, Zeilen: 14-40, 102-103
Quelle: Engberg 1995
Seite(n): 43, 44, Zeilen: 43:3-10.12-16.20-21; 44:1-10.11-13
Im neutralen Dänemark führte 1913 der wirtschaftliche Erfolg der Nordisk Filmproduktion278 zu einem Boom von Film-Gesellschaften, deren Mehrheit jedoch noch vor 1914 zusammenbrach. Nach Kriegsende blieben nur drei übrig, die Nordisk Filmgesellschaft, die Danmark und die Astra. Danmark produzierte nur noch Nonfiction-Filme. Astra, nun Dansk Film Co., konzentrierte sich auf Starfilme mit Olaf Fönss. Die führende Position der Nordisk Filmgesellschaft war unbestritten.279

1914 herrschte eine optimistische Stimmung bei der Nordisk Filmgesellschaft, selbst wenn die Dividende von 60% 1912 auf 10% im Jahr 1914 gefallen war, da sich seit 1913 eine wachsende Zahl unverkaufter Filme in den Fabrikregalen stapelte. Der Wettbewerb unter den europäischen Filmgesellschaften wuchs. Die meisten Filme waren nach dem Krieg unverkäuflich, und ihre Produktionskosten mussten als Verlust abgeschrieben werden.280

Im Frühjahr 1915 war das Vertrauen in die Nordisk noch groß. Infolgedessen gab es keine Schwierigkeit bei einer Kapitalvergrößerung von zwei auf vier Millionen Kronen. Ein Teil dieses Geldes sollte für ein neues Fabrikgebäude angelegt werden, da das alte Gebäude für die wachsende Produktion zu klein geworden war. Ein zweiter Teil des Geldes wurde für die Finanzierung der Filmproduktion ausgegeben und ein dritter Teil für kooperative Unternehmungen mit ausländischen Firmen. Nordisk hatte schon 1914 in Deutschland 35 Uraufführungstheater gekauft, um die Kontrolle über die Verteilung ihrer Filme zu haben. Die Gesellschaft wechselte fast komplett vom Verkauf zum Verleih. Sie fing an mit deutschen Gesellschaften zu arbeiten, zum Beispiel mit Oliver und mit Union, ebenso mit einer schwedischen und einigen amerikanischen Firmen. Diese Gesellschaften sollten in der Verteilung ihrer Filme überall in Europa kooperieren, was sich aber bald für den Ruf der Nordisk unter den verbündeten Ländern als tödlich erwies.


278 Nordisk wurde 1906 gegründet.

279 Erst 1921 als das Dansk Palladium gegründet wurde trat ein würdiger Konkurrent auf.

280 vgl. Marguerite Engberg: Nordisk in Denmark, in: Film and the First World War, hrsg. von K. Dibbets, B. Hogenkamp, 1995, S. 43-49, hier S. 43.

Nordisk Films Kompagni - founded in 1906 - was the leading Danish film production company before the First World War. Its economic success caused a boom in film companies in 1913. But even before 1914, the majority of these companies had collapsed. When the war was over, only three remained: Nordisk Films Kompagni, Danmark and Astra. Danmark was by now reduced to producing only non-fiction films. Astra, now Dansk Film Co., concentrated on star films with Olaf Fönss. In other words, the leading position of Nordisk was still unchallenged. Not until 1921, when Dansk Palladium was founded, did a worthy competitor arise.

[...]

In 1914 an optimistic atmosphere reigned at Nordisk, even if the dividend had fallen from sixty per cent in 1912 to ten per cent in 1914, but the company was still a profitable one. There were, however, problems. Already from 1913 a growing number of unsold films had been accumulating on the shelves of the factory as competition among the European film companies had grown acute. [...] Most of the films were unsaleable after the war. Their production costs had to be written off as a loss.

[Seite 44]

In the spring of 1915, confidence in Nordisk was still great, and there was consequently no difficulty in obtaining an extension of the capital from two million crowns to four million crowns. Part of this money was intended for the building of a new factory, as the old one had become too small to cope with the seemingly ever growing production. Another part of the money was spent on financing film production and a third part, on cooperative ventures with foreign companies. Nordisk had as early as 1914 bought 35 first-run cinemas in Germany, in order to control the distribution of their films there. The company changed almost completely from sale to hire. In 1915 it began working primarily with German companies, for instance with Oliver and Union, and also with a Swedish and some American companies, [...]. The idea was that these companies should cooperate in the distribution of their films all over Europe. This, however, soon proved fatal to the reputation of Nordisk among the allied countries.

Anmerkungen

Der Verweis auf die Quelle macht die Art und den Umfang der Übernahme nicht deutlich. Dem Leser ist nicht klar dass der dokumentierte Abschnitt durchgehend eins zu eins aus der Quelle übersetzt wurde.

Die Übernahme setzt sich auf der folgenden Seite fort, wo sich auch ein weiterer Quellenverweis befindet.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

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