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Genetische und immunologische Untersuchungen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

von Dr. Veronika Schachinger

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ves/Fragment 042 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-26 07:04:16 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Kucharzik 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Ves

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 1-21
Quelle: Kucharzik 2004
Seite(n): 50, Zeilen: l. Spalte: 26ff
1.1.6.2.4. M-Zellen

Die intestinale Barriere ist durchlässig für Nährstoffe und Flüssigkeiten, in der Regel jedoch undurchlässig für Makromoleküle, partikuläre Antigene und Mikroorganismen. Für die kontrollierte Aufnahme von Makromolekühlen [sic] und Mikroorganismen steht organisiertes Mukosa-assoziiertes lymphatisches Gewebe (MALT) zur Verfügung. Hier existieren spezialisierte intestinale Epithelzellen, die als M-Zellen (microfold oder membraneous Zellen) bezeichnet werden, die ausschließlich im Follikel-assoziierten Epithel (FAE) der Peyer’schen Plaques (PP) vorkommen und die für den Transport von partikulären Antigenen und Mikroorganismen zuständig sind. M-Zellen transportieren Antigene vom Darmlumen transepithelial zu organisiertem lymphatischem Gewebe in die intestinale Mukosa. M-Zellen stellen daher eine Art Lücke innerhalb der epithelialen Barriere dar, die einerseits physiologische Funktionen erfüllen, andererseits aber auch durch den Eintritt pathogener Erreger zur Entwicklung von Krankheiten beitragen können [83]. In der letzten Zeit verdichten sich die Hinweise darauf, dass M-Zellen eine pathogenetisch wichtige Rolle im Rahmen einer chronisch intestinalen Entzündung haben. So kommt es im Rahmen einer intestinalen Entzündung zu einer deutlichen Zunahme der M-Zellen mit anschließender M-Zell-Apoptose. M-Zellen können daher auch als potentielle Entrittspforten [sic] pathogener Mikroorganismen angesehen werden und damit als Initiatoren einer chronischen intestinalen Entzündung. Dies ist für die Pathogenese der CED möglicherweise von besonderer Bedeutung, da die frühesten mikroskopischen Läsionen beim Morbus Crohn im FAE gefunden wurden [84].


83. Neutra, M.R., Mantis, N.J., Kraehenbuhl, J.P. (2001) Collaboration of epithelial cells with organized mucosal lymphoid tissues. Nat Immunol 2, 1004-9.

84. Fujimura, Y., Kamoi, R., Iida, M. (1996) Pathogenesis of aphthoid ulcers in Crohn's disease: correlative findings by magnifying colonoscopy, electron microscopy, and immunohistochemistry. Gut 38, 724-32.

M-Zellen als physiologische Lücken der epithelialen Barriere

Die intestinale Barriere ist durchlässig für Nährstoffe und Flüssigkeiten, in der Regel jedoch undurchlässig für Makromoleküle, partikuläre Antigene und Mikroorganismen. Für die kontrollierte Aufnahme von Makromolekülen und Mikroorganismen steht organisiertes Mukosa-assoziiertes lymphatisches Gewebe (O-MALT) zur Verfügung. Hier existieren spezialisierte intestinale Epithelzellen, die als M-Zellen („microfold“ oder „membraneous“ Zellen) bezeichnet werden, die ausschließlich im Follikel-assoziierten Epithel (FAE) der Peyerschen Plaques Vorkommen und die für den Transport von partikulären Antigenen und Mikroorganismen zuständig sind. M-Zellen transportieren Antigene vom Darmlumen transepithelial zu organisiertem lymphatischem Gewebe in die intestinale Mukosa [6]. [...] M-Zellen stellen daher eine Art Lücke innerhalb der epithelialen Barriere dar, die einerseits physiologische Funktionen erfüllen, andererseits aber auch durch den Eintritt pathogener Erreger zur Entwicklung von Krankheiten beitragen können. [...]

In der letzten Zeit mehren sich die Hinweise darauf, dass M-Zellen eine pathogenetisch wichtige Rolle im Rahmen einer chronischen intestinalen Entzündung haben. So kommt es im Rahmen einer intestinalen Entzündung - möglicherweise durch lymphoepitheliale Interaktionen - zu einer deutlichen Zunahme der M-Zellzahl mit anschließender M-Zellapoptose. M-Zellen können daher auch als potentielle Eintrittspforten pathogener Mikroorganismen angesehen werden und damit als Initiatoren einer chronischen intestinalen Entzündung. Dies ist für die Pathogenese der CED möglicherweise von besonderer Bedeutung, da die frühesten mikroskopischen Läsionen beim Morbus Crohn (MC) im FAE gefunden werden [7].


6. Neutra Mr. Mantis NJ. Kraehenbuhl JP. Collaboration of epithelial cells with organized mucosal lymphoid tissues. Nat Immunol 2001; 2: 1004-9.

7. Fujimura Y. Kamoi R, lida M. Pathogenesis of aphthoid ulcers in Crohn’s disease: correlative findings by magnifying colonoscopy, electron microscopy, and immunohistochemistry. Gut 1996; 38: 724-32.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20140626071633

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