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Genetische und immunologische Untersuchungen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

von Dr. Veronika Schachinger

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ves/Fragment 041 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-26 18:19:25 Singulus
Dollriess 2000, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Ves

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1-16
Quelle: Dollriess 2000
Seite(n): 22, Zeilen: 4 ff.
IgA: Die tägliche produzierte Menge an IgA übertrifft die Produktion aller anderen Antikörper-Isotypen. Dabei ist IgA das vorherrschende Immunglobulin auf den Schleimhäuten, im Speichel, in Tränen und in der Milch. Es macht etwa 6 – 15 % der Immunglobuline im Serum aus [81]. Eine Interaktion von IgA mit phagozytierenden Zellen kann zur effektiven Internalisierung von Immunkomplexen und bei neutrophilen Granulozyten zur Freisetzung von Sauerstoffmetaboliten führen. IgA in seiner höher polymeren Form kann im Gegensatz zu monomerem IgA den alternativen Weg des Komplementsystems aktivieren und wird nicht nur auf der Oberfläche der Schleimhäute, sondern ebenso wie IgG auch in der Lamina propria gefunden. Dadurch können DC in einen intensiven Kontakt mit IgA gelangen. Antigen spezifisches sekretorisches IgA kann vor der Adhärenz und der nachfolgenden Invasion eingedrungener Mikroorganismen schützen und ist in der Lage, bakterielles Toxin zu neutralisieren. Monoklonales, polymeres IgA kann ebenfalls Bakterien agglutinieren und zu ihrer Opsonierung führen. Es wurde nachgewiesen, dass monoklonales IgA sowohl Darmzelllinien in vitro als auch die Maus in vivo nach oraler Infektion vor Infektionen schützt [82]. Die präzisen Mechanismen dieser Beobachtungen sind bis jetzt jedoch weitgehend unklar.

81. Conley, M.E., Brown, P. (1987) IgA subclass distribution in peripheral blood lymphocyte cultures stimulated with lipopolysaccharide, pokeweed mitogen or Epstein-Barr virus. Adv Exp Med Biol 216B, 1185-91.

82. Michetti, P., Mahan, M.J., Slauch, J.M., Mekalanos, J.J., Neutra, M.R. (1992) Monoclonal secretory immunoglobulin A protects mice against oral challenge with the invasive pathogen Salmonella typhimurium. Infect Immun 60, 1786-92.

2.4.3.2.1. Protektive Mechanismen von sekretorischem IqA

Die tägliche produzierte Menge an IgA übertrifft die Produktion aller anderen Antikörperisotypen. Dabei ist IgA das vorherrschende Immunglobulin auf den Schleimhäuten, im Speichel, in Tränen und in der Milch. Es macht etwa 6-15 % der Gesamtimmunglobulinmenge im Serum aus (CONLEY und DELACROIX 1987). Eine Interaktion von IgA mit phagozytierenden Zellen kann zur effektiven Internalisierung von Immunkomplexen und bei neutrophilen Granulozyten zur Freisetzung von Sauerstoffmetaboliten führen. IgA in seiner höher polymeren Form kann im Gegensatz zu monomerem IgA den alternativen Weg des Komplementsystems aktivieren (BOGERS et al. 1991) und wurde nicht nur auf der Oberfläche der Schleimhäute, sondern ebenso wie IgG auch in der Lamina propria gefunden (BRANDTZAEG 1974). Dadurch können DC in einen intensiven Kontakt mit IgA gelangen. Antigen spezifisches, sekretorisches IgA kann vor der Adhärenz und der nachfolgenden Invasion eingedrungener Mikroorganismen schützen und ist in der Lage, bakterielles Toxin zu neutralisieren (MESTECKY und MCGHEE 1987). Monoklonales, polymeres IgA kann ebenfalls Bakterien agglutinieren und zu ihrer Opsonisierung führen (MILLS et al. 1971, CHILDERS et al. 1989). Es wurde nachgewiesen, dass monoklonales IgA sowohl Darmzelllinien in vitro als auch in vivo die Maus nach oraler Infektion vor Infektion mit Salmonella typhimunum schützt (MICHETTI et al. 1992). Die präzisen Mechanismen dieser Beobachtungen sind bis jetzt jedoch weitgehend unklar.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20140626182005

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