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Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Guckar, Hindemith, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 9-33
Quelle: Neumann 2005
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 15-30, 1-14
Mittlerweile findet man für diese Verfahren hochentwickelte Anwendungsprogramme, die Anfangs- und Endzeitpunkte, den kritischen Weg, Pufferzeiten und andere nützliche Daten für große Projekte ermitteln. Erweitert erfolgen auch Berechnungen für optimistische, erwartete und pessimistische Zeitschätzungen, die der PERT-Methode entsprechen.

Im Gesundheitswesen wurden Überlegungen zur Anwendung dieser Verfahren in klinischen Abläufen erstmals in den frühen 70igern angestellt (9; 38; 69). 1974 stellte Shoemaker fest, dass Routine- oder Patientenprotokolle sinnvoll eingesetzt werden könnten, um eine umfassende Patientenversorgung und eine Evaluation des Heilungsfortschritts und des therapeutischen Nutzens zu gewährleisten. (86) Obwohl diese Vorschläge in Ansätzen Erfolge vorweisen konnten, fehlte zur damaligen Zeit der finanzielle Druck auf die Krankenhäuser, die ihre Kosten noch 1:1 bei den Versicherungen in Rechnung stellen konnten. Seitens der Ärzte wurde daher jegliche Einschränkung ihrer Behandlungsmethoden abgelehnt.

Mit Beginn der 80iger Jahre rückten im Rahmen der Einführung prospektiver Haushaltführung der Krankenhäuser diese Ansätze wieder in den Vordergrund (21; 77). Begleitend machten die zum Teil enormen Prozessvarianten in den Behandlungsmethoden(es existierten große Variationen in der Behandlung eines Krankheitsbildes) die Problematik der Ineffizienz bewusst (26; 99). Dies führte dazu, dass immer mehr Kliniken in den Vereinigten Staaten vor allem im Pflegebereich (28) Programme (40) zur Umsetzung von Netzplanverfahren einführten. Eine Schlüsselmotivation für die Entwicklung von kritischen Wegen war die Verringerung der Liegedauer im Krankenhaus und damit der Kosten, die mit besonderen Diagnosestellungen und Behandlungsmethoden zusammenhängen (73). Auch in angrenzenden Disziplinen wie der Pharmazie (49) und der Forschung (51) wurde die [Netzplantechnik erfolgreich eingesetzt. Weitere Vorteile sind in der Tabelle 1-1 angegeben.]

[EN 9] Block L: Project Management - New Characters, New Results. Hosp Prog. 1973, 54, S.68-71, 5.

[EN 38] Gil Corrales MA: The PERT-CPM Method in Health Programming.. Salud Publica Mex. 1971, 13, S.953-966,

[EN 69] Parry MH: Project Management - what is it?. Can Hosp. 1973, 50, S.42-43,

[EN 86] Shoemaker WC: Critical Path Medicine.. Crit Care Med. 1974, 2, S.279,

[EN 21] Diplock C, de Vulder J: Better Project Management Through Network Planning.. Health Soc Serv J. 1979, 89, S.B47-B51,

[EN 77] Ryan JE: Project management teams smooth organizational change.. Hosp Financ Manage. 1979, 33, S.26-27,

[EN 26] Eisenberg JM: Doctors' Decision and the Cost of Medical Care.. Health Administrations Press Perspectives, 1986

[EN 99] Wennberg JE, Blowers L, Parker R, Gittelsohn AM: Changes in Tonsillectomy Rates Associated with Feedback and Review.. Pediatrics. 1977, 59, S.821-826,

[EN 28] Ethridge P, Lamb GS: Professional Nursing Case Manegement Improves Quality, Access and Costs.. J Nurs Manag. 1989, 20, S.30-35,

[EN 40] Giuliano KK, Poirier CE: Nursing Case Management: Critical Pathways to Desirable Outcomes.. Nurs Manag. 1991, 22, S.52-55,

[EN 73] Rhea JT: Longterm improvement in cost an quality within hospitals.. Hospital and Health Services Administration. 1986, 31, S.64-73,

[EN 49] Jones RH: PERT/CPM Network analysis: a Management Tool for Hospital Pharmacists Involved in Strategic Planning.. Hosp Pharm. 1984, 19, S.89-90,

[EN 51] Kost GJ: Applicatio of Program Evaluation and Review Technic (PERT) to laboratory Research and Development Planning.. Am J Clin Pathol. 1986, 86, S.186-192,

[Seite 14, Zeilen 15-30]

Mittlerweile sind für diese Verfahren hochentwickelte Anwendungsprogramme vorhanden. Diese werden allgemein zur Projektstrukturierung, zur Planung und Kontrolle von Einsatzmitteln und zur Projektdokumentation eingesetzt. Im speziellen können die Anfangs- und Endzeitpunkte, der kritische Pfad und Pufferzeiten ermittelt werden. Erweitert erfolgen auch Berechnungen für optimistische, erwartete und pessimistische Zeitschätzungen, die aus der PERT-Technik stammen.

Im Gesundheitswesen wurden Überlegungen zur Anwendung dieser Verfahren in klinischen Abläufen erstmals in den frühen Siebziger Jahren angestellt (Gil Corrales, 1971; Block, 1973; Parry, 1973). 1974 stellten Shoemaker et al. fest, dass „Routine- oder Patientenprotokolle sinnvoll eingesetzt werden könnten, um eine umfassende Patientenversorgung und eine Evaluation des Heilungsfortschritts und des therapeutischen Nutzens zu gewährleisten“ (Shoemaker, 1974). Obwohl diese Vorschläge in Ansätzen Erfolge vorweisen konnten, fehlte zur damaligen Zeit der finanzielle Druck auf die Krankenhäuser, da sie ihre Kosten noch vollständig bei den Versicherungen in Rechnung stellen konnten. Von Ärzten wurden daher jegliche Einschränkungen ihrer Behandlungsmethoden abgelehnt.

[Seite 15, Zeilen 1-14]

1.4.2 Einsatz der Netzplantechnik im Gesundheitswesen Mit Beginn der Achtziger Jahre rückten diese Ansätze durch die Einführung prospek- tiver Haushaltführung im Krankenhaus wieder in den Vordergrund (Diplock & de Vulder, 1979; Ryan, 1979). Begleitend machten die zum Teil äußerst vielfältigen Prozess- varianten der Behandlungsmethoden die Problematik der Ineffizienz bewusst (Wennberg, Blowers, et al., 1977; Eisenberg, 1986). Dies führte dazu, dass immer mehr Kliniken in den USA Programme, vor allem im Pflegebereich (Ethridge & Lamb, 1989; Giuliano & Poirier, 1991), zur Umsetzung von Netzplanverfahren einführten. Eine Schlüsselmotivation für die Entwicklung von „kritischen Pfaden“ war die Verringerung der Liegedauer im Krankenhaus und der Kosten, die mit besonderen Diagnose- stellungen und Behandlungsmethoden zusammenhängen (Rhea, 1986). Auch in angrenzenden Disziplinen wie der Pharmazie (Jones, 1984) und der Forschung (Kost, 1986) wurde die Netzplantechnik erfolgreich eingesetzt. Weitere Vorteile sind in Tabelle 1-1 dargestellt.

Anmerkungen

Formal kein Plagiat, da Neumanns Dissertation nach der Habilitationsschrift veröffentlicht wurde. Es gibt allerdings Indizien, die darauf hinweisen, dass eine Version der Dissertation Neumanns schon bei der Fertigung der Habilitationsschrift vorlag (siehe z.B. Ut/Fragment_101_01)

Sichter
Hindemith

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