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Uo/Fragment 241 19

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 241, Zeilen: 19-34
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Materialschlacht - Massensterben 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 45-51, 60-68
Das Leben an der Westfront war immer ein Leben in der Gesellschaft von Toten, die entweder während der Schlacht nicht bestattet werden konnten, oder aber durch die Artillerieexplosionen immer wieder an die Oberfläche gerissen wurde [sic]. Der individuelle Einsatz erfolgte oftmals in einem militärischen Zusammenhang, dessen Logik und Sinn für den einzelnen Soldaten undurchschaubar blieb. Der Masseneinsatz stand im krassen Gegensatz zur Vereinsamung im Granattrichter sowie zur Isoliertheit als Verwundeter. Neben der endlosen Dauer des Krieges stand ein zermürbender Kriegsalltag, der immer wieder dieselben Erlebnisse und Erfahrungen, Schikanen und Befehlssituationen mit sich brachte. Ein Einsatz folgte dem nächsten, und der Soldat wurde nur für wenige Augenblicke aus dem Teufelskreis von Tod und Vernichtung entlassen. Die Reaktionen führten zu psycho-somatischen Erkrankungen, zur Abstumpfung und Verdrängung, bis hin zum Verstummen und zur Sprachlosigkeit. Die Frage, warum die Soldaten trotzdem weitermachten, hat viele Antworten: Pflichtgefühl, Patriotismus, Angst vor Disziplinarstrafen, Verantwortungsgefühl für die Kameraden und das Eingebundensein in das strenge soldatische Lebensgefüge. Das Leben an der Westfront war auch immer ein Leben in der Gesellschaft von Toten, die entweder während der Schlacht nicht bestattet werden konnten, oder aber durch die Artillerieexplosionen immer wieder an die Oberfläche gerissen wurde [sic]. Der individuelle Einsatz erfolgte oftmals in einem militärischen Zusammenhang, dessen Logik und Sinn für den einzelnen Soldaten undurchschaubar blieb. Der massenhafte Einsatz stand im Gegensatz zur Vereinsamung im Granattrichter sowie zur Isoliertheit als Verwundeter.

[...]

[...] Zur endlosen Dauer des Krieges gehörte ein zermürbender Kriegsalltag, der immer wieder dieselben Erlebnisse und Erfahrungen, Schikanen und Befehlssituationen mit sich brachte: Ein Einsatz folgte auf den nächsten und der Soldat war nur für wenige Augenblicke aus dem Teufelskreis von Tod und Vernichtung entlassen. Die Reaktionen waren psycho-somatische Erkrankung, Abstumpfung, Verdrängung, Verstummen, Sprachlosigkeit. Die Frage, warum die Soldaten trotzdem weitermachten hat viele Antworten: Pflichtgefühl, Patriotismus, Angst vor Disziplinarstrafen, Verantwortung für die nächsten Kameraden und das Eingebundensein in das soldatische Lebensgefüge.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

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