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Genetische und immunologische Untersuchungen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

von Dr. Veronika Schachinger

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ves/Fragment 057 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-21 21:09:56 Singulus
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sichtenoth 2004, Verschleierung, Ves

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 1-11, 16-29
Quelle: Sichtenoth 2004
Seite(n): 148, 149, 152, Zeilen: 148: r. Spalte: letzter Abschnitt; 149: l. Spalte: 4ff; 152: l. Spalte: 14ff
1.1.10.3.4. Tacrolimus

Das Makrolid Tacrolimus wird aus Kulturen des Pilzes Streptomyces tsukubaensis gewonnen. Tacrolimus ist nicht strukturverwandt mit Ciclosporin, doch in seinen pharmakologischen Eigenschaften diesem sehr ähnlich und hemmt wie Ciclosporin die Funktion der T-Lymphozyten. Tacrolimus gilt bei steroidrefraktärer CU mit ungenügender Wirkung oder Nebenwirkungen von Ciclosporin als Alternative zu diesem. Bei MC spielt es wie Ciclosporin nur eine untergeordnete Rolle [105]. Tacrolimus wird initial in einer Dosis von 0,1 – 0,3 mg/kg Körpergewicht und Tag, verteilt auf 2 Dosen, per os verabreicht. Die Neurotoxizität von Tacrolimus steht im Vordergrund und manifestiert sich häufig durch Koordinationsstörungen, Verwirrtheit, Nervosität, Schwindelgefühl, Tremor, Parästhesien, depressive Verstimmungen, Lichtempfindlichkeit und Schlafstörungen.

[...]

[...] Infliximab ist ein neutralisierender, monoklonaler Antikörper gegen Tumor-Nekrose-Faktor-alpha (TNF-α). Die Wirkung setzt bereits innerhalb der ersten zwei Therapiewochen ein. Zugelassene Indikationen sind derzeit die rheumatiode [sic] Arthritis und der MC [106]. Nachdem man initial davon ausging, dass Infliximab lediglich über eine Neutralisierung von löslichem TNF-α wirkt, hat sich in neueren Arbeiten gezeigt, dass Infliximab Apoptose von Monozyten und T-Helferzellen induziert. Diese Wirkung ist nur durch die Bindung an membranständigen TNF-α zu erklären. Infliximab wird i.v. als Infusion über zwei Stunden gegeben, die Einzeldosis beträgt bei MC 5 mg/kg Körpergewicht. Bei fistulierendem Verlauf und schwerem chronisch aktivem Verlauf kann die Infusion nach 2, 6 und in der Dauertherapie alle 8 Wochen wiederholt werden.

Die gefährlichste Nebenwirkung, die Gefahr schwerer Infektionen, resultiert aus der therapeutisch beabsichtigten Immunsuppression. Eine Reihe von Todesfällen durch Aktivierung einer Tuberkulose unter Infliximab sind beschrieben, eine aktive Tuberkulose muss daher ausgeschlossen sein. Darüber hinaus ist wegen der Immunsuppression auch ein [erhöhtes Risiko für Neoplasien (z.B. MALT = mucosa-associated lymphoid tissue) zu erwarten.]


105. Hoffmann, J.C., Zeitz, M. (2002) [Standard therapy of Crohn disease. Consensusbased recommendations]. Internist (Berl) 43, 1376, 1379-85.

106. Hanauer, S.B., Feagan, B.G., Lichtenstein, G.R., Mayer, L.F., Schreiber, S., Colombel, J.F., Rachmilewitz, D., Wolf, D.C., Olson, A., Bao, W., Rutgeerts, P. (2002) Maintenance infliximab for Crohn's disease: the ACCENT I randomised trial. Lancet 359, 1541-9.

Tacrolimus

Das Makrolid Tacrolimus (FK-506) wird aus Kulturen des Pilzes Streptomyces tsukubaensis gewonnen. Tacrolimus ist nicht strukturverwandt mit Ciclosporin, doch in seinen pharmakologischen Eigenschaften diesem sehr ähnlich und hemmt wie Ciclosporin die Funktion der T-Lymphozyten.

[Seite 149]

Tacrolimus gilt bei steroidrefraktärer CU mit ungenügender Wirkung oder Nebenwirkungen von Ciclosporin als Alternative zu diesem [20]. Bei MC spielt es wie Ciclosporin eine untergeordnete Rolle [17].

[...]

[...] Tacrolimus wird initial in einer Dosis von 0.1-0.3 mg/kg Körpergewicht und Tag. verteilt auf 2 Dosen, p. o. verabreicht. [...]

[...]

Die Neurotoxizität von Tacrolimus steht im Vordergrund und manifestiert sich häufig durch Koordinationsstörungen. Verwirrtheit. Nervosität. Schwindelgefühl. Tremor. Parästhesien. depressive Verstimmungen. Lichtempfindlichkeit und Schlafstörungen:

[Seite 152]

Infliximab ist ein neutralisierender monoklonaler Antikörper gegen Tumor-Nekrose-Faktor-α (TNF-α). Die Wirkung setzt bereits innerhalb der ersten zwei Therapiewochen ein. Zugelassene Indikationen sind derzeit die rheumatoide Arthritis und der MC [24]. Nachdem man initial davon ausging, dass Infliximab lediglich über eine Neutralisierung von löslichem TNF-α wirkt, hat sich in neueren Arbeiten gezeigt, dass Infliximab Apoptose von Monozyten und T-Helferzellen induziert. Diese Wirkung ist nur durch die Bindung an membranständigen TNF-α zu erklären.

[...]

Infliximab wird i. v. als Infusion über 2 h gegeben, die Einzeldosis beträgt bei MC 5 mg/kg KG. bei der rheumatoiden Arthritis 3 mg/kg KG: bei fistulierendem Verlauf und schwerem chronisch aktivem Verlauf kann die Infusion nach 2, 6 und in der Dauertherapie alle 8 Wochen wiederholt werden [...]. [...]

[...]

Die bedeutsamste Nebenwirkung, die Gefahr schwerer Infektionen. resultiert aus der therapeutisch beabsichtigten Immunsuppression. Eine Reihe von Todesfällen durch Aktivierung einer Tuberkulose unter Infliximab sind beschrieben. eine aktive Tuberkulose muss daher ausgeschlossen sein. [...] Darüber hinaus ist theoretisch wegen der Immunsuppression auch ein erhöhtes Risiko für Neoplasien zu erwarten.


17. Hoffmann JC. Zeitz M. Standardtherapie bei Morbus Crohn. Internist 2002:43: 1376-85.

20. Fellermann K. Rudolph B. Witthoft T. et al. Sweet syndrome and erythema nodosum in ulcerative colitis, refractory to steroids: succesful treatment with tacrolimus. Med Klin 2001:96:105-8.

24. Hanauer SB. Feagan BG. Lichtenstein GR. et al. Maintenance infliximab for Crohn's disease: the ACCENT I randomised trial, Lancet 2002: 359: 1541-9.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20140621211036

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