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Uo/Fragment 246 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 246, Zeilen: 1-19
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 19-23, 36-41, 44-49, 53-60
Der weitere Verlauf wurde mit massiver Durchhaltepropaganda begleitet. Dichter wie Stefan George und Rainer Maria Rilke, Schriftsteller und Wissenschaftler waren verantwortlich für eine zusätzliche intellektuelle Aufheizung. Die Aufrufe 1914 an die „Kulturwelt“ deutscher Gelehrter richteten sich 1916 auch an das deutsche Volk. Sie forderten auf „zum Durchhalten gerüstet" und „vom Siegeswillen erfüllt“ zu sein. Die militärische Auseinandersetzung wurde zum Kampf der Kulturen, zum Heiligen Krieg erklärt und ideologisch radikalisiert. Die Abwälzung der Verantwortung für die Zerstörungen in französischen Städten, vor allem von „Kulturdenkmälern“ wie Kirchen und Kathedralen, war ein häufiges Klischee der deutschen Propaganda und wurde besonders auch im Film herausgestellt.

Auf französischer Seite sprach man vom „Kampf der Zivilisation“ und „Ideen von 1789“ gegen „deutsche Barbarei und Militarismus“, auf englischer und amerikanischer Seite vom „Kreuzzug für Freiheit und Demokratie". In Deutschland war die Rede vom „Kampf der germanischen Kultur und Volksgemeinschaft" und von den „Ideen von 1914“, die sich „gegen Zivilisation, Gesellschaft und Dekadenz“ richteten. „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!“ Diese propagandistisch aufgeheizte Grundstimmung lässt die Schwierigkeiten erkennen, die es für Deutschland im Friedenprozess [sic] zu überwinden galt.

Im Verlauf wurde der zunehmenden Erschöpfung und Kriegsmüdigkeit, bedingt durch die lange Kriegsdauer, mit massiver Durchhaltepropaganda begegnet. [...]

Dichter wie Stefan George und Rainer Maria Rilke, Schriftsteller und Wissenschaftler waren verantwortlich für eine zusätzliche intellektuelle Aufheizung. Die Aufrufe deutscher Gelehrter richteten sich an die "Kulturwelt" 1914, das deutsche Volk forderten sie 1916 auf, "zum Durchhalten gerüstet" und "vom Siegeswillen erfüllt" zu sein. Die militärische Auseinandersetzung wurde zum Kampf der Kulturen, zum Heiligen Krieg erklärt und ideologisch radikalisiert.

[...] Kommentar: Auch die Abwälzung der Verantwortung für die Zerstörungen in französischen Städten, vor allem von "Kulturdenkmälern" wie Kirchen und Kathedralen, war ein häufiges Motiv der deutschen Propaganda. [...]

Auf französischer Seite sprach man vom "Kampf der Zivilisation" und "Ideen von 1789" gegen "deutsche Barbarei und Militarismus", auf englischer und amerikanischer Seite vom "Kreuzzug für Freiheit und Demokratie". In Deutschland war vom "Kampf der germanischen Kultur und Volksgemeinschaft" und von den "Ideen von 1914", die sich "gegen Zivilisation, Gesellschaft und Dekadenz" richteten, die Rede: "Am deutschen Wesen solle die Welt genesen!" In dieser aufgeheizten Propaganda ist auch ein Grund dafür zu suchen, warum sich der Übergang zum Frieden, vor allem in Deutschland, so schwierig gestalten sollte.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

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