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Uo/Fragment 311 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 311, Zeilen: re.Sp. 1-50
Quelle: Ulrich und Ziemann 1994
Seite(n): 100, 102, Zeilen: 100:5-37 - 102:1-3
Die für die Sturmtruppen ausgesuchten oder auch freiwilligen Soldaten waren in der Regel hochmotiviert. Einige der Sturmbataillone bildeten nach dem Krieg den Grundstock für die Freikorps, die in den konterrevolutionären u. den gegen die Weimarer Republik gerichteten Kämpfen und Umsturzversuchen eine unheilvolle Rolle spielten. Viele Republik- u. Demokratiegegner der Nachkriegszeit - etwa Ernst Jünger, Werner Beumelburg, Franz Schauwecker - waren im Krieg Stoßtruppoffiziere gewesen. Einen Eindruck von der Aufgabe u. Kampfkraft der Stoßtrupps vermittelt eine Aufstellung ihrer Bewaffnung:

„Der Sturmsoldat war so ausgerüstet, daß er möglichst beweglich blieb: Stahlhelm, lederbesetzte Hosen, Bergschuhe mit Wickelgamaschen, Brotbeutel mit eiserner Ration, zwei Feldflaschen, Drahtschere, Gasmaske in Bereitschaftsbüchse, Handgranatenausrüstung in zwei Beuteln, [...], großer Spaten oder Kreuzhacke auf dem Rücken und Karabiner umgehängt. Es kamen zwei Arten von Handgranaten zur Verwendung: die Stielhandgranate und die Eierhandgranate. Die Stielhandgranate mit Brennzünder-zum Räumen von Unterständen und Beseitigen kleiner Hindernisse-und mit Aufschlagzünder - zum Handgranatenkampf besonders geeignet, weil die Granate beim Aufschlag detonierte. Die Eierhandgranate war zum Angriff kaum verwendbar, da sie bei geringer Wirkung den Werfer stark gefährdete. Sie wurde mehr für die Verteidigung benutzt. Jeder Mann wurde mit der französischen bzw. englischen Handgranate ausgebildet, um die im feindlichen Graben vorhandenen Bestände sofort ausnutzen zu können. [...] Außerdem wurde jeder Mann am deutschen, französischen bzw. englischen Maschinengewehr soweit ausgebildet, daß er im Notfall damit schießen und die einfachsten Ladehemmungen selbst beseitigen konnte. Zu jeder Sturmkompanie gehörte eine Anzahl Granatwerfer 16 (,Priester'). [...] Der kleine Flammenwerfer bahnte den Stoßtrupps den Weg im feindlichen Grabensystem besonders gegen Blockhäuser und stark befestigte Widerstandsnester. [...] Die Reichweite des Strahls betrug 15-20m. Die Wirkung war hauptsächlich eine moralische. [...]"106


106 Helmut Gruss: Die deutschen Sturmbataillone im Weltkrieg. Aufbau und Verwendung (Diss. phil.), Berlin 1939, S. 73/74.

[Seite 100]

20n. Die für die Sturmtruppen ausgesuchten oder auch freiwilligen Soldaten waren in der Regel hochmotiviert. Einige der Sturmbataillone bildeten nach dem Krieg den Grundstock für die Freikorps, die in den konterrevolutionären und den gegen die Weimarer Republik gerichteten Kämpfen und Umsturzversuchen eine unheilvolle Rolle spielten. Viele Republik- und Demokratiegegner der Nachkriegszeit - etwa Ernst Jünger, Werner Beumelburg, Franz Schauwecker - waren im Krieg Stoßtruppoffiziere gewesen. Einen Eindruck von der Aufgabe und Kampfkraft der Stoßtrupps vermittelt eine Aufstellung ihrer Bewaffnung - und die sachlich-brutale Sprache, in der dies in einer Doktorarbeit über Sturmbataillone unmittelbar vor Beginn des Zweiten Weltkrieges geschildert wird:

»Der Sturmsoldat war so ausgerüstet, daß er möglichst beweglich blieb: Stahlhelm, lederbesetzte Hosen, Bergschuhe mit Wickelgamaschen, Brotbeutel mit eiserner Ration, zwei Feldflaschen, Drahtschere, Gasmaske in Bereitschaftsbüchse, Handgranatenausrüstung in zwei Beuteln, [...], großer Spaten oder Kreuzhacke auf dem Rücken und Karabiner umgehängt. Es kamen zwei Arten von Handgranaten zur Verwendung: die Stielhandgranate und die Eierhandgranate. Die Stielhandgranate mit Brennzünder - zum Räumen von Unterständen und Beseitigen kleiner Hindernisse - und mit Aufschlagzünder- zum Handgranatenkampf besonders geeignet, weil die Granate beim Aufschlag detonierte. Die Eierhandgranate war zum Angriff kaum verwendbar, da sie bei geringer Wirkung den Werfer stark gefährdete. Sie wurde mehr für die Verteidigung benutzt. Jeder Mann wurde mit der französischen bzw. englischen Handgranate ausgebildet, um die im feindlichen Graben vorhandenen Bestände sofort ausnutzen zu können. [...] Außerdem wurde jeder Mann am deutschen, französischen bzw. englischen Maschinengewehr soweit ausgebildet, daß er im Notfall damit schießen und die einfachsten Ladehemmungen selbst beseitigen konnte. Zu jeder Sturmkompanie gehörte eine Anzahl Granatwerfer 16 (>Priester<). [...] Der kleine Flammenwerfer bahnte den Stoßtrupps den Weg im feindlichen Grabensystem

[Seite 102]

besonders gegen Blockhäuser und stark befestigte Widerstandsnester. [...] Die Reichweite des Strahls betrug 15-20m. Die Wirkung war hauptsächlich eine moralische. [...]«


20n. H. Gruss, Aufbau und Verwendung deutscher Sturmbataillone im Weltkrieg, Diss. phil. Berlin 1939, S. 73/74.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme. Das Zitat wird identisch übernommen (inkl. derselben Auslassungen).

B. Ziemann verweist in seiner Rezension der Dissertation von Uo in: Militärgeschichtliche Zeitschrift 62 (2003), explizit auf diese Stelle.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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