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Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 162, Zeilen: 1-36
Quelle: Engberg 1995
Seite(n): 44, 45, Zeilen: 44:13-16.18-37; 45: 1-3.10-17.28-30
[Im November 1915 verbot das Innenministerium in] England seinem Generalkonsul in Copenhagen, die Bescheinigungen über den Ursprung für alle dänischen Filme zu unterschreiben, so dass von jetzt an kein dänischer Film nach England ausgeführt werden konnte. Bald danach traten Frankreich und später Italien dieser Blockade bei, die dazu führte, dass viele kleine dänische Filmproduktionen in Konkurs gingen.281 Auch für die Nordisk bedeutete dies einen Rückschlag. 1915 konnte sie noch einen jährlichen Gewinn präsentieren, der hauptsächlich durch das Einkommen ihrer deutschen Vertriebsfirmen zustande kam. 1916 verschlechterte sich die Situation. Das Kapital der Gesellschaft musste auf acht Millionen Kronen angehoben werden. Als Ergebnis des armseligen Verkaufes von Kopien, entschied sich die Gesellschaft Ende 1916, alle Schauspieler zu benachrichtigen, dass sie erst wieder im nächsten Jahr engagiert würden, und zwar nur für die Zeit eines Films und nicht für die ganze Saison. Nicht einmal der Vertrag mit Valdemar Psilander wurde erneuert. Am schlimmsten traf es die Nordisk, als der deutsche Staat 1917 einige der ausländischen Filmfirmen, unter ihnen die Nordisk, zwang, alle ihre Aktiva in Deutschland an ihn zu verkaufen. Nordisk musste somit alle Uraufführungskinos und Aktiven in deutschen Filmvertriebs- und Produktionsgesellschaften verkaufen. Als Entschädigung erhielt die Nordisk zehn Millionen deutsche Mark. Da der Gesellschaft nicht erlaubt wurde, das Geld nach Dänemark zu transferieren wurde mit der Abwertung der deutschen Währung aus dieser Zahlung ein riesiger Verlust.282 Der Krieg erschwerte die Ausfuhr von Filmen aus Europa in die USA. Die amerikanische Filiale der Nordisk musste bereits 1916 schließen. Mit Ausbruch der russischen Revolution 1917 verschwand für die Nordisk noch ein weiterer großer Markt, auch der Markt von Österreich-Ungarn war nicht mehr zugänglich. Schließlich blieb nur der Export nach Norwegen, Schweden und Finnland. Dank der Popularität dänischer Filmkomödien konnte jedoch die Nordisk überleben. Das dänische Kino konzentrierte sich von Anfang an auf den internationalen Markt. Es produzierte eine Art Hollywood-Film, noch bevor dieser Begriff geprägt wurde. Die Geschichten waren in ihren Fassungen international, sodass sie überall leicht verstanden werden konnten. Da es während des Krieges keinen Kontakt mit den Entwicklungen der Filmkunst anderer Länder, hauptsächlich mit denen der USA gab, haben die großen künstlerischen Fortschritte des amerikanischen Kinos Dänemark erst nach 1918 erreicht.283

Zwischen 1914 und 1918 produzierten die dänischen Filmgesellschaften die gleichen Genres wie vor dem Krieg: Melodramen, Verbrecherfilme, literarische Filme und leichte Komödien.


281 Vgl. ebd., S. 44.

282 Vgl. BArch, R 901/ 974, Bl. 1-2. In diesem Geheimen Schreiben des Kriegsministeriums, v. Stein, 25. Okt. 1917, an: den Herrn Reichskanzler (Reichsschatzamt, Reichsamt des Innern, A.A.), die Militär. Stelle des A.A., die Deutsche Bank zu Hd. des Herrn von Stauß, werden Informationen über die Behandlung der Nordischen Filmgesellschaft gegeben. Beabsichtigt ist die Gründung einer Aktiengesellschaft, um die deutsche Filmindustrie wettbewerbsfähig zu machen.

283 Vgl. Engberg: Nordisk, in: Film and the First World War, hrsg. von K. Dibbets, B. Hogenkamp, 1995, S. 45.

In November 1915, the Home Office in England forbade their Consul General in Copenhagen to sign the so-called certificates of origin for all Danish films. This meant that from now on no Danish film could be exported to England. Soon after, France and later Italy joined this blockade. [...] This blow hit all of Danish film production, and many of the minor companies, which for some time had had difficulties in surviving, now succumbed. For Nordisk as well this was a hard blow. In 1915 Nordisk could still present a yearly profit, which mainly arose from income from the associated German distribution companies.

In 1916, the situation deteriorated. The stock of the company had to be raised to eight million crowns, not a good sign. As a result of the rather poor sale of prints, the company decided at the end of 1916 to give notice to all of its actors. They were told that they might be re-engaged next year, but only for one film at a time, not for the whole season. Not even the contract with Valdemar Psilander was renewed. But the worst blow for Nordisk fell in 1917, when the German state forced some of the foreign film companies working in Germany, among them Nordisk, to sell all their assets there to the German state. In the case of Nordisk, this meant that the company had to sell all its first-run cinemas and assets in German film distribution and production companies. As compensation Nordisk received ten million German marks, but with the devaluation of the German currency this represented a huge loss, as the company was not allowed to transfer the money to Denmark.

The war made it difficult to export films from Europe to the USA, and therefore the American branch of Nordisk closed down in 1916. In 1917, the Russian Revolution broke out, which meant that still another great market disappeared for Nordisk.

[Seite 45]

Also, the large market of Austria-Hungary dwindled away. Finally only export to Norway, Sweden and Finland remained. Thanks especially to the popularity of the Danish film comedies, Nordisk was able to survive.

[...]

[...] From the very beginning Danish cinema had focused on the international market. It produced a kind of Hollywood film before this term was coined. The stories were international in their settings, so that they could easily be understood everywhere. This emphasis on being international became fatal, as during the war there was no contact with developments of film art in other countries, primarily in the USA. Of course, a few of Thomas Ince’s and D.W. Griffith’s early films had been shown before the war, but the great artistic strides of the American cinema did not reach Denmark until after 1918.

[...]

[...] Between 1914 and 1918 Danish film companies produced the same genres as they had done before the war: melodramas, crime films, literary films and light comedies.

Anmerkungen

Die zwei Verweise auf die Quelle machen Art und Umfang der Übernahme nicht deutlich. Dem Leser ist nicht klar, dass die gesamte Seite eins zu eins aus der Quelle übersetzt wurde.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

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