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Genetische und immunologische Untersuchungen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

von Dr. Veronika Schachinger

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ves/Fragment 005 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-20 22:49:11 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Pietzsch 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Ves

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 2-20
Quelle: Pietzsch 2003
Seite(n): 4-5, Zeilen: 4:27-34 - 5:1-10
1.1.2.3. Infektiöse Ursachen

Neben den genetischen und umweltbedingten Faktoren sind auch infektiöse Ursachen der Erkrankungen in Betracht zu ziehen. Im Vordergrund steht dabei das Mycobakterium avium subspecies paratuberkulosis (Mycobakterium paratuberkulosis). Es wurde 1895 als Krankheitserreger der „Johnes Erkrankung“ entdeckt. Die Johnes Erkrankung steht für eine chronisch entzündliche Darmerkrankung der Wiederkäuer, die durch eine granulomatöse Entzündung charakterisiert ist. Es ist dabei denkbar, dass die Patienten den Erreger über die Nahrung (Fleisch, Milchprodukte) aufnehmen. Dass nicht alle, die diesen potentiell pathogenen Erreger im Darm aufweisen, an Morbus Crohn erkranken, wäre nicht verwunderlich, da auch nur bei etwa 10 % der mit Mycobakterium tuberkulosis Infizierten die Erkrankung ausbricht. In genetisch prädisponierten Patienten könnte der Erreger zu einer chronischen Infektion führen und die Persistenz des Erregers könnte für eine getriggerte abnorme Immunantwort verantwortlich gemacht werden, die dann zu Gewebeschädigung und schlussendlich zu der Erkrankung Morbus Crohn führt. Zudem gelang mittels Polymerase- Ketten-Reaktion der Nachweis, dass Mycobakterium paratuberkulosis bei Morbus Crohn Patienten häufiger im Darmgewebe vorzufinden ist (63 %) als bei Patienten mit Colitis ulcerosa- (15,5 %) oder Kontrollen (16 %). Sowohl in der Milch infizierter Rinder als auch in der Milch stillender Morbus Crohn Patientinnen konnte Mycobakterium paratuberkulosis gefunden werden [17] [18] [19]. Eine sichere Identifizierung als kausaler Krankheitserreger konnte jedoch bislang nicht erbracht werden [20].


17. Chamberlin, W., Graham, D.Y., Hulten, K., El-Zimaity, H.M., Schwartz, M.R., Naser, S., Shafran, I., El-Zaatari, F.A. (2001) Review article: Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis as one cause of Crohn's disease. Aliment Pharmacol Ther 15, 337-46.

18. Hulten, K., El-Zimaity, H.M., Karttunen, T.J., Almashhrawi, A., Schwartz, M.R., Graham, D.Y., El-Zaatari, F.A. (2001) Detection of Mycobacterium avium subspecies paratuberculosis in Crohn's diseased tissues by in situ hybridization. Am J Gastroenterol 96, 1529-35.

19. Hulten, K., Almashhrawi, A., El-Zaatari, F.A., Graham, D.Y. (2000) Antibacterial therapy for Crohn's disease: a review emphasizing therapy directed against mycobacteria. Dig Dis Sci 45, 445-56.

20. Mishina, D., Katsel, P., Brown, S.T., Gilberts, E.C., Greenstein, R.J. (1996) On the etiology of Crohn disease. Proc Natl Acad Sci U S A 93, 9816-20.

[Seite 4]

Neben den genetischen und umweltbedingten Faktoren sind auch infektiöse Ursachen der Erkrankungen in Betracht zu ziehen. Im Vordergrund steht dabei das Mycobakterium avium subsp. paratuberkulosis (Mycobakterium paratuberkulosis). Es wurde 1895 als Krankheitserreger der Johnes disease entdeckt. Johnes disease steht für eine chronisch entzündliche Darmerkrankung der Wiederkäuer, die durch eine granulomatöse Entzündung charakterisiert ist. Es ist dabei denkbar, dass die Patienten den Erreger über die Nahrung (Fleisch, Milchprodukte) aufnehmen. Dass nicht alle, die den Erreger im Darm aufweisen, an Morbus Crohn erkranken, wäre nicht verwunderlich, da auch nur bei etwa 10% der mit

[Seite 5]

Mycobakterium tuberkulosis Infizierten die Erkrankung ausbricht. In genetisch prädisponierten Patienten könnte der Erreger zu einer chronischen Infektion führen, die Persistenz des Erregers könnte für eine getriggerte abnorme Immunantwort verantwortlich gemacht werden, die dann zu Gewebeschädigung und schlussendlich zu der Erkrankung Morbus Crohn führt. Zudem gelang mittels Polymerase-Ketten-Reaktion der Nachweis, dass Mycobakterium paratuberkulosis bei Morbus Crohn Patienten häufiger im Darmgewebe vorzufinden ist als bei Colitis ulcerosa- oder Kontrollpatienten (63%, 15,5%, 16%). Sowohl in der Milch infizierter Rinder als auch in der Milch stillender Morbus Crohn Patientinnen konnte Mycobakterium paratuberkulosis gefunden werden (9, 33, 34, 16). Eine sichere Identifizierung als kausaler Krankheitserreger konnte jedoch bislang nicht erbracht werden (35, 36, 39, 52).


