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Uo/Fragment 240 06

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 240, Zeilen: 6-19
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Heldentod 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 5-13
Gefühl (,human interest') _

ZwT 7: Heldengräber auf dem Soldatenfriedhof in St. Quentin.

Auf den deutschen Gymnasien wurde vor dem Ersten Weltkrieg gelehrt, dass es „süß und ehrenvoll" sei, für das Vaterland zu sterben. Der Kriegstod war nur als Heldentod stilisiert vorstellbar. Dieser Sprachgebrauch wurde offiziell beibehalten, obwohl sich bereits bei Beginn des Krieges die bürgerlichen Vorstellungen vom Tod als Illusion herausstellten: Krieg bedeutete vielmehr Anonymität, Elend, Verunsicherung, Angst, Verstümmelung und damit ein Herausfallen aus der Gesellschaft. Der einzelne Soldat war in der Auseinandersetzung mit dem Tod allein gelassen, wenn er nicht von den Feldgeistlichen Trost anzunehmen bereit war.

Heldentod

Auf den deutschen Gymnasien wurde vor dem Ersten Weltkrieg gelehrt, daß es "süß und ehrenvoll" sei, für das Vaterland zu sterben. Der Kriegstod war nur als Heldentod stilisiert vorstellbar. Der Sprachgebrauch wurde auch offiziell beibehalten, obwohl sich bereits bei Beginn des Krieges die bürgerlichen Vorstellungen vom Tod als Illusion herausstellten: der Krieg bedeutete vielmehr Anonymität, Elend, Verunsicherung, Angst, Verstümmelung und damit ein Herausfallen aus der Gesellschaft. Der einzelne Soldat war in der Auseinandersetzung mit dem Tod allein gelassen, wenn er nicht von den Feldgeistlichen Trost anzunehmen bereit war.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

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