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Uo/Fragment 180 01

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Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 1-9, 10-31
Quelle: Thompson 1995
Seite(n): 67, 68, 69, 70, Zeilen: 67:3-4.10-12.13-14.35-37 - 68:1-3.4-6.8-22.24-28.35-36 - 69:1-3; 70:15-16
[CABIRIA (Giovanni Pastrone, Italien) schaffte 1914 einen Filmmeilenstein, als er] die Kameraführung durch die Anwendung langsamer Bewegungen populär machte, mit der vorwiegend die beeindruckenden Bühnenbilder gefilmt wurden. Die stilistischen Innovationen des frühen Kinos machten die Gegenstände, Charaktere, Gesten und Aspekte der Inszenierung durch Nahaufnahmen und durch die Schnitttechnik klarer sichtbar.

Die Einstellungen zu Beginn der zehner Jahre unterschieden sich beachtlich von früheren Gewohnheiten. Die Nichtbetonung des Gesichtsausdrucks schmälerte zum Beispiel die erzählende Klarheit nicht, sie steigerte sogar noch den Sinn für die Qual oder für das Rührende des Moments. [...]

Während einige Jahre früher Szenen und Fassaden nur frontal gefilmt worden waren, konnte jetzt eine indirekte, außermittige Sicht auf eine Türöffnung diese zu einem überraschenden Moment der Handlung machen. Ähnliche Impulse, wie die Benutzung der Schärfentiefe, der Kamerabewegung oder der Einstellungen im Spiegel tauchten unabhängig voneinander innerhalb verschiedener nationaler Kinos auf. Dieser Prozess fand zum größten Teil während des Ersten Weltkrieges statt. Obwohl in den frühen Jahren, besonders 1913 und 1914, die Filme noch frei zirkulierten, fielen in der Mitte des Krieges einige Märkte weg. Skandinavien, Deutschland und Russland hatten erheblich weniger Zugang zu französischen und italienischen Filmen. 1916 dominierten die Hollywoodfilme in vielen Teilen der Welt, in Südamerika, Australien, im Vereinigten Königreich und in einigen Teilen Westeuropas. Mit der Entwicklung der Inlandsindustrien blühten auch auffällige Stile kurz auf (z. B. der nationale Stil russischer Filme der 1910er Jahre3). Der Krieg kam gerade zu einer Zeit, als Drehbuchrichtlinien gut etabliert waren und eine internationale Gleichförmigkeit eingetreten war.4 Störungen im internationalen Kreislauf der Filme dieser Zeit haben wahrscheinlich die erstaunliche Vielfalt gefördert, die das Kino in den 1910er charakterisiert. Nur wenig Filme der stummen Ära aus meist kleinen Produktionsländern überlebten diese Periode. Es existieren jedoch genügend Beispiele, die zeigen, dass überall in der Welt die Filmemacher die Lehren der frühen Drehbuchpraxis vertieften, um klare Erzählstrukturen zu kreieren.


3 Das Pordenone Festival 1989 zeigte in der Russischen Retrospektive ein Kino, das zum größten Teil von Hollywood Einflüssen unberührt war. Vgl. auch Paolo Cherchi Usai/ Lorenzo Codelli: Before Caligari, Prima di Caligari, Cinema tedesco, 1895-1920, Pordenone 1990.

4 Vgl. Alexander Schwarz: Der geschriebene Film. Drehbücher des deutschen und russischen Stummfilms. München 1994, S. 35f.

[Seite 67]

Thus, D.W. Griffith became the hero of the tale of editing’s evolution, CABIRIA was the landmark film for popularizing camera movement, and the Swedes were valued for taking the camera out into nature.

[...]

In many cases, the most celebrated stylistic innovations of the early cinema were designed to make objects, characters, gestures, and other aspects of the mise-en-scene more clearly visible. [...] Yet by the early teens, some films actually contain devices designed to make the action less visible. [...]

[...]

Yet by putting Ingeborg’s back to us, Sjöström displays an awareness that a de-emphasis on her facial expression could actually enhance our sense of her anguish and the poignancy of the moment. Similarly, the facade

[Seite 68]

of the poorhouse is less clearly visible than it would be if filmed straight-on. The perspective of the set as filmed, however, emphasizes the gateway as the backdrop of the action [...] The oblique, off-center view of the doorway also makes it a more startling moment when Ingeborg suddenly ducks inside. [...]

Similar explorations of the expressive possibilities of the cinema were going on in many countries simultaneously during the 1910s. I think that relatively few of these explorations involved direct influence. Similar impulses to use depth or to move the camera or to shoot into mirrors seem to have surfaced independently within different national cinemas.

It is particularly significant that this process was occurring largely during the First World War. Although in the key early years, especially 1913 and 1914, films were still circulating freely, by the middle of the war some markets were largely cut off. In particular, Scandinavia, Germany, and Russia had far less access to French and Italian films, which had dominated world markets before the war. By 1916, Hollywood films were becoming dominant in many parts of world, such as South America, Australasia, the United Kingdom, and some parts of Western Europe. As domestic industries developed, distinctive styles were able to flourish briefly. Recently, we have had a vivid demonstration of one such distinctive national style via the revelations of 1910s Russian films. [...] The war, coming just at a time when continuity guidelines were becoming well established, discouraged the sort of international uniformity that might otherwise have developed. Instead, the disruptions in the international circulation of films at this crucial time probably encouraged the astonishing variety that characterizes the 1910s cinema.

[...]

Given how few films of the silent era survive from most of the period’s small producing countries, it is difficult to make firm generalizations about stylistic influ-

[Seite 69]

ences. Still, enough examples do exist to suggest that many film-makers around the globe quickly absorbed the lessons of early continuity practice and used them to create clear narratives.

[Seite 70]

[...]The Russian retrospective at the Pordenone festival of 1989 showed us a cinema that was largely untouched by Hollywood influences.

Anmerkungen

Aus dem konkreten Beispiel bei Thompson (eine Szene aus INGEBORG HOLM) werden bei Uo allgemeine Beobachtungen, die ihre Herkunft aber immer noch deutlich erkennen lassen. Die Quelle wird auf dieser Seite nicht angegeben, Art und Umfang der Übernahmen bleiben im Dunkeln. Dass viele der übernommenen Abschnitte Originalformulierungen enthalten bzw im Wortlaut eins zu eins mit dem englischsprachigen Original übereinstimmen, ist nicht erkennbar.

Sichter
(Graf Isolan), WiseWoman

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