9. Chamberlin W, Graham DY, Hulten K, El-Zimaity HM, Schwartz MR, Naser S, Shafran I, El-Zaatari FA. Review article: Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis as one cause of Crohn's disease. Aliment Pharmacol Ther 2001 Mar;15(3):337-46

16. El-Zaatari FA, Osato MS, Graham DY. Etiology of Crohn's disease: the role of Mycobacterium avium paratuberculosis. Trends Mol Med 2001 Jun;7(6):247-52

33. Hulten K, El-Zimaity HM, Karttunen TJ, Almashhrawi A, Schwartz MR, Graham DY, El-Zaatari FA. Detection of Mycobacterium avium subspecies paratuberculosis in Crohn`s diseased tissues by in situ hypridization. Am J Gastroenterol 2001 May;96(5):1529-35

34. Hulten K, Karttunen TJ, El-Zimaity HM, Naser SA, Collins MT, Graham DY, El-Zaatari FA. Identification of cell wall deficient forms of M. avium subsp. paratuberculosis in paraffin embedded tissues from animals with Johne's disease by in situ hybridization. J Microbiol Methods 2000 Oct;42(2):185-95

35. Hyams JS. Crohn's disease in children. Pediatr Clin North Am 1996 Feb;43(1):255-77

36. Hyams JS. Inflammatory bowel disease. Pediatr Rev 2000 Sep;21(9):291-5

39. Karlinger K, Gyorke T, Mako E, Mester A, Tarjan Z. The epidemiology and the pathogenesis of inflammatory bowel disease. Eur J Radiol 2000 Sep;35(3):154-67

52. Mishina D, Katsel P, Brown ST, Gilberts EC, Greenstein RJ. On the etiology of Crohn disease. Proc Natl Acad Sci U S A 1996 Sep 3;93(18):9816-20

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Ves/Fragment 005 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-30 17:07:50 Hindemith
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Timmer 2004, Ves

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 21-25
Quelle: Timmer 2004
Seite(n): 17, Zeilen: r. Spalte: letzter Abschnitt
1.1.2.4. Psychische Faktoren

Die Colitis ulcerosa wurde ursprünglich zu den klassischen psychosomatischen Erkrankungen gezählt. Auch heute noch findet sich sowohl bei Patienten als vor allem auch bei vielen Ärzten erstaunlich häufig die Vorstellung, dass bestimme [sic] Persönlichkeitsstrukturen die Ausprägung einer CU begünstigen. Dies ist jedoch durch keine Studie belegt [21] [22].


21. Moser, G. (2001) [Guidelines of the DGVS. Psychosomatic aspects. German Society of Digestive and Metabolic Diseases]. Z Gastroenterol 39, 67-8.

22. Enck, P., Schafer, R. (1996) [Psychosocial factors in Crohn disease--an overview]. Z Gastroenterol 34, 708-13.

Psychische Faktoren

Die CU wurde ursprünglich zu den klassischen psychosomatischen Erkrankungen gezählt. Auch heute noch findet sich sowohl bei Patienten als vor allem auch bei vielen Ärzten erstaunlich häufig die Vorstellung, dass bestimmte Persönlichkeitsstrukturen die Ausprägung einer CED begünstigen. Dies ist jedoch durch keine Studie belegt [48, 49].


48. Moser G. Leitlinie der DGVS: Psychosomatische Aspekte. Deutsche Gesellschaft fur Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen. Z Gastroenterol 2001 Jan: 39(1): 67-8 2001: 39(1): 67-8.

49. Enck P. Schafer R. (Psychosocial factors in Crohn’s disease - an overview], Z Gastroenterol 1996: 34(10): 708-13.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Klgn

[3.] Ves/Fragment 005 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-20 22:49:15 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Pietzsch 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Ves

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 25-28
Quelle: Pietzsch 2003
Seite(n): 5, Zeilen: 13-16
Es wird jedoch beschrieben, dass Depressionen unter den Betroffenen häufiger anzutreffen sind als in der Normalbevölkerung. Dies könnte jedoch auch eine Folge der chronischen Erkrankung und der damit verbundenen Lebensbeeinträchtigung darstellen. Es wird jedoch beschrieben, dass Depressionen unter den Betroffenen häufiger anzutreffen sind als in der Normalbevölkerung. Dies stellt jedoch eher eine Folge der chronischen Erkrankung und der damit verbundenen Lebensbeeinträchtigung dar (6, 53).
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20140620225223

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