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Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 169, Zeilen: 1-29, 39-40
Quelle: Curry 1995
Seite(n): 142, 143, Zeilen: 142:15-16.18-24; 143:8-11.12.16-29.31-32
Die Verwendung des Namens Porten zeigt die Popularität des Stars bei den Soldaten wie auch bei der Zivilbevölkerung. Die komödiantischen und melodramatischen Filme, in denen Stars wie Porten und Nielsen die Hauptrollen spielen, waren auch in den neutralen Ländern gefragt. Sie werden den Kriegswochenschauen, die das BUFA liefert, vorgezogen. Je länger der Krieg sich hinzieht und je knapper die Grundversorgung mit Waren wird, umso wichtiger wird der Kinobesuch zur Aufrechterhaltung der deutschen Zivilmoral. Die Kinos erhalten 1917 die Priorität zum Bezug von Elektrizität und Kohle trotz der schweren Verknappung.27

Der Krieg versorgt die Produzenten von Dokumentär- und Spielfilmen von Anfang an mit visuell spektakulären und gefühlsmäßig fesselnden Themen. Die Präsentation des Krieges ist von aktuellem Interesse und daher gesellschaftlich auch für die mittleren und oberen Schichten akzeptabel. Das Publikum, das für die Wochenschau kommt, sieht sich auch den nachfolgenden Spielfilm an. Neue Firmen entstehen, um der wachsenden Nachfrage nach deutschen Filme zu entsprechen. Kapitalstarke Produktionsgesellschaften kaufen schwache auf und reorganisieren sie in vertikal integrierte Gesellschaften nach dem Modell der amerikanischen, französischen und dänischen Gesellschaften. 1916 wird gemeinsam ein Monopolsystem regionaler Verkäufe und Blockbuchungen von Filmserien eingeführt. Filmserien, die den Angebotskern einer Filmgesellschaft bilden, sind deren wirksamste Marketingstrategie. Sie drehen sich überwiegend um eine Starfigur, zum Beispiel die Henny Porten Serien von 1915-1916 oder die Asta Nielsen Serien von 1916-1917. In dieser Periode gibt es auch männliche Stars, die in Serien spielen, wie den Regisseur und Schauspieler Viggo Larsen, Mitbegründer der dänischen Filmfirma Nordisk und Berlins Komödienschauspieler und späterer Regisseur Ernst Lubitsch. Im populären Detektivgenre sind es Ernst Reicher und Max Landa. Reicher stellt in mehr als vierzig Filmen als Stuart Webb einen Sherlock Holmes-Charakter dar, während Landa als Joe Deebs in einer Serie unter der Regie von Joe May, mitwirkt.28

[...]

Die günstige wirtschaftliche Entwicklung der Filmbranche ging der Gründung der Universum Film Aktiengesellschaft im Dezember 1917 voraus.


27 Vgl. Curry: Stars Helped Sell the War(es), in: Film and the First World War, hrsg. von K. Dibbets, B. Hogenkamp, 1995, S. 142.

28 Vgl. ebd., S. 143.

[Seite 142]

The use of Porten’s name points to the star’s popularity among soldiers as well as the civilian population, [...] The comedies and melodramatic films in which they starred, and in which most German firms had specialized after making a series of patriotic films in the war’s first year, were also in demand in the neutral countries, in preference to the war newsreels BUFA supplied. The Reich recognized the importance of cinema-going to maintaining German civilian morale the longer the war dragged on and the scarcer basic goods became: despite severe shortages in 1917, the cinemas were given priority to receive electricity and coal.

[Seite 143]

From the outset, the war provided producers of non-fiction and fiction films a visually spectacular and emotionally gripping subject. Because the topic was of pressing current interest and deemed a socially acceptable subject also for the middle and upper classes, [...] Audiences who came for the newsreel stayed for the feature. [...]

New firms sprang up to meet the increased demand for German movies; as the war wore on, several well-capitalized production companies bought up weaker ones and, following the model of American, French, and Danish companies, reorganized into vertically integrated companies. By 1916, these large corporations had jointly instituted a monopoly system of regional sales and block booking of film series.14 These film series, which often formed the core of a film company’s offerings and represented its most effective marketing strategy, were predominantly organized around the figure of a star, thus, for example, the Henny Porten series of 1915-1916 or the Asta Nielsen series of 1916-1917. Among the male stars of the period featured in series were director and actor Viggo Larsen, co-founder of the Danish film company Nordisk; Berlin comedic actor and later director Ernst Lubitsch; and, in the popular detective genre, Ernst Reicher and Max Landa, the first in more than forty films as a Sherlock Holmes-like character named Stuart Webb, the second as Joe Deebs in a spin-off series directed by Joe May. [...]

These crucial economic developments preceded but also enabled the formation of UFA in December 1917, [...]


14 ‘Erstarkung’ und A. Czillard, ‘Das Geschaeft in Rheinland und Westfalen’, Kinematograph 525, 17 January 1917, 2.

Anmerkungen

Die Quelle wird in zwei vereinzelten Fußnoten angegeben, Art und Umfang der Übernahme bleiben hingegen ungekennzeichnet. Dass die gesamte Passage im Wortlaut eins zu eins mit dem englischsprachigen Original übereinstimmt, ist nicht erkennbar.

Der ursprünglich zusammenhängende Text der Vorlage wird von Uo durch ein längeres eingeschobenes Zitat unterbrochen.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

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